Freitag, 15. Juni 2007
Spät aber doch, komme ich endlich dazu ein paar Eindrücke und Gedanken loszuwerden die in mir rund um die Reboot9.0 entstanden sind.
Das General-Thema "Human" fand ich super. Es geht nicht um Technik/Technologie. Der Fokus liegt am Menschen und den sozialen Aspekten, bzw. dem sozialen Kontext rund um das womit wir uns so intensiv beschäftigen.
Für mich begann die Reboot mit "Trusted Space - Nature's Rules" wo Robert Paterson. Worum es ging bringt er hier gut auf den Punkt:
Over the last 20 years I have been thinking about what the emergent design for human relationships may be. The question that I have asked myself is this - if wolves have packs, if whales have pods, if trees tend to have forests, if galaxies tend to organize in spirals, there is likely to be an ideal development pathway for all development. Every thing in the universe should share an ideal trajectory that can be found in a simple equation like e = mc2.
Sein Slot war sehr interessant. Teilweise durchaus am Rande zum esoterischen aber aus Perspektive der Organisationsentwicklung einfach sehr spannend quergedacht. Er sprach sehr viel über die erfolgreichen Organisationsprinzipien der römischen Legion und den daraus ableitbaren Prinzipien dare, care, share sowie der Tatsache, dass sich dort ein Prinzip des Leadership basierend auf Trust & Reputation etabliert hatte. Ausserdem entwickelte er seine Ideen von organisationalen Regeln und die Idee des "trusted Space" - im Prinzip liegt der Schlüssel zum trusted Space als Idealform (bzw. Baustein) der Organisation in diesen "magic numbers". Wichtig war aus meiner Sicht auch seine Aussage (die ich teile!) "Leaders are doers, not administrators"...
Am 2. Tag fand ich den Slot "Attention" von Marko Ahtisaari sehr interessant. Abgesehen, dass sich Marko sehr exzentrisch und gelungen inszeniert, hat er auch einiges zu sagen.
Er sprach über Attention/Aufmerksamkeit und die Limits an die klassische Medien in der Zielgruppe der 16-24 jährigen heute nachweislich stoßen. Er verwies auch auf ein Zitat von Ray Ozzie, dem Chefarchitekten von Microsoft, der bei einer Gelegenheit von Software as a service (not new) aber auch von ad supported Services and Software (eine Revolution!) sprach.
Er erläuterte seine Sichtweise, dass große Zielgruppe = Werbung und kleine Zielgruppe = Transaktion logisch und inhärent anbietet und stellte die Frage small specific audience = ?
Um in weiterer Folge auf die Idee von "advertising ought to be conversations" von Tim O'Reilly zu verweisen. Hierzu entwickelte er Gedanken rund um Advertising > Information > Endorsement - sprich die gängigen Ideen rund um Empfehlungsmarketing.
Und dann sprach Marko über Blyk, jene soon to come Mobilfunkmarke in GB, wo telefonieren gratis ist und die Refinanzierung über Werbung am Endgerät funktioniert. Ein sehr spannendes Modell, wo er auch die Frage stellte "so what should a mobile media's open API be?"...
Die Frage die mich am meisten interessierte und die ich auch stellte war folgende:
Inwieweit ist man in der Rolle von Blyk nur Infrastrukturprovider für Werbebotschaften von Unternehmen die das Modell noch nicht verstanden haben? Wenn man hier eine Chance haben will, dann muß man ein Lösungsanbieter sein, der den Kunden erzieht, ihn an der Hand nimmt und gemeinsam mit Ihm Formate/Modelle entwickelt, die die Ziele des Kunden unterstützen/erreichen aber gleichzeitig die Kunden nicht vertreiben...
Das General-Thema "Human" fand ich super. Es geht nicht um Technik/Technologie. Der Fokus liegt am Menschen und den sozialen Aspekten, bzw. dem sozialen Kontext rund um das womit wir uns so intensiv beschäftigen.
Für mich begann die Reboot mit "Trusted Space - Nature's Rules" wo Robert Paterson. Worum es ging bringt er hier gut auf den Punkt:
Over the last 20 years I have been thinking about what the emergent design for human relationships may be. The question that I have asked myself is this - if wolves have packs, if whales have pods, if trees tend to have forests, if galaxies tend to organize in spirals, there is likely to be an ideal development pathway for all development. Every thing in the universe should share an ideal trajectory that can be found in a simple equation like e = mc2.
Sein Slot war sehr interessant. Teilweise durchaus am Rande zum esoterischen aber aus Perspektive der Organisationsentwicklung einfach sehr spannend quergedacht. Er sprach sehr viel über die erfolgreichen Organisationsprinzipien der römischen Legion und den daraus ableitbaren Prinzipien dare, care, share sowie der Tatsache, dass sich dort ein Prinzip des Leadership basierend auf Trust & Reputation etabliert hatte. Ausserdem entwickelte er seine Ideen von organisationalen Regeln und die Idee des "trusted Space" - im Prinzip liegt der Schlüssel zum trusted Space als Idealform (bzw. Baustein) der Organisation in diesen "magic numbers". Wichtig war aus meiner Sicht auch seine Aussage (die ich teile!) "Leaders are doers, not administrators"...
Am 2. Tag fand ich den Slot "Attention" von Marko Ahtisaari sehr interessant. Abgesehen, dass sich Marko sehr exzentrisch und gelungen inszeniert, hat er auch einiges zu sagen.
Er sprach über Attention/Aufmerksamkeit und die Limits an die klassische Medien in der Zielgruppe der 16-24 jährigen heute nachweislich stoßen. Er verwies auch auf ein Zitat von Ray Ozzie, dem Chefarchitekten von Microsoft, der bei einer Gelegenheit von Software as a service (not new) aber auch von ad supported Services and Software (eine Revolution!) sprach.
Er erläuterte seine Sichtweise, dass große Zielgruppe = Werbung und kleine Zielgruppe = Transaktion logisch und inhärent anbietet und stellte die Frage small specific audience = ?
Um in weiterer Folge auf die Idee von "advertising ought to be conversations" von Tim O'Reilly zu verweisen. Hierzu entwickelte er Gedanken rund um Advertising > Information > Endorsement - sprich die gängigen Ideen rund um Empfehlungsmarketing.
Und dann sprach Marko über Blyk, jene soon to come Mobilfunkmarke in GB, wo telefonieren gratis ist und die Refinanzierung über Werbung am Endgerät funktioniert. Ein sehr spannendes Modell, wo er auch die Frage stellte "so what should a mobile media's open API be?"...
Die Frage die mich am meisten interessierte und die ich auch stellte war folgende:
Inwieweit ist man in der Rolle von Blyk nur Infrastrukturprovider für Werbebotschaften von Unternehmen die das Modell noch nicht verstanden haben? Wenn man hier eine Chance haben will, dann muß man ein Lösungsanbieter sein, der den Kunden erzieht, ihn an der Hand nimmt und gemeinsam mit Ihm Formate/Modelle entwickelt, die die Ziele des Kunden unterstützen/erreichen aber gleichzeitig die Kunden nicht vertreiben...
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apropos Identitätsmanagement, nun auch unter www.dieterrappold.at erreichbar.
