Dienstag, 10. Februar 2004
EIn verdammt guter Artikel im neuen Brandeins zum Thema Marketingleute und Zahlen!
Es gibt immer mehr Medien aber auch immer mehr Botschaften, der Tag hat immer noch nur 24 Stunden und alles will an den Konsumenten gebracht werden:
Von derzeit 60000 beworbenen Marken sind dem Durchschnittsverbraucher gerade mal 200 bekannt. [....] 1983 gab es zehn Fernsehsender, und wer dort werben wollte, beantragte per Telefax einen Werbeplatz und betete für die Genehmigung. Heute bewerben sich 144 Sender bundesweit, jährlich 2,5 Millionen Spots an 200000 verschiedenen Sendeplätzen auszustrahlen. Die Zahl der Hörfunksender verzweiundzwanzigfachte sich von zwölf auf 274. Publikumszeitschriften verdreifachten sich auf 831 Titel. Lediglich die Zahl der Tageszeitungen schrumpfte: Von 407 Blättern vor zwei Jahrzehnten sind heute noch 385 übrig.
Das Thema der Zukunft ist Mediaplanung! Die Kreation ist die eine Sache. Aber viel wichtiger wird sein, wie kreativ bin ich dabei, meine Botschaft auch kreativ (soll heissen effizient und zielorientiert) an den Konsumenten zu bringen? Das heisst, der Mediaplaner ist der Kreativdirektor der Zukunft!
Im Media Bereich steckt auch verdammt viel Geld!
Rund 30 Milliarden Euro gibt die Werbung treibende Industrie in Deutschland jährlich für Reklame in klassischen Medien aus. Ein Drittel kosten Produktion und Honorare, die anderen zwei Drittel sind Media-Ausgaben. Media ist der mit Abstand größte Einzelposten im Marketing, das sich wiederum in den meisten Unternehmen an erster bis dritter Stelle bei den Kosten etabliert hat. Doch in kaum einem Unternehmen sind die Marketingfachkräfte in der Lage, den größten Einzelposten ihrer Abteilung intellektuell zu durchdringen.
Leider stimmt das. Niemand beschaeftigt sich gern damit, wenn er ein "Marketingherz" hat. Das klingt nach "beancounting" nach Zahlenfreak, nach Controller...
Nur es gibt wenig Platz zum gegensteuern, denn das Ruder wurde aus der Hand gegeben. Und die Agenturen verdienen sich dumm und daemlich
Nun zeigt aber in der Werbeflaute gerade dieser Posten noch Luft für Korrekturen. Dumm nur: Die meisten Unternehmen haben keinen Zugriff mehr auf ihn. Denn Einkauf, Planung und Abwicklung von Media haben sie seit der Medienexplosion der Achtziger an Media-Agenturen ausgelagert, deren Sinn und Zweck es ist, möglichst viel Einkaufsmacht zu ballen, um möglichst hohe Rabatte herauszuhandeln. Die Konzentration hat geklappt. 85 Prozent der oben erwähnten 20 Media-Milliarden werden von nur zehn Media-Agenturen, verwaltet. Und die Agenturen, die sich auf dieses Warentermingeschäft spezialisiert haben, sind die Cash Cows der Werbekonzerne.
Die Loesung ist, die Dinge wieder mehr selbst in die Hand zu nehmen. aber das braucht andere Marketingleute und die Media Agentueren lassen sich wohl nur ungern die Torte aus der Hand nehmen.
Es gibt immer mehr Medien aber auch immer mehr Botschaften, der Tag hat immer noch nur 24 Stunden und alles will an den Konsumenten gebracht werden:
Von derzeit 60000 beworbenen Marken sind dem Durchschnittsverbraucher gerade mal 200 bekannt. [....] 1983 gab es zehn Fernsehsender, und wer dort werben wollte, beantragte per Telefax einen Werbeplatz und betete für die Genehmigung. Heute bewerben sich 144 Sender bundesweit, jährlich 2,5 Millionen Spots an 200000 verschiedenen Sendeplätzen auszustrahlen. Die Zahl der Hörfunksender verzweiundzwanzigfachte sich von zwölf auf 274. Publikumszeitschriften verdreifachten sich auf 831 Titel. Lediglich die Zahl der Tageszeitungen schrumpfte: Von 407 Blättern vor zwei Jahrzehnten sind heute noch 385 übrig.
Das Thema der Zukunft ist Mediaplanung! Die Kreation ist die eine Sache. Aber viel wichtiger wird sein, wie kreativ bin ich dabei, meine Botschaft auch kreativ (soll heissen effizient und zielorientiert) an den Konsumenten zu bringen? Das heisst, der Mediaplaner ist der Kreativdirektor der Zukunft!
Im Media Bereich steckt auch verdammt viel Geld!
Rund 30 Milliarden Euro gibt die Werbung treibende Industrie in Deutschland jährlich für Reklame in klassischen Medien aus. Ein Drittel kosten Produktion und Honorare, die anderen zwei Drittel sind Media-Ausgaben. Media ist der mit Abstand größte Einzelposten im Marketing, das sich wiederum in den meisten Unternehmen an erster bis dritter Stelle bei den Kosten etabliert hat. Doch in kaum einem Unternehmen sind die Marketingfachkräfte in der Lage, den größten Einzelposten ihrer Abteilung intellektuell zu durchdringen.
