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Donnerstag, 20. Juli 2006
Ab morgen am Weg in den Urlaub. Wieder zum surfen dahin. Bis in 3 Wochen!

Sehr lesenswert:

Gott, ich kann dieses blöde Rumgepöble echt nicht mehr lesen. Lyssa hat dies gemacht, die Opel-blogger jenes. Und dann auch noch so unprofessionell und unglaubwürdig. Ist das Internet nicht groß genug für uns alle? Warum kann sich nicht jeder mal auf seinen eigenen Mist konzentrieren? Im Kritisieren sind sie alle groß aber selber bringt kaum einer was Nennenswertes zustande. Eloquente Kollektivwichser, denen schon bei korrekter Benutzung des Genitives einer abgeht. Könnten die Herrschaften bitte statt stupider Verbalmasturbation mal lieber nen geilen Aufriss präsentieren?

Ich erklär´s euch gerne nochmal: Leben bedeutet Veränderung. Statt Neues auszuprobieren, klammern sich die Meisten lieber an Gewohntes. Jaja, früher war alles besser. Das hört man nicht nur von überalterten Kriegszeitzeugen und verklärten 69ern, ich höre diesen Satz vermehrt von denen, die sich selbst einst das Attribut innovativ verliehen. Veränderung bedeutet nicht automatisch Verbesserung, es bedeutet aber auch nicht automatisch Verschlechterung. Veränderung bedeutet einfach anders. Sie beginnt tastend, erlebt Rückschläge und verfährt sich manchmal in Sackgassen. So geschieht Lernen und Entwicklung. Ich hab´s ja schon vorher gesagt, der Satz, den wir von unseren Eltern am wenigsten hören wollten, wie oft wird der wohl in nächster Zeit noch durch Gehirne, Münder und schließlich in Tastaturen gleiten? [more]


Oder hier:

nur eine kleine randnotiz: ich blogge nicht mehr. ich schreibe einfach, wie bereits seit über 10 jahren, ins internet rein. kurzzeitig fand ich es putzig mich wie viele andere auch „blogger“ zu nennen. ich fühlte mich für eine weile einer gruppe zugehörig die nicht zu definieren war, die unfassbar heterogen und teilweise homosexuell ist. momentan ist mir eher peinlich mich blogger zu nennen. die weblogbedeutungsmafia definiert mir eine nummer zu viel rum, da werden regeln aufgestellt wie man richtig zu bloggen habe, was man als blogger zu tun habe oder nicht, romantisch in die vergangenheit geblickt, wo einst ja alles besser war, da wird wie wild rumpolarisiert und gegen vorgebliche innere und äussere feinde gekämpft, an allen fronten: ödes rumgewixe vor dem spiegelbild, selbstverherrlichung, abgrenzen gegen alles neue.

bloggen verkommt mehr und mehr zu zu einem regelkorsett. mir ist das zu eng und zu langweilig, mir ist es zu blöd mit irgendwelchen selbstherrlichen irren und lauten spacken in einen topf geworfen zu werden die zwar eine minderheit sind aber sich berufen fühlen sich als sprecher zu inszenieren. ihr, nicht ich! [more]

Pressearbeit ist sehr wichtig und v.a. für ein kleines eigenkapitalfinanziertes Unternehmen wie das unsere von enormer Bedeutung. Daher versuche ich zu Journalisten gute Beziehungen zu pflegen indem ich sie immer wieder proaktiv über Neuigkeiten im weitesten Umfeld unserer Tätigkeiten informiere.

In mehr als 5 Jahren Unternehmensgeschichte haben wir uns (glaub ich) 2x dazu überreden lassen in Magazinen o.ä. eine Anzeige zu schalten - obwohl uns das von Seiten der Journalisten oftmals nahe gelegt wurde. Weniger als 1 Handvoll Anzeigen (wie diese hier) kam auf Basis von unbarem Gegengeschäft zu Stande.

Trotzdem haben wir einen ziemlich beeindruckenden Track Record was Artikel, Interviews und Presse betrifft. Ich habe immer versucht mich dafür zu bedanken indem wir mit den Journalisten unser Know-how teilen und Ihnen dadurch einen Informationsvorsprung bescheren.

Nun bekam ich eine Anfrage für ein Interview im Economy Tribune, einer Publikation des iwn Verlags. Sie planen diesen Artikel im Rahmen der Systems 2006 (an der wir nicht teilnehmen!). Das kam mir doch schon eigenartig vor. Und dann heißt es "Die Erstellung und Veröffentlichung des Textes sind kostenfrei. Veröffentlichtes Bildmaterial wird mit EUR 4,95 s/w bzw. EUR 8,95 Farbe pro mm-Höhe/Spalte berechnet. [...] Selbverständlich erhalten sie vorab einen Korrekturabzug zur Einsichtnahme." - Einsichtnahme oder Einflußnahme?

Und wenn man googelt findet man auch sofort eine entsprechende Rüge des deutschen Presserates in diesem Kontext.

Ich habe das Interview freundlich aber bestimmt abgesagt. Diese Form der Pressearbeit schätze ich nicht.

Es ist vollbracht. Herzliche Gratulation zu den 1.000 Arten ein Bier zu öffnen. Wars bei Nummer 999 noch Prosecco weil man schon in Feierlaune war so wurde das Jubiläum mit Brot begangen. Um auf Wasser und Brot überzugehen? Man weiß es nicht... In jedem Fall Prost!