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Freitag, 27. Juni 2008
Gibts diesmal zum einen im We Magazine und im Knallgrau Corporate Blog. Alles Spannende in der Tiefe hoffentlich in den nächsten Tagen und Wochen.

Am Mittwoch war ich als Vortragender bei einer businesscircle Konferenz in Wien im Hotel Marriot und erzählte von Social Media, Blogs, Projekten und Praxiserfahrungen und den Erfolgen die unsere Kunden damit erzielt haben.

Nach meinem 30min Vortrag wurde ich von knapp einem Dutzend begeisterter Menschen angesprochen, die zahllose Möglichkeiten für Ihre Unternehmen erkannt haben und begeistert und motiviert waren diese umzusetzen. Herr Helmut Hager und Herr Georg Wiedenhofer waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht da - sie waren Vertreter einer Podiumsdiskussion am Ende der Veranstaltung und man muß sich fragen warum diese beiden Herren eingeladen wurden?

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"Insbesondere die jungen Leute unterhalten sich viel lieber über Lifestyle, Freunde und Sex"
So sieht Helmut Hager, Marketingleiter der Erste Bank das Web 2.0 und seine Kunden - er bestätigt damit eindrucksvoll die Innovationsresistenz von Banken die man kennt. Herr Wiedenhofer steht ihm im Verständnis um nichts nach:

"In 5 bis 10 Jahren werden schon einige Produkte - wie Bohrmaschinen - über das Internet verkauft werden, bei Zement ist das schon wieder schwieriger."
Das Internet, ein bidirektionales, globales, netzwerkorientiertes Kommunikationsmedium wird ausschließlich als Vertriebskanal verstanden. Wieviele Bohrmaschinen verkauft Baumax eigentlich pro Monat über das Telefon? Also! Weg mit den Telefonen ...

Ich weiß nicht was mich mehr anschreit - Die Ignoranz, die Arroganz oder die fehlende Kreativität? Es bleibt die Frage offen wie lange man noch erfolgreich in Österreich Führungskraft sein kann und dabei ignoriert, dass sich die Welt verändert.

Sehr treffend dazu beschreibt auch Hannes Treichl in seinem Beitrag. Traurig ist, dass diese Sichtweisen die Berichterstattung des Standard dominieren und zu einem völlig unausgewogenem Artikel führen.