Montag, 30. Juli 2007
Ich habe vorab berichtet, wo ich teilnehmen werde - nun meine "Nachberichterstattung".
Eröffnet wurde der Event von EU Kommissarin Benita Ferrero Waldner die allgemein über Kommunikation, und die Bedeutung derselben auch im Rahmen Ihrer Tätigkeit gesprochen hat - Sie hat dabei unter anderem auch das Weblog von Margot Wallström und auch die neue Initiative der EU auf Youtube erwähnt.
Danach sprach ein Vertreter der Stadt Salzburg der auch unterstrich welche neuen Möglichkeiten es hier gäbe und das man gewillt sei, diese zu nützen. Ein erster Schritt in diese Richtung sei unter anderem das Salzblog. Es sieht so aus, als würde dieses Projekt wirklich ernsthaft und intensiv betrieben - ein paar kleine Missverständnisse rund um bloggen halten sich hartnäckig (so wird auch hier das posten eines Gastbeitrags in einem kollaborativen Weblog noch immer als "Gastblog" und nicht als "Webloggastbeitrag" o.ä. qualifiziert. Sprich Weblog und Weblogplattform wird hartnäckig verwechselt)
Dann war ich mit meinem Vortrag dran (vor ca. +100 Personen) und zugegeben, ich war ein wenig nervös (man merkt das vor allem an den vielen "ah, ähm" am Anfang). Mit dem Vortrag habe ich versucht mal eine neue Richtung einzuschlagen - weniger Text und Zahlen. Mehr aussagekräftige Bilder/Fotos. Auch Helge hat darüber berichtet und v.a. der Vortrag von Lee Bryant/Headshift auf der diesjährigen LIFT war mir ein leuchtendes Beispiel.

Foto: freundlich zur Verfügung gestellt von Moonlake Entertainment (Co-Veranstalter)
Der Vortrag lief insgesamt ganz gut und das Feedback danach war sehr gut - Danke auch an dieser Stelle an die vielen Menschen die nachher persönlich zu mir kamen und sich bedankten, usw. Das ist ein tolles Gefühl. Ich hatte wirklich den Eindruck, ich konnte ein wenig dieser komplexen Thematik vermitteln - an Menschen die grundsätzlich wenig mit dieser Materie in dieser Tiefe am Hut haben.
Inhaltliche Inspirationen zu diesem Vortrag gibt es natürgemäß Unmengen und ich hoffe ich habe alle die mir noch bewusst waren auch korrekt referenziert und mit Quellen versehen.
Für alle die es interessiert hier der Vortrag:
DieterRappold_Impulsreferat_28072007_MediaRoundtable-pdf (pdf, 1,123 KB)
Und hier der Soundmitschnitt des Vortrags, freundlich zur Verfügung gestellt von der IV Salzburg:

Eröffnet wurde der Event von EU Kommissarin Benita Ferrero Waldner die allgemein über Kommunikation, und die Bedeutung derselben auch im Rahmen Ihrer Tätigkeit gesprochen hat - Sie hat dabei unter anderem auch das Weblog von Margot Wallström und auch die neue Initiative der EU auf Youtube erwähnt.
Danach sprach ein Vertreter der Stadt Salzburg der auch unterstrich welche neuen Möglichkeiten es hier gäbe und das man gewillt sei, diese zu nützen. Ein erster Schritt in diese Richtung sei unter anderem das Salzblog. Es sieht so aus, als würde dieses Projekt wirklich ernsthaft und intensiv betrieben - ein paar kleine Missverständnisse rund um bloggen halten sich hartnäckig (so wird auch hier das posten eines Gastbeitrags in einem kollaborativen Weblog noch immer als "Gastblog" und nicht als "Webloggastbeitrag" o.ä. qualifiziert. Sprich Weblog und Weblogplattform wird hartnäckig verwechselt)
Dann war ich mit meinem Vortrag dran (vor ca. +100 Personen) und zugegeben, ich war ein wenig nervös (man merkt das vor allem an den vielen "ah, ähm" am Anfang). Mit dem Vortrag habe ich versucht mal eine neue Richtung einzuschlagen - weniger Text und Zahlen. Mehr aussagekräftige Bilder/Fotos. Auch Helge hat darüber berichtet und v.a. der Vortrag von Lee Bryant/Headshift auf der diesjährigen LIFT war mir ein leuchtendes Beispiel.

