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Mittwoch, 25. Mai 2005
Eine super Diskussion die hier im Gange ist.

Martin drückts auch nicht so aus, aber es geht drum obs noch Spaß macht und schmeckt. Wo ist es frustrierend, wo lähmend? Es gibt sogar welche von denen man dachte, die werden immer bloggen, und nun ist es doch anders.

Zweifel. Große Zweifel.

Wirklich?

Nein, weils ok ist. Wenn wir nie Zweifel hätten, dann wärs grundfalsch. So aber denken wir drüber nach, haben manchmal mehr Lust, manchmal weniger, manchmal mehr zu schreiben, manchmal weniger.

Das ist so, das ist auch ok so, das ist das Leben. Es beruhigt mich, dass sogar Joi Ito zweifelt. Am bloggen mein ich.

Und jetzt sag ich mal woran ich zweifel - an den RSS Aggregatoren. Helge versucht mich seit Jahr und Tag zu überzeugen und rein vom Konzept her ist es genial! Ich hab auch einen FeedDemon. Feines Ding das. Aber mich killt das, wenn ich in 25 Quellen jeweils 66 ungelesene Artikel hab. Da hab ichs vor mir und hab keine Zeit zum Lesen. Da will ichs lieber gar nicht wissen... Das ist ein psychologisches Problem wies scheint ;-)

Für heute genug show off....

P.S.: ich zweifel auch manchmal.

Da habens wir wieder - in einem wunderschönen Beispiel ;-)

Der Kurier berichtet über moblogging. und schreibt einen umfassenden Artikel über dieses neue Thema.

Da wurde auch recherchiert und es kommt Heiko Hebig zu Wort, und Nico Lumma und Six Apart und blogg.de und deren Möglichkeiten wie man ein Handy, also ein mobile Device als Publishing Kanal für Inhalte (SMS, MMS) nutzen kann.

Die einzige echte Mobile Blogging Lösung, die auch eine vollwertige WAP Entsprechung hat, nämlich moday.at, die aus einem Kooperationsprojekt von Vodafone live!, mobilkom austria und knallgrau entstanden ist, wird tunlichst verschwiegen. Kein Wort, kein link... nichts.

Es kommt auch nicht Voodoo vor, die mobile Weblog Lösung von 3. Es gibt auch keinen Bezug auf das MoBlog Projekt von O2.

Es geht gar nicht darum, ob die genannten Projekte besser oder schlechter sind, oder ob ich beleidigt bin, dass wir nicht vorkommen (btw. ja bin ich - oder nein, nicht mehr ;-). Sondern, dass der Eindruck entsteht, dass hier kein professioneller Journalismus betrieben wird. Ich mein als Blogger könnte ich mir so eine oberflächliche und unausgewogene Recherche ja leisten, ich krieg ja kein Geld dafür ;-)

[via Helge]

Letzt Woche durfte ich 2 Tage in London verbringen. Tage die ich ausführlich in Bildern festgehalten hab...

London ist echt cool. Eigentlich cooler als ich dachte. Wohnen durften wir bei Freunden in der Nähe der coolen Jamaica Road. Ein Erlebnis war am Abend das erste Bier, ein half pint of Guinness in einem Pub namens Mayflower in dem wir waren. Ist ausgezeichnet für besonders gutes PubEssen, welches wir wegen anderweitiger Pläne leider nicht genießen konnten. Denn es ging in die Bricklane, voll mit Indern - also indischen Lokalen mit den besten Currys der Stadt.

Jeder will dich in sein Lokal locken und schließlich konnten wir uns entscheiden. Es war ein cooles Lokal, unser indisches Bier haben wir selbst mitgebracht und das Essen war unglaublich gut - ich hatte so einen Topf mit Hühnerfleischstücken, einer undefinierbaren sehr dicken Sauce (mit Nüssen und Kokosmilch) und dazu Reis. Ich hab bis zum umfallen gegessen...

Am nächsten Tag gings zu Fuß die Oxford Street entlang bis auf Höhe der Bond Street und dann mit der tube weiter nach Notting Hill. Dort durch Notting Hill geschlendert - irre schön das Viertel und Multimillioneuro Häuser... Die Portobello Road entlang durch Märkte und in ein irre authentisches Marktlokal wo die Standler und Strassenarbeiter essen waren. Traditionelle englische Küche, das einzige Mal preiswert und herrlich...

Am Abend dann nach Guildford in ein nettes Bed&Breakfast und zu Besuch bei der Premiere von einem großartigen Theaterstück - "Survivors" Die Geschichte von 6 Menschen, liebskrank, erschüttert durch zerbrochene Beziehungen die sich in einer Klinik auf Costa Rica einfinden um wieder zu sich oder zueinander zu finden. Ein wunderschönes Stück, Gefühle und Eindrücke die wir alle selbst kennen (wenn wir ehrlich zu uns sind), emotional, mitreissend, berührend.

Und das faszinierende - geschrieben und verfasst von einer Freundin die dort 3 Jahre Schauspiel studiert hat. In einer anderen Sprache als Ihrer Muttersprache, ein Theaterstück voll mit Gefühlen, die manche nicht einmal mit sich selbst teilen. Das war bemerkenswert, beeindruckend und großartig. Von Ihr oder diesem Stück werden wir nochmal was hören!

Am nächsten Tag gings schon zurück. Leider. Aber schön wars.