Montag, 28. April 2003
Die Absinthepoche hatte 1805 im französischen Pontalier nahe der Schweizer Grenze begonnen. Dort nahmen Daniel-Henri Dubied und sein Schwiegersohn Henri-Louis Pernod in jenem Jahr die Produktion des hochprozentigen, mit Auszügen von Anis, Fenchel, Zitronenmelisse und insbesondere Wermut angereicherten Getränkes auf und steigerten dessen Produktion von anfänglich 400 Litern pro Jahr auf 125000 Liter um 1900.

Der Schnaps wurde verehrt, aber auch als „maskierter Teufel“ gehasst. Nicht wenige Künstler, unter ihnen Picasso, Toulouse Lautrec, Gauguin, Baudelaire, Rimbaud, Hemingway, Verlaine oder Manet waren phasenweise schwer abhängige Absinth-Konsumenten. Einher ging die Popularisierung der Wunderdroge mit ihrer stetigen Verschlechterung und Verbilligung.
und zum Thema "Vin Mariani"
Nach dem Weltkrieg erzwang der Versailler Vertrag die Verabschiedung des Opiumgesetzes vom 20. Juli 1920, mit dem auch in Deutschland der freie Verkauf von Kokain und seinen Verbindungen gestoppt wurde.
Koks auf offener Strasse? Bis 1920??? Wow...
Der Artikel...
1st Amendment hin oder her. Wer gegen unten zitierten gemeinsamen Stolz ist wird verfolgt. Auch wenn es sich dabei um eine der erfolgreichsten und beliebtesten Country Legenden des Landes handelt, die Dixie Chicks. Ganz klar bei den ultrarechten Rednecks aus dem Mittelwesten. Solange die blonden Hasen singen und die Kurven schwingen kann der Cowboy nach getaner Arbeit sein Steak dazukauen und nachher einen Whiskey kippen. Aber wehe die "Chicks" erdreisten sich zu Dingen den Mund aufzumachen, die sie ohnehin nicht verstehen....
wieder im Feulleiton der Sueddeutschen ein Artikel:
Die Sängerin des Trios, Natalie Maines, hatte im vergangenen Monat gesagt, sie schäme sich, dass US-Präsident Bush aus ihrem Heimatstaat Texas kommt. Das hatte einen Wüstensturm des Entrüstung unter nicht wenigen ihrer Fans entfacht, und zahlreiche US-Radio-Stationen hatten Dixie- Chicks-Musik aus dem Programm gestrichen. Die Sängerin entschuldigte sich. Doch der Druck auf die Band blieb.
Damit ist dem Boss der Eintrag auf einer anderen Website fast sicher. Sie nennt sich in einem Wortspiel celiberal.com, weil sie Äußerungen von Celebrities, von Prominenten, in einer Datenbank erfasst. Allerdings nur solche Äußerungen, in denen sich die Stars angeblich als „Liberale“ outen. Denn Liberalismus ist für die anonymen Betreiber der Web site ein Synonym für Anti-Amerikanismus.
some sick shit this site!
wieder im Feulleiton der Sueddeutschen ein Artikel:
Die Sängerin des Trios, Natalie Maines, hatte im vergangenen Monat gesagt, sie schäme sich, dass US-Präsident Bush aus ihrem Heimatstaat Texas kommt. Das hatte einen Wüstensturm des Entrüstung unter nicht wenigen ihrer Fans entfacht, und zahlreiche US-Radio-Stationen hatten Dixie- Chicks-Musik aus dem Programm gestrichen. Die Sängerin entschuldigte sich. Doch der Druck auf die Band blieb.
Damit ist dem Boss der Eintrag auf einer anderen Website fast sicher. Sie nennt sich in einem Wortspiel celiberal.com, weil sie Äußerungen von Celebrities, von Prominenten, in einer Datenbank erfasst. Allerdings nur solche Äußerungen, in denen sich die Stars angeblich als „Liberale“ outen. Denn Liberalismus ist für die anonymen Betreiber der Web site ein Synonym für Anti-Amerikanismus.
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Neues Hobby am Wochenende die Sueddeutsche. Das dauert zwar fast 2 Tage sich da durchzugraben, aber am Balkon in der Sonne ist das genau richtig.
Und das schwer zu schreibende "Feuilleton" schreibt genial ueber eine Supermacht voller Selbstzweifel:
Blättert man derzeit durch die internationale Presselandschaft, scheint es, als hätten die USA den Rest der Welt zu einem globalen gallischen Dorf degradiert, das mit dem Zaubertrank des moralischen Rechts gegen den Allmachtsanspruch des amerikanischen Imperiums kämpft.
