Montag, 5. November 2007
Ich habe heute ein sehr erbostes Mail von Neuro bekommen - Es geht um ein Interview das die Zeitschrift DATUM, unter anderem ein Kunde von uns, mit Norbert de Jonge von der PNVD gemacht hat.
Konkret hat sich sowohl Neuro als auch nanunana beschwert, ob der (angenommenen) "Verbindung" zwischen DATUM und twoday.net bzw. Knallgrau und eingefordert, ich/Knallgrau möge etwas unternehmen.
Ich habe mich hier zu Unrecht angegriffen gefühlt - Der Verein hinter dem Medium DATUM ist lediglich ein Kunde von Knallgrau. Twoday.net ist ein Hostingportal im Eigentum von Knallgrau und twoday ist eine Software die hinter dem Online Auftritt von datum.at steht. Ausserdem gibt es eine unengeltliche Kooperation zwischen DATUM und Twoday.net in Bezug auf ausgewählte Webloginhalte. Soviel zu den Fakten.
Was sollte ich also tun? DATUM gehört mir nicht, ich habe keinen Einfluß auf DATUM. Ich bin kein Zensor, der DATUM vorschreibt worüber Sie wie berichten dürfen. Wir leben in einem Europa in dem Meinungsfreiheit auch bedeutet, dass Menschen viele Dinge fordern und vertreten können - Dieses Grundrecht schätze ich, auch wenn es mir im konkreten Artikel mehr als einmal den Magen umdreht!
Ich habe mich geärgert, warum mir hier eine Verantwortung zugeschoben wird - jeder der sich dagegen engagieren möchte, der soll es tun, aber nicht auf wen anderen abschieben. Ich habe mich in einem Mail an neuro klar von den Inhalten distanziert, aber auch klargemacht, dass ich keine Verantwortung bei mir/knallgrau sehe.
Diese Einschätzung ist in einem Punkt falsch gewesen.
Allein wegen meiner Nichte und meinem Neffen möchte ich ganz persönlich dagegen Stellung beziehen.
Deshalb habe ich mich dazu entschieden ein Mail an Klaus Stimeder zu schreiben, Mitgründer und Chefredakteur von DATUM und ein guter Bekannter von mir:
Lieber Klaus,
Ich wurde heute per Mail auf euren Beitrag über Norbert de Jonge von der PNVD aufmerksam gemacht. Ich finde das Interview und im besonderen die Kommentare darunter grauenhaft.
Ich vermisse es, dass Ihr euch, als Medium das ich sehr schätze, davon klar und deutlich distanziert - Meinungsfreiheit ist wichtig, genauso wichtig ist es aber Positionen zu beziehen.
Vielleicht verstehe ich auch eure Beweggründe nicht - vielleicht nehmt Ihr das Feedback eurer Leser als Anstoß, das zu überdenken.
Danke für dein Feedback!
Ich erlaube mir dein Feedback mit meinen Lesern im Blog zu teilen ...
lg, Dieter
Danke für das kritische Feedback, dass einem das Leben nicht leichter macht, aber vielfach hilft Positionen zu überdenken.
Konkret hat sich sowohl Neuro als auch nanunana beschwert, ob der (angenommenen) "Verbindung" zwischen DATUM und twoday.net bzw. Knallgrau und eingefordert, ich/Knallgrau möge etwas unternehmen.
Ich habe mich hier zu Unrecht angegriffen gefühlt - Der Verein hinter dem Medium DATUM ist lediglich ein Kunde von Knallgrau. Twoday.net ist ein Hostingportal im Eigentum von Knallgrau und twoday ist eine Software die hinter dem Online Auftritt von datum.at steht. Ausserdem gibt es eine unengeltliche Kooperation zwischen DATUM und Twoday.net in Bezug auf ausgewählte Webloginhalte. Soviel zu den Fakten.
Was sollte ich also tun? DATUM gehört mir nicht, ich habe keinen Einfluß auf DATUM. Ich bin kein Zensor, der DATUM vorschreibt worüber Sie wie berichten dürfen. Wir leben in einem Europa in dem Meinungsfreiheit auch bedeutet, dass Menschen viele Dinge fordern und vertreten können - Dieses Grundrecht schätze ich, auch wenn es mir im konkreten Artikel mehr als einmal den Magen umdreht!
Ich habe mich geärgert, warum mir hier eine Verantwortung zugeschoben wird - jeder der sich dagegen engagieren möchte, der soll es tun, aber nicht auf wen anderen abschieben. Ich habe mich in einem Mail an neuro klar von den Inhalten distanziert, aber auch klargemacht, dass ich keine Verantwortung bei mir/knallgrau sehe.
Diese Einschätzung ist in einem Punkt falsch gewesen.
Allein wegen meiner Nichte und meinem Neffen möchte ich ganz persönlich dagegen Stellung beziehen.
Deshalb habe ich mich dazu entschieden ein Mail an Klaus Stimeder zu schreiben, Mitgründer und Chefredakteur von DATUM und ein guter Bekannter von mir:
Lieber Klaus,
Ich wurde heute per Mail auf euren Beitrag über Norbert de Jonge von der PNVD aufmerksam gemacht. Ich finde das Interview und im besonderen die Kommentare darunter grauenhaft.
Ich vermisse es, dass Ihr euch, als Medium das ich sehr schätze, davon klar und deutlich distanziert - Meinungsfreiheit ist wichtig, genauso wichtig ist es aber Positionen zu beziehen.
Vielleicht verstehe ich auch eure Beweggründe nicht - vielleicht nehmt Ihr das Feedback eurer Leser als Anstoß, das zu überdenken.
Danke für dein Feedback!
Ich erlaube mir dein Feedback mit meinen Lesern im Blog zu teilen ...
lg, Dieter
Danke für das kritische Feedback, dass einem das Leben nicht leichter macht, aber vielfach hilft Positionen zu überdenken.
Sierra - am 5. November 2007, 23:57