Leider stimmt das. Niemand beschaeftigt sich gern damit, wenn er ein "Marketingherz" hat. Das klingt nach "beancounting" nach Zahlenfreak, nach Controller...
Nur es gibt wenig Platz zum gegensteuern, denn das Ruder wurde aus der Hand gegeben. Und die Agenturen verdienen sich dumm und daemlich
Nun zeigt aber in der Werbeflaute gerade dieser Posten noch Luft für Korrekturen. Dumm nur: Die meisten Unternehmen haben keinen Zugriff mehr auf ihn. Denn Einkauf, Planung und Abwicklung von Media haben sie seit der Medienexplosion der Achtziger an Media-Agenturen ausgelagert, deren Sinn und Zweck es ist, möglichst viel Einkaufsmacht zu ballen, um möglichst hohe Rabatte herauszuhandeln. Die Konzentration hat geklappt. 85 Prozent der oben erwähnten 20 Media-Milliarden werden von nur zehn Media-Agenturen, verwaltet. Und die Agenturen, die sich auf dieses Warentermingeschäft spezialisiert haben, sind die Cash Cows der Werbekonzerne.
Die Loesung ist, die Dinge wieder mehr selbst in die Hand zu nehmen. aber das braucht andere Marketingleute und die Media Agentueren lassen sich wohl nur ungern die Torte aus der Hand nehmen.
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bleibt meistens ein Scheiss Tag. Ist halt so...
Und ganz ungewollt traegt KHG und sein Kabinettschef Winkler zu ungeahnter Transparenz im unglaublich heterogenen Markt von New Media Dienstleistungen bei, wie der juengste Artikel im Standard beweist:
Die Brau Union von Oberösterreichs IV-Präsident Karl Büche etwa ist gerade dabei, im Hinblick auf das Delisting von der Börse den Auftritt umzugestalten. Kosten: knapp mehr als 20.000 Euro. Ähnlich viel zahlte der Präsident der Grazer und Vize der Bundes-IV, Werner Tessmar-Pfohl, für die Website der Sattler AG: 22.000 Euro. Weit unter dem Preis der Grasser-Homepage liegen auch die Seiten von Konzernen wie Zumtobel, Frantschach oder Rauch. Die Salzburger Aluminium AG von IV-Boss Josef Wöhrer wiederum bekommt für 30.000 Euro auch einen Newsletter und eine Einkaufsplattform.
Und wieder einmal werden wahrscheinlich wie so oft Aepfel mit Birnen verglichen. "Homepage ist Hompeitsch" aber das ist nach dem Kasperltheater rund um den schoensten Finanzminister der Welt egal...
Die Brau Union von Oberösterreichs IV-Präsident Karl Büche etwa ist gerade dabei, im Hinblick auf das Delisting von der Börse den Auftritt umzugestalten. Kosten: knapp mehr als 20.000 Euro. Ähnlich viel zahlte der Präsident der Grazer und Vize der Bundes-IV, Werner Tessmar-Pfohl, für die Website der Sattler AG: 22.000 Euro. Weit unter dem Preis der Grasser-Homepage liegen auch die Seiten von Konzernen wie Zumtobel, Frantschach oder Rauch. Die Salzburger Aluminium AG von IV-Boss Josef Wöhrer wiederum bekommt für 30.000 Euro auch einen Newsletter und eine Einkaufsplattform.
Und wieder einmal werden wahrscheinlich wie so oft Aepfel mit Birnen verglichen. "Homepage ist Hompeitsch" aber das ist nach dem Kasperltheater rund um den schoensten Finanzminister der Welt egal...
das kann aber natuerlich auch daran liegen, dass mein tag eigentlich sehr gut begann. um 06:40 mit gemuetlichem aufstehen, einer tasse indischem tchai (oder chai, oder tschai, oder wie auch immer), einem guten brot mit butterkaese und mayonaise und einem artikel aus dem neuen brandeins. soweit so gut.
dann stellte sich aber leider heraus, dass mein auspuff kaputt ist. und die fastbox hat zwar ein superservice ist wirklich fast, aber trotzdem fuer meine begriffe scheissteuer, aber vielleicht sind autos einfach teuer. verdammt! verdammt! verdammt!
dann stellte sich aber leider heraus, dass mein auspuff kaputt ist. und die fastbox hat zwar ein superservice ist wirklich fast, aber trotzdem fuer meine begriffe scheissteuer, aber vielleicht sind autos einfach teuer. verdammt! verdammt! verdammt!
ich halte es einfach nicht aus mit ausgesprochen dummen menschen zu telefonieren. ich kann nicht, ich will nicht, es macht mich krank!
wenn jemand bei jedem satz 1/2 minute ueberlegt bevor er ihn herausbringt, wenn man die simpelsten dinge nicht versteht, wenn man mich bittet "community" zu buchstabieren oder nach der uebersetzung von dem begriff "technical director" fragt dann bekomm ich einen anfall...
wenn jemand bei jedem satz 1/2 minute ueberlegt bevor er ihn herausbringt, wenn man die simpelsten dinge nicht versteht, wenn man mich bittet "community" zu buchstabieren oder nach der uebersetzung von dem begriff "technical director" fragt dann bekomm ich einen anfall...