Foto: freundlich zur Verfügung gestellt von Moonlake Entertainment (Co-Veranstalter)
Der Vortrag lief insgesamt ganz gut und das Feedback danach war sehr gut - Danke auch an dieser Stelle an die vielen Menschen die nachher persönlich zu mir kamen und sich bedankten, usw. Das ist ein tolles Gefühl. Ich hatte wirklich den Eindruck, ich konnte ein wenig dieser komplexen Thematik vermitteln - an Menschen die grundsätzlich wenig mit dieser Materie in dieser Tiefe am Hut haben.
Inhaltliche Inspirationen zu diesem Vortrag gibt es natürgemäß Unmengen und ich hoffe ich habe alle die mir noch bewusst waren auch korrekt referenziert und mit Quellen versehen.
Für alle die es interessiert hier der Vortrag:
DieterRappold_Impulsreferat_28072007_MediaRoundtable-pdf (pdf, 1,123 KB)
Und hier der Soundmitschnitt des Vortrags, freundlich zur Verfügung gestellt von der IV Salzburg:

Ich bin schon immer ein Spielefreak gewesen. Mein Bruder der sich herrlich mit sich selbst beschäftigen kann, hat als Kind darunter gelitten ;-). Auch heute noch, kann ich mich für Gesellschaftsspiele begeistern. Vor ca. 6 Monaten kam bei uns im Freundeskreis die Siedler von Catan auf. Ich hab das Spiel das erste Mal zu meiner Zeit im Bundesheer gespielt als ich mal krank im Bett lag - schon damals war ich begeistert, aber es geriet in Vergessenheit.
Dieses Jahr in Winter und Frühling hat mich wieder die Sucht gepackt. Ich könnte ohne Probleme 12 Stunden am Stück spielen. Gestern gabs wieder einen Siedler Abend mit 3 Partien bis 01:00 in der Früh. Ich habe alle 3 gewonnen ;-) Und dabei den Helge und mein Bruderherz "geputzt" trotz eines 2 Spiele dauernden Handelsembargos...
Ein Problem ist sicherlich, dass ich auch bei diesem Spiel sehr ehrgeizig bin und unbedingt gewinnen möchte (was wahrscheinlich weniger ehrgeizige Spieler nervt). Was mich aber weitaus mehr nervt, sind Mitspieler die nicht mit 100% bei der Sache sind.
Egal mich fasziniert dieses Spiel, weil es nie langweilig wird, sehr einfach ist in den Regeln und doch komplex in den Variationen und weil es von den Menschen lebt mit denen man spielt. Deshalb interessiert mich auch das Computer/Online Spiel nicht. Am interessantesten sind immer die psychologischen Momente bei den Verhandlungen und Tauschrunden.
Kennt jemand ähnlich faszinierende Spiele die er/sie empfehlen kann. Und für eine Partie Siedler bin ich immer zu haben...
Dieses Jahr in Winter und Frühling hat mich wieder die Sucht gepackt. Ich könnte ohne Probleme 12 Stunden am Stück spielen. Gestern gabs wieder einen Siedler Abend mit 3 Partien bis 01:00 in der Früh. Ich habe alle 3 gewonnen ;-) Und dabei den Helge und mein Bruderherz "geputzt" trotz eines 2 Spiele dauernden Handelsembargos...
Ein Problem ist sicherlich, dass ich auch bei diesem Spiel sehr ehrgeizig bin und unbedingt gewinnen möchte (was wahrscheinlich weniger ehrgeizige Spieler nervt). Was mich aber weitaus mehr nervt, sind Mitspieler die nicht mit 100% bei der Sache sind.
