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Mittwoch, 31. Januar 2007
Robert Basic nimmt das Nintendo WII Projekt kritisch unter die Lupe und bemerkt dabei (ich nehm ein paar Punkte raus):

Und finde viele Artikel vor, aber… Kommentarwüste. Scheint keine Socke zu interessieren?...Es ist doch ein Kunststück, wenn sich wirklich noboby für das Nintendo Wii-Blog interessieren würde....Zudem wirken die Texte irgendwie seelenlos. Sind das echte, schwitzende, fanatische Nintendo Wii-Fans?....Aber, das Umfeld des Blogs ist so gut wie nicht beschrieben worden. Ein About mit einer klaren Ansage fehlt imho oder ich habs nicht gesehen....Die gesamte Sitestruktur erscheint mir irgendwie durcheinander...Im Großen und Ganzen erscheint mir das gesamte Blog-Projekt völlig undurchsichtig, was das Sitestruktur angeht, intransparent, was die klare Message angeht, dass das paid Texter und nicht echte Fans sind, seelenlos geschrieben und stark verbesserungswürdig.
Da muß ich Dir völlig recht geben und habe zu diesen Punkten eigentlich nichts hinzuzufügen.

Es hat einen guten Grund warum wir dieses Projekt nicht offensiv promotet haben - Aber ich werde einen Teufel tun und hier alle Hintergründe dazu publizieren. Wir wissen für welchen Teil wir verantwortlich waren und ich verwehre mich dieses Projekt als "von Knallgrau betreutes Projekt zu bezeichnen"!

Robert wendet sich dann auch (mehr oder weniger pauschal) direkt an mich:

Und eins zum Abschuss: so sehr ich Dieter Rappold / GF von Knallgrau super leiden mag, es ist nunmehr das wievielte Blog-Projekt, das Knallgrau betreut und das erneut negativ auffällt? Dieter, könnt Ihr oder wollt ihr nicht den Kunden beglücken? Immer nur ja und amen des Auftrags wegen wird nicht der Bringer auf Dauer sein. Beim einem Mal ist BMW zu mächtig, dann ist Cola zu groß und nun wohl Nintendo zu stark, knallgrau “macht ja nur”.
Dem muß ich entgegnen - "das wievielte Blog-Projekt das wir betreuen und das negativ auffällt?" hm... ja, wer viel macht, macht auch viel, das nicht allen gefällt. Das ist auch nie der Anspruch. Wir machen nicht Projekte für einzelne A-List Blogger sondern für jeweilige Kunden und deren Ziele. Es ist OK, wenn einem das eine oder andere Projekt nicht gefällt - wir haben nicht die Mission jede/n zu beglücken. Gerade die genannten Beispiele finde ich extrem schlecht gewählt - BMW (wann war BMW zu mächtig?? das ist ein "Traumkunde"!) mit Projekten wie dem IAABlog, der BMW Podcast Plattform, der BMW Vodcast Plattform oder vlogbymini waren sehr erfolgreich. Auch das Coca-Cola Projekt in Berlin lasse ich mir nicht schlechtreden - das war in diesen Rahmenbedingungen großartig und dem stimmt auch unser Kunde zu (auch wenn dem nicht jeder einzelne Blogger in Deutschland zustimmen will).

Was wir nie wollen ist den Kunden für irgendwen anderen zwangsbeglücken - das ist nicht unser Auftrag. Insofern können und wollen wir das was wir machen. Aber du hast Recht, nicht jedes Projekt ist am Ende so wie man es am Anfang erdacht hat. Wer das von sich behaupten kann, der stellt sich nicht echten Herausforderungen.

Am Montag stand ich also bei der Straßenbahnhaltestelle um den 9er zu nehmen, 1 Station zu fahren und in die Firma zu gehen. Das zahlt sich nur aus, wenn der 9er sofort kommt, sonst bin ich zu Fuß schneller. Der 9er kam nicht und als ich um die Ecke bog wußte ich auch warum:

Olli-Orkan-live

Weil dieses Baugerüst quer über die Straße lag. War eigentlich ein ziemlich imposanter Anblick (auch wenn das auf meinem Handyfoto evtl nicht so rauskommt). Ich hab echt kurz überlegt ob ich das jetzt nicht bei einer der Tageszeitungen schnell einschicken soll. Den Fotografen vom Standard hab ich jeden falls nicht gesehen:

Olli-Orkan-Standard

Titelbild im Standard am DI. Naja, in dem Fall wurde es doch nix mit dem citizen journalism ;-) In der selben Ausgabe wurden wir auch erwähnt:

Unternehmen in der Web-2.0-Welt
Wer glaubt, mit einer vor vielen Jahren eingerichteten "Homepage" Internet im Griff zu haben, sollte sich mit der neuen Welt von "Web 2.0" vertraut machen. Auch an Firmen wird sie nicht vorübergehen - und bietet viele neue Chancen.
Was große Konzerne wie IBM oder Microsoft seit geraumer Zeit entdeckt haben - [...] hat hierzulande noch Seltenheitswert und kommt meist aus der Branche: wie bredlbloggt.telekom.at von Telekom-Austria-Pressemann Martin Bredl oder tlutz.spaces.live.com von Microsoft-Sprecher Thomas Lutz oder von Knallgrau, den Gründern der Blogging-Community twoday.net.

Es geht darum rassistische Beschmierungen aufzuzeigen, damit die Stadt Wien das Problem endlich löst!

http://www.rassismusstreichen.at/ ist ein kollaboratives Fotoblog das die Aufmerksamkeit für die massenhaften unerträglichen Beschmierungen schaffen soll, die sich so leise in unseren Alltag schleichen bis sie irgendwann als normal hingenommen werden. Aber man kann etwas dagegen tun! Und hier gibts Sticker gegen Beschmierungen. Feines Highlight ist auch der antirassistische Stadtplan...

Knallgrau ist offizieller Technologiepartner dieser Aktion.