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Dienstag, 3. Juni 2003
Folgende Geschichte: Ich gebe 3 Kategorien vor und Ihr schreibt euch auf was die ersten Assoziationen zu Vertretern dieser Kategorien sind.

bitte merken und in den Kommentaren eintragen (nicht eure Assoziationen) , dass Ihr mitgemacht habt. Wenn einige (15 - 20) mitgemacht haben werde ich dann die Loesung zu dem Experiment verlinken.

1. Ein Werkzeug

2. Ein Moebel

3. Eine Farbe

Zu jedem dieser Kategorien spontan einen Vertreter nennen. Die erste Assoziation ohne nachdenken. Bitte notieren und ein bisschen abwarten. die Loesung wird verlinkt.

keine ahnung warum, aber mit zielgenauer sicherheit macht sich bei mir in den tagen vor der jaehrung meiner geburt eine deprimierende stimmung breit.
ich will nicht aelter werden. seit etwa 3 jahren. ich seh einfach keinen sinn darin, das auch noch zu feiern wenn man so offensichtlich mit der machtlosigkeit gegenueber der verdammten zeit konfrontiert wird. es ist immer die zeit. wenn mies laeuft vergeht sie nicht. wenns cool ist verrinnt sie schneller als man schauen kann sodass man schon am beginn des coolen schon ans leidige ende denkt und somit nix davon hat. ja ich weiss das klingt jetzt fatalistisch aber manchmal und gerade in diesen tagen tu ich mir schwer das anders zu sehen. und warum hab ich diesen doofen tag genau in der feinsten zeit des jahres. ich haett den gern mitte november, dann passt der tag zur allgemeinen stimmung.
ich glaub ich werd alles feierliche boykottieren und mich in grenzenlosem selbstmitleid waelzen bis der tag vorbei ist. ich glaub das ist auch der grund warum ich uhren wie die pest hasse. ich trage nie uhren, die zeigen einem nur an wie ausweglos das ganze ist.
einmal moecht ich die zeit anhalten und erst dann wieder "los" sagen wenn ich es will! einmal....

Stefan Sagmeister, Guru, Werber oder doch nicht Werber, auf jeden Fall Designer des Stones Covers "Bridges to Babylon" sagt:


STANDARD: Was werfen Sie der Werbung vor?
Sagmeister: Dass sie mir das Fernsehen verleidet zum Beispiel. Man hat danach einen leeren vollen Bauch, eine Verschlechterung des täglichen Lebensgefühls, für mich als Konsument. Wir haben aufgehört, für Werbeagenturen zu arbeiten, weil zu viel Bullshit die Arbeit stört. Zu viel Leerlauf in Meetings, zu viel Agenturpolitik.
[...]
STANDARD: Ihr Lagebericht zur Stimmung der Kreativszene in New York?
Sagmeister: Nicht gut. Ich möchte nicht über die Werbeszene sprechen, da kenne ich mich zu wenig aus. Aber zum Beispiel in den Neuen Medien sehe ich jetzt bessere Sachen als während des Hypes. Gute Leute haben wieder Zeit für gute Arbeiten und sind nicht mehr nur damit beschäftigt, Geld zu scheffeln.


Das Interview im Standard

Wer die Schaefchen schon im trockenen hat tut sich leicht ein bisschen auf sozialromantik zu machen...