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Freitag, 13. Mai 2005
Ich sehe mit Begeisterung, dass die ÖH der WU Wien nun auch (endlich) die Idee, Weblogs im studentischen Alltag einzusetzen, geboren hat.

Es gibt nun auch Weblogs an der WU Wien. Gern hätten wir euch dabei unterstützt und geholfen es besser zu machen. Weil es so wichtig ist. Weil es so ein spannendes und zukunftsorientiertes Thema ist, weil es Social Software ist und weil es soviel mehr sein könnte.

So sieht es jetzt schon nach einer toten Plattform aus, die keine granularen Microcommunities in Selbstverwaltung ermöglicht, was wiederum Partizipation auf breiter Basis und geringeren Verwaltungsaufwand bedeutet hätte. Was der Bildung von Communities of Interest und Communities of Practice Tür und Tor geöffnet hätte.

Das sagt dir alles nix? Das dachte ich mir. Hat dir jemand der ein bißchen PHP und ASP kann erklärt, dass Weblogs was ganz banales sind, quasi weniger als ein CMS, das macht er Dir ganz flott übers Wochenende. Und das Design hat eine andere Bekannte gemacht, die hat nämlich am WIFI einen Kurs für Web Designer gemacht.

Frag mal nach Trackback, Referrer Spam Filter, Comment Spam Filter, indizierbare URLs, Pings, RSS Format, etc. (die Liste ist lang)

Naja, und das kommt dann dabei raus. Schade eigentlich. Eine große Chance wurde vertan. Und Informationen dazu gäbe es zuhauf ein Blick auf http://bildung.twoday.net hätte gereicht. Und erprobte hervorragende Open Source Basissysteme gäbe es auch unter http://antville.org.

Aber das ist Österreich. Wir blicken tunlichst nicht über den Tellerrand und Innovation ist Gefahr. Also brav weiter Hompages basteln.

Viel Glück!

(und sorry, wenns an die falsche Adresse geht, aber du stehst im Impressum)