About
books
business
cooking
daily
fun
movies
new blogs
Spruch
Trips
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
header1

 
Montag, 9. Juni 2008
Wow - noch vor einem Jahr knapp am Tod vorbeigeschrammt. Robert Kubicas Horrorunfall in Montreal:



Umso bemerkenswerter die Leistung von Robert Kubica und die Performance des gesamten BMW Sauber F1 Teams (2. Platz für Heidfeld!) am vergangenen Rennsonnteag in Montreal. Ich persönlich hatte die am Beginn der Saison nicht so auf der Rechnung. Begünstigt durch den Konzentrationsfehlers von Lewis Hamilton, der Kimi Raikkonen während der Safety-Car Phase ins Heck krachte und so für beide das Rennen beendete, damit waren die zwei Hauptkonkurrenten Kubicas bald aus dem Weg geräumt.

Nicht zuletzt aufgrund der taktischen Leistung der Teamverantwortlichen, allen voran Dr. Mario Theissen, der Nick Heidfeld mit nur einem Boxenstop, den Weg zum zweiten Platz ebnete, konnte nach einer zweijährigen Entwicklungsphase in der dritten Saison der erste (Doppel)sieg des BMW Sauber F1 Teams gefeiert werden.

Nach 7 von 18 Rennen in dieser Saison führt Robert Kubica nun auch in der Fahrerwertung für den Weltmeistertitel (für mich eine Riesenüberraschung!) und das BMW Sauber F1 Team liegt nach wie vor in aussichtreicher dritter Position in der Konstrukteurswertung.

Offen gestanden verfolge ich die F1 Saison auch wesentlich intensiver, seit wir BMWSauber F1 im Rahmen unsesres YouTube Channel Projekts als Kunden haben ...

Vor allem, wenn man sich die Zahlen + Ergebnisse da anschaut verwundert es, dass nicht mehr Kunden/Marken/Unternehmen hier diese Möglichkeiten nützen!

Du meine Güte ... Was für ein Auftakt. Gemeinsames Public viewing im WUK in Wien. Tolle FM4 Stimmung, Dirk Stermann mit Muskelfaserriß im Publikum und echte positive EM Stimmung. Es geht los.

Die Österreicher definitiv zu verhalten, nervös. Ein kapitaler Fehler zu Beginn und Rene Aufhauser rammt Olic elfermässig im Strafraum. Der Schiedsrichter entscheidet zu Recht auf Elfmeter - Luka Modric tritt an und verwandelt trocken in die Mitte. Die Österreicher brauchen gute 20min um sich von dem Schock zu erholen. Besonders nervös der "Engländer" Pogatetz der einmal Glück hat keine Gelb-Rote zu kassieren und Gercaliu, der gar nichts zusammenbrachte - er wurde aufgestellt, weil er "nach hinten" absichern sollte - auch das gelang nicht.

Gegen Ende der 1. Halbzeit kamen die Österreicher klar auf, Ivanschitz & Co. zeigten gefälligen Kombinationsfußball, während die Kroaten schon die Badeschlappen anhatten und sich zurückzogen bzw. fallen ließen sobald man Ihnen 1m nahe kam.

Der holländische Schiri war eine Frechheit - soviel man gehört hat, soll der 1998 seine große Liebe an einen Tiroler Skifahrer verloren haben, weil er selbst nicht mal den Stemmbogen kann und weil sein Wohnwagen voll mit Klopapier war - naja, seine Rache sollte süß werden ...

Die 2. Halbzeit begann schwungvoll. Die Kroaten waren nicht mehr präsent und ab der 65 Minute gab es nur mehr eine Richtung. Roland Linz hätte schon viel früher raus müssen, ebenso Ümit Korkmaz rein. Auch Roman Kienast war wider Erwarten ein Gewinn. Der Schiri krönte seine Fehlleistung damit einen klaren Elfer am Schluß nicht zu geben - ihm wurde ein Segelurlaub in den Kornaten versprochen.

Egal Wien war so oder so am feiern - die Ottakringer Straße glich little Zagreb. Und wir können mit solzgeschwellter Brust sagen, dass sich die Polen noch fürchten werden und die Deutschen erst recht ;-)

Wettschulden sind außerdem Ehrenschulden, daher gibts das Sierralog heute in kroatischen Farben!