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Dienstag, 11. November 2003
Sie findet also statt und zwar wieder in Wien. Auf jeden Fall fein, dass es diese Veranstaltung wieder gibt.

Das Wien als Ort an sich so viel an (und da kann ich Martin Roell nur zustimmen) niveauloser Kritik hervorbringt werte ich fast schon als Kompliment fuer Wien - denn wie sagt man so schoen Mitleid bekommt man umsonst, Neid muss man sich hart erarbeiten. Ein eigenartiger Auszug der fuer sich selbst spricht:

Und sinnigerweise wieder in der Mitte Europas, nämlich in Wien. Warum? Damit nur Altblogger mit dickem Einkommen und jede Menge Urlaubstagen, profilneurotische Consultants und Leute die Anreise und Übernachtung von Ihren Chefs bezahlt bekommen dorthin können? hier

Hier hat anscheinend jemand Blogtalk 1.0 verpasst...
mehr noch bei Moe wo es wirklich teilweise peinlich wird... Da gibt es anscheinend noch viel mehr Besitzstandsdenken als vermutet und es wird ganz schlecht hintangehalten. Auf jeden Fall allen mutigen Abenteurern viel Glueck bei der Einreise in die USA, soll wirklich tough sein in diesen Tagen ;-)

Und danke im voraus an Thomas in der Hoffnung eine interessante Veranstaltung anstatt eines emotionalen Kindergartens zu erleben. Dem Rest wuensch ich einfach mehr Energie (oder Mut?) selbst was auf die Beine zu stellen.

Gestern den Film Hulk von Ang Lee gesehen. Ang Lee ist fuer einige Filme (The Wedding Banquet, Sense & Sensibility, story in salon.com) bekannt in denen er bewiesen hat wie virtuos er sich in fremde Welten hineindenken kann.
Ich finde Hulk ziemlich grossartig. Hulk ist eine Comic Verfilmung und Lee hat von Anfang an nicht den Fehler gemacht um jeden Preis einen realistischen Film zu machen. Er uebernimmt Elemente des Comic Genre und baut diese wunderbar in den Film ein. Jennifer Connely spielt ziemlich gut und die special effects sind sehr fein.
Besonders genial ist die freie Hand die Lee bei diesem Film hatte, die deutlich sichtbar ist. Auffallend die Bild im Bild Sequenzen die sich wieder aufloesen. Genial auch die Bilder des Hulk in einer Grand Canyon Umgebung mit einer Hintergrundmusik, die der Szene einen sakralen Charakter gibt. Alles in allem ein sehr poetischer und schoener Film.