Freitag, 27. Februar 2004
Wenn man Woche fuer Woche Bewerbungen in der Mailbox hat, dann bleibt so einiges liegen. Wenn man das mal wieder durchforstet, dann trennt sich die Spreu vom Weizen, weil man kompakt und direkt vergleicht. Manches sticht dabei hervor, zum Beispiel diese Bewerbung:
Erinnerst Du Dich noch an meinen ersten Annäherungsversuch? Wenn nein, dann ist es jetzt an der Zeit in die Offensive zu gehen. Keine Angst, ich will dich hiermit nicht mit Worten quälen – ich will lieber mit Taten verblüffen. Also kurzum: Unter www.xyz.at gibt es die Möglichkeit, mich näher kennen und vielleicht auch lieben zu lernen. Solltest du dies innerhalb einer Woche nicht tun werde ich die Initiative ergreifen.
In ewiger Verbundenheit
Deine XYZ
Aus Gruenden der Vertraulichkeit halten wir den Namen geheim. Leider wurde nix draus. Aber hinter der genialen Bewerbung steckte eine wirklich tolle potentielle Mitarbeiterin. Der Mitbewerb war wohl grosszuegiger...
Erinnerst Du Dich noch an meinen ersten Annäherungsversuch? Wenn nein, dann ist es jetzt an der Zeit in die Offensive zu gehen. Keine Angst, ich will dich hiermit nicht mit Worten quälen – ich will lieber mit Taten verblüffen. Also kurzum: Unter www.xyz.at gibt es die Möglichkeit, mich näher kennen und vielleicht auch lieben zu lernen. Solltest du dies innerhalb einer Woche nicht tun werde ich die Initiative ergreifen.
In ewiger Verbundenheit
Deine XYZ
Aus Gruenden der Vertraulichkeit halten wir den Namen geheim. Leider wurde nix draus. Aber hinter der genialen Bewerbung steckte eine wirklich tolle potentielle Mitarbeiterin. Der Mitbewerb war wohl grosszuegiger...
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Aber das beste kommt noch. Details zur heissesten Party des Jahres am
vergangenen Freitag!
Nr.1: einer der Gasgeber war ziemlich stachelig
Nr.2: ein anderer Gastgeber, gab zuviel "Gas"
Nr.3: ein hoechst politisch unkorrektes Paar, aber wies scheint lieben sie sich
Nr.4: So wirklich ueberzeugt schaut der Suzuki Mann nicht drein!
vergangenen Freitag!
Nr.1: einer der Gasgeber war ziemlich stachelig
Nr.2: ein anderer Gastgeber, gab zuviel "Gas"
Nr.3: ein hoechst politisch unkorrektes Paar, aber wies scheint lieben sie sich
Nr.4: So wirklich ueberzeugt schaut der Suzuki Mann nicht drein!
Ich war als "Marienelch" unterwegs um meine Position gegenueber Genexperimenten (Marienkaefer - Elch - Hybrid) zu unterstreichen. Damit ich als Marienelch erkannt wurde hatte ich mein geniales BuchstabenShirt an (Klebestreifen mit klebenden Buchstaben auf der Brust, ok das hier). Und anscheinend gab es Scrabble Fans unter den Gaesten, denn als ich heimging stand da drauf:
ICH RAMLE NIE
das kann man also aus einem Marienelch machen.
Endlich wieder grossangelegter Populismus in unserm Land und ich denke wir werden wieder geschlossen unter Beweis stellen wie beschraenkt ein Land sein kann.
Strategisch natuerlich klug - die Klientel wird eben aelter und zaehlen tut nur die naechste Wahl, gut so...
Ich empfehle dringende Nachlese bei David Lange:
Mut ist der Schlüssel. Und Schnelligkeit. Man kann und sollte nicht immer auf alle hören. Konsens bringt nicht immer die richtige Lösung. Außerdem sollten sich Politiker für das Leben nach der Politik absichern. Wenn eine Krise da ist, dann braucht sie eine kritische Analyse, womöglich eine radikale Reform. Der Politiker muss sich entscheiden, ob er es für das Land tut oder für sich. Wenn er es für das Land tut, muss er bereit sein, sich politisch das Genick zu brechen. Wer an Macht denkt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen
Mal was ganz neues. Es geht nicht um jahrzehntelangen Machterhalt sondern um die richtigen Schritte im Sinne der Zukunft eines Landes.
Vielleicht wuerde ich das Pensionsvolksbegehren unterschreiben - Aber nur wenn alle SPOE Politiker und Parteimitglieder Ihre gesamten Pensionsansprueche samt und sonders an die kommende Generation verpfaenden. Das waere konsequent - aber soweit denkt doch niemand.
Und am besten gefaellt mir die gekuerte "jeanne d'arc der linken" Frau Knoll. Sie findet in der Bibel keine Stelle die sagt "du sollst sparen" - na das nenn ich Politikverstaendnis ;-)
Aber auf jeden Fall ist die Kampagne EUR 1,9 Mio wert - Geld das Herr Gusenbauer, besser ein paar armen Pensionisten vermacht haette...
Strategisch natuerlich klug - die Klientel wird eben aelter und zaehlen tut nur die naechste Wahl, gut so...
Ich empfehle dringende Nachlese bei David Lange:
Mut ist der Schlüssel. Und Schnelligkeit. Man kann und sollte nicht immer auf alle hören. Konsens bringt nicht immer die richtige Lösung. Außerdem sollten sich Politiker für das Leben nach der Politik absichern. Wenn eine Krise da ist, dann braucht sie eine kritische Analyse, womöglich eine radikale Reform. Der Politiker muss sich entscheiden, ob er es für das Land tut oder für sich. Wenn er es für das Land tut, muss er bereit sein, sich politisch das Genick zu brechen. Wer an Macht denkt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen
Mal was ganz neues. Es geht nicht um jahrzehntelangen Machterhalt sondern um die richtigen Schritte im Sinne der Zukunft eines Landes.
Vielleicht wuerde ich das Pensionsvolksbegehren unterschreiben - Aber nur wenn alle SPOE Politiker und Parteimitglieder Ihre gesamten Pensionsansprueche samt und sonders an die kommende Generation verpfaenden. Das waere konsequent - aber soweit denkt doch niemand.
Und am besten gefaellt mir die gekuerte "jeanne d'arc der linken" Frau Knoll. Sie findet in der Bibel keine Stelle die sagt "du sollst sparen" - na das nenn ich Politikverstaendnis ;-)
Aber auf jeden Fall ist die Kampagne EUR 1,9 Mio wert - Geld das Herr Gusenbauer, besser ein paar armen Pensionisten vermacht haette...