Doch vor Ort sieht die amerikanische Realität ganz anders aus. Längst sind es nicht mehr nur die Demonstranten und linken Publizisten, die mit den imperialen Ambitionen ihrer Regierung hadern. Angesichts der machthungrigen, herrschsüchtigen Elite der so genannten Neocons um George W. Bush befindet sich Amerika in einer kollektiven Identitätskrise.
Der Yale-Historiker Paul Kennedy sieht zwar die Chance, dass sich die USA nun mit einer Mischung aus Wilsonschem Sendungsbewusstsein und Reaganscher Drohgebärden seinen Einfluss auf den Nahen Osten so geschickt ausbauen könne, dass das 21. ein wahrhaft amerikanisches Jahrhundert werde. Doch er gibt zu bedenken, dass imperiale Macht auch jene drückende Last mit sich bringt, die Rudyard Kipling als „White Man’s Burden“ beschrieb – und den Hass der übrigen Welt.
Im Internet kursiert derzeit ein Zitat, das dem Komiker Chris Rock zugeschrieben wird. „Es hat sich schon einiges geändert, wenn der beste Rapper ein Weißer und der beste Golfer ein Schwarzer ist, wenn Frankreich den USA Arroganz vorwirft und Deutschland nicht in den Krieg ziehen will.“ Der Kalauer trifft genau, was diesen Konflikt für Amerika so schmerzhaft macht. Einer Nation, die weder auf Geografie noch auf einer angestammten Bevölkerung beruht, bleibt als Identitätsstifter nur der Stolz auf die gemeinsame Leistung. Das Bild von der herrschsüchtigen Weltmacht passt aber nicht in dieses Selbstverständnis.
der Schluesselsatz fuer mich: Einer Nation, die weder auf Geografie noch auf einer angestammten Bevölkerung beruht, bleibt als Identitätsstifter nur der Stolz auf die gemeinsame Leistung. - egal was es ist. recht Hand an die Brust und gemeinsam stolz sein heisst die Devise...
Und das schwer zu schreibende "Feuilleton" schreibt genial ueber eine Supermacht voller Selbstzweifel:
Blättert man derzeit durch die internationale Presselandschaft, scheint es, als hätten die USA den Rest der Welt zu einem globalen gallischen Dorf degradiert, das mit dem Zaubertrank des moralischen Rechts gegen den Allmachtsanspruch des amerikanischen Imperiums kämpft.
Doch vor Ort sieht die amerikanische Realität ganz anders aus. Längst sind es nicht mehr nur die Demonstranten und linken Publizisten, die mit den imperialen Ambitionen ihrer Regierung hadern. Angesichts der machthungrigen, herrschsüchtigen Elite der so genannten Neocons um George W. Bush befindet sich Amerika in einer kollektiven Identitätskrise.
Der Yale-Historiker Paul Kennedy sieht zwar die Chance, dass sich die USA nun mit einer Mischung aus Wilsonschem Sendungsbewusstsein und Reaganscher Drohgebärden seinen Einfluss auf den Nahen Osten so geschickt ausbauen könne, dass das 21. ein wahrhaft amerikanisches Jahrhundert werde. Doch er gibt zu bedenken, dass imperiale Macht auch jene drückende Last mit sich bringt, die Rudyard Kipling als „White Man’s Burden“ beschrieb – und den Hass der übrigen Welt.
Im Internet kursiert derzeit ein Zitat, das dem Komiker Chris Rock zugeschrieben wird. „Es hat sich schon einiges geändert, wenn der beste Rapper ein Weißer und der beste Golfer ein Schwarzer ist, wenn Frankreich den USA Arroganz vorwirft und Deutschland nicht in den Krieg ziehen will.“ Der Kalauer trifft genau, was diesen Konflikt für Amerika so schmerzhaft macht. Einer Nation, die weder auf Geografie noch auf einer angestammten Bevölkerung beruht, bleibt als Identitätsstifter nur der Stolz auf die gemeinsame Leistung. Das Bild von der herrschsüchtigen Weltmacht passt aber nicht in dieses Selbstverständnis.
der Schluesselsatz fuer mich: Einer Nation, die weder auf Geografie noch auf einer angestammten Bevölkerung beruht, bleibt als Identitätsstifter nur der Stolz auf die gemeinsame Leistung. - egal was es ist. recht Hand an die Brust und gemeinsam stolz sein heisst die Devise...
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Fuer alle zum Gelb und Gruen werden vor Neid (naja so schlecht ist es in Wien derzeit auch nicht), gibts nun von smarts und MP recht haeufig (hoffentlich auch in Zukunft) die Costa Rica Times - neueste Infos aus dem Surfermekka, Urwaldparadies und der Schweiz Mittelamerikas. Zuerst der Abflug, und erste und zweite Eindruecke aus San Jose...
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