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Freitag, 14. Juli 2006
Brainpool legt nach und verkauft nun dieses und andere shirts:

zidane me here shirt
ich hab mir schon eins bestellt ;-)

Ralf schreibt von Ideen zum Thema Bewerbung 2.0

Was spricht eigentlich dagegen sich nicht mehr mit Papier und Foto, sondern mit Flickrrr, Zooomrrr, YouTube, SevenLoad, Blog&Co zu bewerben? [...]
Nebenbei denke ich, dass solche Videobewerbungen auch für Arbeitgeber sehr interessant sein können. Auf einer entsprechenden Plattform, welche es dem Bewerber ermöglicht neben seinem schriftlichen Lebenslauf auch ein paar Fotos/Videos hochzuladen, könnten Arbeitgeber schnell mal einen Blick in das Angebot an BewerberInnen werfen. Mittels Tags/GeoTags wäre die Suche nach passenden Bewerbern einfacher, RSS-Feeds könnten Arbeitgebern tagesaktuell Informationen bezüglich neuer Bewerbungen liefern.
Für die Bewerber wäre es in der Hinsicht von Vorteil, da man mit relativ wenig Aufwand sich relativ vielen Arbeitgebern präsentieren kann. Obendrein auch noch bundes-/europaweit.


Tres spannend - vor allem, wenn ich daran denke wie unglaublich mühsam und nervenaufreibend 10 Bewerbungsgespräche sind, wenn eine Position neu zu besetzen ist, bzw. eine Stelle neu geschaffen wurde. Aber es greift ein wenig zu kurz - es geht nicht darum sich mit möglichst wenig Aufwand bei wahllos vielen zu bewerben. Es geht darum sich möglichst effizient bei den richtigen zu bewerben.

D.h. die Siutation ist nicht nur auf Bewerberseite, sondern auch auf Anbieterseite völlig unbefriedigend. Bestehende Jobbörsen im Netz sind so unusable und furchtbar dass ich dort weder einen Job suchen würde, noch jemals einen inserieren würde.

Das Problem ist imho v.a. dass das Unternehmen eine Botschaft (Stellenbeschreibung) aussendet diese irgendwo rezipiert wird und alle individuell drauf zurücksenden. Spannender wäre es wohl, wenn schon auf der Plattform 1. ein Dialog zwischen Sender und Empfänger stattfinden könnte und wenn auch auf der Plattform ein Dialog zwischen den Bewerbern stattfinden würde/könnte. Dies würde glaub ich die Treffsicherheit für beide Seiten enorm erhöhen und auf beiden Seiten Frustration vermeiden. Man könnte dann zB auch Unternehmen bewerten und deren "Beziehungsfähigkeit" beurteilen (ein aus meiner Sicht wichtiger Faktor heute).

Leider funktioniert das Konzept nur eher auf sehr hochwertige Jobs wo es sehr, sehr schwierig ist die richtigen zu finden und nicht bei den "McJobs" die sind aufgrund des Überangebots Nachfrageseitig in Gefahr in Richtung Commodity abzurutschen.

Aber in diesem Bereich glaub ich, gäbe es echte Marktchancen den Jobmarkt neu zu definieren.