Montag, 10. August 2009

Am vergangenen Wochenende endlich wieder einmal eine Bergtour gemacht - mit meinem Schwesterherz, der ich diese Tour zum Geburtstag geschenkt habe, inklusive Hüttengaudi.

Unser Weg führte uns in den Nationalpark Gesäuse in der Obersteiermark. Dort war Johnsbach unser Ausgangspunkt für eine Wanderung. Johnsbach liegt auf 860 Metern Seehöhe und von dort ging es auf die Hesshütte auf 1699m.

Die Hesshütte ist super ausgestattet mit Zimmern, Lager, toller Küche - ich habe die Leberknödelsuppe, die Rahmcremesuppe, den Schweinsbraten mit Sauerkraut und Knödeln, den Kaiserschmarrn, den Radler und den "Griecherlschnaps" verkostet - und herrlichem Ausblick. Quartier habe ich 3 Tage vorher telefonisch reserviert.
Im Xeis (aka Gesäuse) ist eigentlich alles steil und unsere Tour ist eine der zumutbaren in dieser Richtung. Nach 3 Stunden Aufstieg (reine Gehzeit) waren wir bei der Hesshütte. Gestärkt von Suppe und Radler konnte ich meien Schwester zum Aufstieg auf den Hochzinödl überreden - und 1,5 Std. später waren wir auch oben!

Beim Abstieg über den Panaoramaweg haben wir dann jede Menge Gamsen gesehen, oftmals mit Kitz unterwegs und nicht scheu

Die Gesamtgehzeit bis zurück zur Hesshütte betrug rund 6 Stunden. Wir haben an dem Tag über 1.200 knackige Höhenmeter gemacht - nicht schlecht! Die Nacht war fein, leider begann es dann zu schütten und wir mussten SO Vormittag absteigen. Trotzdem alles in allem eine großartige Bergtour und eine wunderschöne Gegend

