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Montag, 6. September 2004
nicht wirklich, nur in meinen bescheidenen Dimensionen.

Ich hatte ja bisher eine psychologische 30km Schwelle beim Mountainbiken. Ich dachte, "weiter will ich nicht fahren". In den letzten Wochen hab ich erstmals ein Überschreiten angetestet. Und mehr als 30km im Wald, tw. Wegerl und Steige mit 7km bergauf gekeucht sind nicht unanstrengend.

Gestern wieder im Sattel um negative Gefühle abzubauen. Da ist Sport immer super. Irgendwann hab ich beschlossen, beim Radcomputer die KM Anzeige wegzublenden und einfach hinzufahren wo ich will, kein Plan. Dort wo ich fahr funktionierte das auch perfekt und ich war am Ende in Kaltenleutgeben, Sittendorf, Sparbach, Hinterbrühl, Mödling, am Husarentempel, Maria Enzersdorf, am Giesshübl und dann wieder daheim. Nach 2:37 Std. und 49,3 km und sehr sehr erschöpft.

Bei der Abfahrt vom Husarentempel, schon etwas ermüdet einen kapitalen Stern gerissen wo ich elegant, steil bergab, bei einer Steinstufe bei ca. 15km/h vornüber abgestiegen bin. Staub abgeklopft, Wunde am Schienbein verarztet und weiter... Glück gehabt.

Bitte. DerStandard schreibt beinahe im Wochenrhythmus (das rütmus wort ist wirklich doof zu schreiben) über die relativ einfallslose Website von DMB. Naja, Verneigung vor einer guten klassischen Agentur, aber warum vor der Website? Gibts sonst keine guten Arbeiten von denen?