Egal mich fasziniert dieses Spiel, weil es nie langweilig wird, sehr einfach ist in den Regeln und doch komplex in den Variationen und weil es von den Menschen lebt mit denen man spielt. Deshalb interessiert mich auch das Computer/Online Spiel nicht. Am interessantesten sind immer die psychologischen Momente bei den Verhandlungen und Tauschrunden.
Kennt jemand ähnlich faszinierende Spiele die er/sie empfehlen kann. Und für eine Partie Siedler bin ich immer zu haben...
Dirk Ippen einer der Grandseigneure der deutschen Verlagsbranche und sehr erfolgreich mit seinen dutzenden Lokalblättern spricht in der Süddeutschen. Und sagt dabei einige interessante Sachen:
Ippen: Auf dem Land und in kleineren Städten ist der gesellschaftliche Zusammenschluss noch sehr eng. Da interessiert sich auch der Doktor und die junge Familie für das Schulsportfest, wo die Tochter oder die seines Patienten den ersten Preis gemacht hat. Das steht in der örtlichen Zeitung. Wir sind nicht im Nachrichtengeschäft, unser Geschäft ist es, Teil lokaler Gemeinschaften zu sein.
Ippen: Zeitungen dürfen nicht mehr so gemacht werden wie ein Bergwerk, wo ich mir die Mühe machen muss, einzufahren, mühsam vor Ort zu kriechen, um endlich Schätze zu finden. Sie müssen leicht zugänglich sein, denn in der jungen Generation gibt es immer weniger Menschen, die es auf sich nehmen, in dieses Bergwerk einzusteigen.
Ippen: Das Internet ist ein Serienkiller und ist für alle Massenmedien beides: Eine Gefahr und eine große Chance, die größte Medienrevolution seit Gutenberg vor 550 Jahren.
SZ: Sie haben einmal gesagt: Das Internet muss man umarmen. Um es zu erdrücken?
Ippen: Nein, erdrücken können wir es ja nicht. Unsere einzige Chance ist doch, unsere Reichweiten und unsere guten Inhalte - Text wie Werbung - auch auf digitalen Wegen zu verbreiten.
Da hat jemand schon sehr viel verstanden und teilt durchaus seine Erfahrung und Lebensweisheit - schön sowas zu lesen. (via eMail)
Ippen: Auf dem Land und in kleineren Städten ist der gesellschaftliche Zusammenschluss noch sehr eng. Da interessiert sich auch der Doktor und die junge Familie für das Schulsportfest, wo die Tochter oder die seines Patienten den ersten Preis gemacht hat. Das steht in der örtlichen Zeitung. Wir sind nicht im Nachrichtengeschäft, unser Geschäft ist es, Teil lokaler Gemeinschaften zu sein.
Ippen: Zeitungen dürfen nicht mehr so gemacht werden wie ein Bergwerk, wo ich mir die Mühe machen muss, einzufahren, mühsam vor Ort zu kriechen, um endlich Schätze zu finden. Sie müssen leicht zugänglich sein, denn in der jungen Generation gibt es immer weniger Menschen, die es auf sich nehmen, in dieses Bergwerk einzusteigen.
Ippen: Das Internet ist ein Serienkiller und ist für alle Massenmedien beides: Eine Gefahr und eine große Chance, die größte Medienrevolution seit Gutenberg vor 550 Jahren.
SZ: Sie haben einmal gesagt: Das Internet muss man umarmen. Um es zu erdrücken?
Ippen: Nein, erdrücken können wir es ja nicht. Unsere einzige Chance ist doch, unsere Reichweiten und unsere guten Inhalte - Text wie Werbung - auch auf digitalen Wegen zu verbreiten.
Da hat jemand schon sehr viel verstanden und teilt durchaus seine Erfahrung und Lebensweisheit - schön sowas zu lesen. (via eMail)
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Extrem interessanter Anwendungsfall - Das Los Angeles Fire Department setzt anscheinend Twitter als effizientes Informationsdistributionstool ein um die Menschen darüber am Laufenden zu halten was in dieser Behörde geleistet wird. Hut ab vor diesem innovativen Zugang!
Berichtet Scoble, via Turi2.
Berichtet Scoble, via Turi2.
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