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Dienstag, 5. Dezember 2006
Das freut mich sehr - ein "Herzensprojekt" von uns hat es ins brandeins geschafft - dort wo wir eigentlich immer hinwollten ;-) naja, es ist ja nicht aller Tage Abend.

Shapeshifters

Die ersten Gespräche dazu vor dem Sommer 2005 am Naschmarkt in Wien. Das Projekt begann gegen Ende 2005. Ich hatte viele, viele sehr ansprechende und inspirierende Gespräche mit Erich (Danke dafür). Aber auch viele sehr schwierige aufgrund massiver Budgetknappheit des jungen Startups. Wir haben uns dazu entschieden das Projekt zu machen und durchzuziehen, obwohl ökonomisch (für uns) alles dagegen sprach. Aber der Enthusiasmus von Erich ist ansteckend und ich freue mich über die ersten Früchte die er nun anscheinend ernten darf.

Herzliche Gratulation und alles Gute weiterhin!

Derzeit arbeitet wie ich weiß auch helge sehr engagiert mit...

großartiger Artikel in der Zeit zu einem Thema das wirklich unter den Nägeln brennt!

Es ist der helle Wahnsinn. Mitten im vertrackten Bürogespräch klingelt ein Handy, Kollege A sagt noch schnell: »Oh, leider wichtig, Augenblick mal bitte – Ja? Ich bin gerade in einer Besprechung, kann ich zurückrufen? Ach so, worum geht’s denn?« Frau B liest derweil die vier neuesten SMS-Nachrichten und beantwortet die zwei eiligsten, während Kollege A, dank Call-Waiting, in seinem Unterbrecher-Anruf unterbrochen wird: »Moment mal – ja, guten Tag, ich bin gerade auf der anderen Leitung, ich melde mich nachher, doch, ja, ganz bestimmt«; das Schreibtischtelefon klingelt, der Anrufbeantworter muss ran; vom Computer dringen unterdessen glockenhelle Ping-Laute herüber, eintreffende E-Mails verkündend. Wo waren wir stehen geblieben?
Ja, ich kenn das. Das ist mein Arbeitsalltag und manchmal nervt das. Es ist unhöflich gegenüber Gesprächspartnern und es zerstreut völlig. Und so einfach ist das eben alles nicht:

Noch in den neunziger Jahren wurde das Unterbrechungsproblem vor allem als individuelles Wehwehchen oder auch Versagen abgetan, dem jeder mit ein bisschen Disziplin und ein paar elementaren Managementtechniken beikommen könnte. Mehr Konzentration »aufs Wesentliche« empfahl ein Selbsthilfebuch nach dem anderen, hin und wieder mal das Handy abschalten, dann wird das schon. Es wurde aber nicht. Es kam immer irgendetwas dazwischen.
Interessant in dem Zusammenhang sind die Slow eMail Bewegung und Überlegungen bei Konvergenz.kaywa - kürzere eMails machen erfolgreich.

Achja, wer eine Lösung hat, bitte melden!

Die ruhenden Schilling­bestände belaufen sich derzeit auf einen Gegenwert von etwa 758,7 Millionen Euro [more]

Ja spinnen die Leut? Wer ist so daneben und wechselt das nicht in EUR? So dachte ich bis zu diesem Wochenende auch. Bis ich meine Wohnung ausräumte und alte Geburtstags- und Weihnachtskuverst gefunden habe. Naja, ich war halt immer sehr sparsam.

alte-Schilling-Noten

Also wenn wir in Österreich 8,26 Millionen Einwohner haben, dann hortet jeder von denen im Schnitt EUR 91,85,- und das sind umgerechnet 1.263,92 Schilling. Ich hab 1.320 Schilling gefunden und liege damit 4,44% über dem Schnitt. Die kleine Welt in Zahlen...

Das ist sehr schön - auf Nachfrage, hat sich Herr Mag. Martin Hehemann, seines Zeichens Head of Communications & Brand Management, BA-CA freundlich bereit erklärt seine Sicht der Dinge auf das erfolgreiche Antarctica2005 Projekt, das kürzlich den PR Staatspreis2006 erobern konnte, darzulegen:

„Das ist ein Projekt, wie man es sich wirklich nur wünschen kann: Der Einsatz neuer Technologien hat nicht nur die User begeistert sondern auch unsere Kommunikationsziele optimal unterstützt. Mitverantwortlich für diesen Erfolg war die professionelle Unterstützung durch Knallgrau New Media Solutions. Erst sie hat das Projekt zu einem richtigen Online-Medienereignis gemacht.“

Danke sehr!

oder rettet den Nikolaus!

Frau Vizebürgermeisterin der Stadt Wien, Grete Laska, hat sich ganz besonders ausgezeichnet:

Sie wollte ein Nikolaus Verbot in Wiens Kindergärten und untermauerte das mit vielen klugen Begründungen

* so ein Nikolaus kostet Geld
* Die Kinder fürchten sich, ist nicht pädagogisch
* Das ist den muslimischen Kindern nicht zuzumuten
* vorm Krampus fürchten sie sich erst recht
* gemeinsames Verkleiden sei die bessere Lösung (Hallo! Das ist Fasching!!)

Aber Österreichs Zivilgesellschaft funktioniert und die Plattform rettet den Nikolaus hat sich durchgesetzt während Frau Laska gerade zur Weltmeisterin im 100m zurückrudern wird.

Ganz abgesehen, dass die ganze Geschichte peinlich und lächerlich bis zum Dorthinaus ist und sich die halbe Welt totlacht, zeigt es was notwendig ist um als zukünftige Wiener Bürgermeisterin gehandelt zu werden. Und bei dieser angesagten Regulierungswut, weiß ich vor welchem roten Mann ich mich fürchte...

Michi als Chef du Technique weiß es natürlich als erster - ok, dazu mußte man nicht besonders technisch sein ;-) Aber es gibt den 3millionsten Textbeitrag auf twoday.net.

Einmal mehr wird gerade durch diesen unterstrichen, dass user generated content generell und twoday.net im Besonderen Ausdruck einer neuen Qualität quasijournalistischer Inhalte darstellen. Ich bin begeistert ;-)

Man bekommt ja teilweise nicht mit was die eigenen Leute so teilweise zaubern - via michi erfahren, dass magic christopher so aus Spaß an der Freud' MS Paint für den Firefox nachgebaut hat. sehr cool!

http://c3o.org/code/canvas/paint/

Update: getting hot on digg.com,
http://digg.com/software/Near_Perfect_Copy_of_MSPaint_running_in_your_browser