Montag, 2. Juli 2007
Vergangene Woche habe ich 7 Tage im Norden Spaniens genossen. Dabei sind wir in Bilbao gestartet und sind über 1.300km durch insgesamt 4 Provinzen gefahren. Die Provinzen waren das Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien.
Der Norden Spaniens ist vergleichsweise touristisch unerschlossen und am ehesten noch durch den Jakobsweg bekannt. Und die Spanier selbst machen sehr gern dort Urlaub.
Ich finde die "Costa Verde" den wohl reizvollsten und schönsten Teil Spaniens. Schroffe Berge in den Picos de Europa die in sanfte Almmatten übergehen, endlose Wiesen und Wälder, Flüsse und Bäche und die atemberaubende Küste mit teilweise paradiesischen Stränden. Das einzige Manko ist echt das Wetter - wir hatte im Schnitt 20-22 Grad, Wind und Wolken. Im Meer war ich kein einziges Mal obwohl ich nicht empfindlich bin was kaltes Wasser angeht und am Strand waren wir 2 Mal...
Dafür umso lohnender ist die spanische Küche an der Nordküste. Aufgrund der Landschaft finden hier Fisch und Meeresfrüchte zusammen mit Schinken, Speck, Bohnen und Linsen aus den dahinter liegenden Bergen. Die Küche ist in jedem Fall sehr deftig und "rich" aber einfach herrlich... Hervorzuheben ist el viejo Zortzi von Daniel Garcia wo wir am letzten Abend einfach himmlischen Thunfisch gegessen haben. Den letzten so guten Thunfisch hatte ich in Japan...
Aber auch die alltäglichen Dinge wie eine Tortilla de patatas, pintxos de jamon iberico, deftige chorizo, boquerones, chipirones a la plancha oder den täglichen Flan sind unvergesslich :-)
Auch zu empfehlen ist das Hesperia Bilbao Hotel. Ein schönes modernes Designer Hotel mit aussergewöhnlich nettem Personal, angenehmer Stimmung und super Lage gegenüber dem Guggenheim Museum.
Sehr nett war auch die Nacht im Casa Guillermo (Agritourismo) in Galicien nahe an den beeindruckenden Praia de Catedrais.
Auch ein Geheimtipp ist Lastres in der Nähe von Colunga in Asturien. Ein kleines aber besonders nettes Fischerdorf. Nicht zu vergessen Santillana del Mar, ein mittelalterliches Dorf in Asturien, sehr, sehr nett...
Eher ferngehalten haben wir uns von den großen Städten wie Bilbao, Santander, Oviedo oder Gijon. Das hat uns einfach weniger interessiert als die kleinen versteckten Dörfer.
Bessere Eindrücke der Reise liefern ein paar Fotos:







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Der Norden Spaniens ist vergleichsweise touristisch unerschlossen und am ehesten noch durch den Jakobsweg bekannt. Und die Spanier selbst machen sehr gern dort Urlaub.
Ich finde die "Costa Verde" den wohl reizvollsten und schönsten Teil Spaniens. Schroffe Berge in den Picos de Europa die in sanfte Almmatten übergehen, endlose Wiesen und Wälder, Flüsse und Bäche und die atemberaubende Küste mit teilweise paradiesischen Stränden. Das einzige Manko ist echt das Wetter - wir hatte im Schnitt 20-22 Grad, Wind und Wolken. Im Meer war ich kein einziges Mal obwohl ich nicht empfindlich bin was kaltes Wasser angeht und am Strand waren wir 2 Mal...
Dafür umso lohnender ist die spanische Küche an der Nordküste. Aufgrund der Landschaft finden hier Fisch und Meeresfrüchte zusammen mit Schinken, Speck, Bohnen und Linsen aus den dahinter liegenden Bergen. Die Küche ist in jedem Fall sehr deftig und "rich" aber einfach herrlich... Hervorzuheben ist el viejo Zortzi von Daniel Garcia wo wir am letzten Abend einfach himmlischen Thunfisch gegessen haben. Den letzten so guten Thunfisch hatte ich in Japan...
Aber auch die alltäglichen Dinge wie eine Tortilla de patatas, pintxos de jamon iberico, deftige chorizo, boquerones, chipirones a la plancha oder den täglichen Flan sind unvergesslich :-)
Auch zu empfehlen ist das Hesperia Bilbao Hotel. Ein schönes modernes Designer Hotel mit aussergewöhnlich nettem Personal, angenehmer Stimmung und super Lage gegenüber dem Guggenheim Museum.
Sehr nett war auch die Nacht im Casa Guillermo (Agritourismo) in Galicien nahe an den beeindruckenden Praia de Catedrais.
Auch ein Geheimtipp ist Lastres in der Nähe von Colunga in Asturien. Ein kleines aber besonders nettes Fischerdorf. Nicht zu vergessen Santillana del Mar, ein mittelalterliches Dorf in Asturien, sehr, sehr nett...
Eher ferngehalten haben wir uns von den großen Städten wie Bilbao, Santander, Oviedo oder Gijon. Das hat uns einfach weniger interessiert als die kleinen versteckten Dörfer.
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