Samstag, 7. März 2009
Neun Wochen Urlaub im Sommer, zwei Wochen Urlaub im Winter, eine Woche Urlaub zu Ostern, eine Woche Urlaub in den Energieferien, dazu die schulautonomen Tage, keine Bewertung und regelmässige Leistungsüberprüfung durch die Kunden (= Schüler) sondern alle zwei Jahre Lohnsteigerungen dafür nur 20 Stunden Anwesenheit am Arbeitsplatz.
Klingt nach Alice im Wunderland? Ist aber der Alltag von Lehrern in Österreich.
Im Rahmen meiner Schulausbildung war die Zahl engagierter und toller Lehrer dünn gesät - nicht die vielen schlechten Lehrer, sondern die wenigen guten blieben in Erinnerung. Und was waren die zentralen Motive von ehemaligen Kollegen und Bekannten die LehrerInnenLaufbahn einzuschlagen? Die Fakten aus dem 1. Absatz! Vorbereitung zu Hause? Lachhaft - 90% beten den gleichen Stoff 1:1 jedes Jahr aufs neue runter. Damals noch mit den immer gleichen Overhead Folien ... Es möge widersprechen, wer es anders erlebt hat.
Rundherum verlieren Menschen Ihre Arbeit, andere sind mit Kurzarbeit oder Aufforderung zum Lohnverzicht konfrontiert - Nur die Lehrer verschließen bequem die Augen und werden in einer verantwortungslosen Klientelpolitik von der ÖVP dabei unterstützt. Wegen 2 Stunden mehr Anwesenheit im Klassenzimmer! In dieser Situation stehen laut einer market Umfrage 71% der ÖsterreicherInnen hinter Bundesministerin Schmied.
Ja, die Lehrer sollen streiken - das wäre die beste Zeit den längst radikalen Bruch zu vollziehen. Schule nicht mehr für die Lehrer konzipieren, sondern für den Schüler. Es braucht ohnehin mehr Schüleranwälte wie Andreas Salcher bzw. alternative Bildungskonzepte wie die Walz. Lehrer sind heute die Antithese vom Lernen - sie sind die personifizierte Starre die verzweifelt um sich schlägt in einer dynamischen Welt. Ich wäre gespannt wie hoffnungslos verloren ein großer Teil der LehrerInnen auf einem freien Markt der Wirtschaft wäre anstatt in der geschützten Werkstatt.
dazu ein passender Hinweis von George Siemens der sich interessante Gedanken zu einer learning theory in the digital age gemacht hat.
Klingt nach Alice im Wunderland? Ist aber der Alltag von Lehrern in Österreich.
Im Rahmen meiner Schulausbildung war die Zahl engagierter und toller Lehrer dünn gesät - nicht die vielen schlechten Lehrer, sondern die wenigen guten blieben in Erinnerung. Und was waren die zentralen Motive von ehemaligen Kollegen und Bekannten die LehrerInnenLaufbahn einzuschlagen? Die Fakten aus dem 1. Absatz! Vorbereitung zu Hause? Lachhaft - 90% beten den gleichen Stoff 1:1 jedes Jahr aufs neue runter. Damals noch mit den immer gleichen Overhead Folien ... Es möge widersprechen, wer es anders erlebt hat.
Rundherum verlieren Menschen Ihre Arbeit, andere sind mit Kurzarbeit oder Aufforderung zum Lohnverzicht konfrontiert - Nur die Lehrer verschließen bequem die Augen und werden in einer verantwortungslosen Klientelpolitik von der ÖVP dabei unterstützt. Wegen 2 Stunden mehr Anwesenheit im Klassenzimmer! In dieser Situation stehen laut einer market Umfrage 71% der ÖsterreicherInnen hinter Bundesministerin Schmied.
Ja, die Lehrer sollen streiken - das wäre die beste Zeit den längst radikalen Bruch zu vollziehen. Schule nicht mehr für die Lehrer konzipieren, sondern für den Schüler. Es braucht ohnehin mehr Schüleranwälte wie Andreas Salcher bzw. alternative Bildungskonzepte wie die Walz. Lehrer sind heute die Antithese vom Lernen - sie sind die personifizierte Starre die verzweifelt um sich schlägt in einer dynamischen Welt. Ich wäre gespannt wie hoffnungslos verloren ein großer Teil der LehrerInnen auf einem freien Markt der Wirtschaft wäre anstatt in der geschützten Werkstatt.
dazu ein passender Hinweis von George Siemens der sich interessante Gedanken zu einer learning theory in the digital age gemacht hat.
