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Montag, 3. Dezember 2007
Helge setzt sich kritisch mit einigen aktuellen "Web 2.0 Angeboten" auseinander und ich kann ihm nur Recht geben!

Auch im Internetbusiness ist die Gerümpeltotale allgegenwärtig: Weil sich die Macher eines Web-Dienstes nicht zu einem klaren Fokus entschließen können oder nicht auf die Attraktivität der Grundfunktion vertrauen (manchmal zu Recht), überladen sie ihn mit periphären Features.

Er analysiert dabei die neue Salzburger Offensive vom Vorarlberger Medienhaus unter dem Titel salzburg24.at, den neuen Dienst aus dem Norden Sloweniens Süden Österreichs namens Alpenglühen und unser Baby derWesten.de

Ich bin überrascht wie gut wir bei Helge wegkommen. Ich schätze Helge ja als Freund und alten Siedlergegner und weiß auch wie knallhart Helge sein kann und in seinem Urteil meistens ist. Da hat er ein wenig Kreide geschluckt wie es scheint:

Das dritte Beispiel, DerWesten.de, Regionalplattform der WAZ-Gruppe für Deutschlands größten Ballungsraum, spielt größenmäßig in einer anderen Liga. Der Community-Bereich wurde von der Wiener Agentur Knallgrau entwickelt, und seine Funktionsbeschreibung klingt ebenso nach Gerümpeltotale.

Wer aber genauer hinsieht, erkennt wichtige Unterschiede: Erstens hat DerWesten.de durch seine Aufmachung und seine Integration mit fünf auflagenstarken WAZ-Printtiteln (deren Web-Adressen alle auf DerWesten.de umgeleitet wurden) ein klares Profil als Nachrichten-Plattform. Dieses Profil wird durch eine übersichtliche (nur 2 Spalten - bravo Lyssa!) und News-orientierte Gestaltung der Startseite weiter unterstrichen.

Und zweitens folgt das Web2.0-Feature-Potpourri einer klaren Strategie: Der Benutzer soll über die Kommentierbarkeit von Nachrichten zur Community kommen, dort durch Regionalisierung und Lokalisierung schnell Zusatznutzen und ihm bekannte Gesichter finden.

So ein Lob wiegt schwer und wir sagen, danke!

Knallgrau ist gleich mit 2 Projekten für den European Excellence Award nominiert.

Mit unserem Seriensieger polylog.tv und mit unserem Vorzeigeprojekt in Sachen Corporate Blogging: vistablog.at

Eine beeindruckende Jury hat das Urteil gefällt. In der Kategorie "Blog" sind von 5 Shortlist Nominierten, 2 Projekte von Knallgrau!

Das Vistablog.at wurde vor nicht allzu langer Zeit auch 1 Jahr alt.

Georg Binder, der Blogger hinter dem Projekt schreibt:

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht: vistablog.at ist auf den Tag genau 1 Jahr alt! Zeit für ein persönliches Review.

Mehr als 500 Beiträge und über 2000 Kommentare haben sich in dieser Zeit angesammelt. Nicht schlecht für einen Blog :) Und es war auch unwahrscheinlich, dass es dazu überhaupt kommt, denn ursprünglich war die Laufzeit nur auf 3 Monate angelegt, aber aufgrund von Feedback, Reaktionen und nicht zuletzt Zugriffszahlen wurde der vistablog.at verlängert und wieder verlängert,... hier ein Danke namentlich an Robert Lampl, Product Marketing Manager Windows Vista und natürlich an Rolf Mistelbacher, Online Communications, die das ermöglicht haben. Lobend sei natürlich auch die Agentur Knallgrau erwähnt, die uns mit ihrer Twoday Plattform die technische und visuelle Grundlage für den Blog geliefert hat.

Sehr interessant auch seine Reflexion über die höchstpersönlichen Erfahrungen als "Blogger" im Kontext eines solchen Unternehmens:

Immer noch verwundert bin ich über das grundsätzliche Vertrauen von Microsoft, jemanden Externen (also mich) ohne weitere inhaltliche Kontrolle bloggen zu lassen. Es gibt keinen Genehmigungsworkflow oder andere Vorgaben. Und was für mich gilt, muss natürlich um so mehr für die Kommentare gelten: auch hier wird nichts gelöscht oder zensuriert. Klar, hin und wieder würde es mich reizen den einen oder anderen Kommentar zu löschen, aber nachdem ich selbst Zensurgegner bin, konnte ich dieser Versuchung widerstehen.

Ein einziges Mal habe ich nebenbei mitbekommen, dass offenbar Microsoft Deutschland ein Beitrag nicht gefiel (NDA verletzt), aber das ist nicht mal zu mir durchgedrungen, wurde schon vorher intern abgeblockt , da das eh auf hundert anderen Seiten im Netz bereits zu lesen war. Natürlich passe ich auf, dass ich hier kein Geheimhaltungsabkommen verletze, aber mit der Grundregel "Blog smart" bin ich bis dato ganz gut gefahren.

Gerade bei diesem Projekt wird klar, dass so ein Projekt nur lebt, wenn man die notwendigen "Ressourcen budgetiert" die das Projekt "leben". Georg Binder macht hiert einen großartigen Job und füllt das "soziale Gefäß Weblog" mit Leben - die Nominierung zum Award gebührt damit zu einem guten Teil ihm!

Als Dienstleister würde man sich öfter Kunden wünschen die nicht nur Technologie und Funktionalität haben wollen sondern auch dazu in der Lage sind das aus organisatorischer Sicht mit Leben zu füllen - insofern großes Kompliment an Microsoft Österreich!