Donnerstag, 18. März 2010
Das Marketing Review der Universität St. Gallen hat seinerzeit ausführlich über unsere Aktivitäten anlässlich des Launchs des BMW X1 Concept Cars am Pariser Motorsalon in den sozialen Medien ausführlich berichtet.

Die Ergebnisse dieser Social Media Kampagne sind auch aus heutiger Sicht richtungsweisend! Die Universität St. Gallen verfolgt dieses Thema, vertreten von Herrn Dr. Alexander Rossmann, nunmehr weiter und veranstaltet den Kongress Next Corporate Communication am kommenden Donnerstag dem 25.03.2010 in St. Gallen.
Folgende Fragestellungen werden wissenschaftlich fundiert bearbeitet:
* Welche Chancen und Risiken entstehen aus der Anwendung der Möglichkeiten des Web 2.0 in Marketing und Corporate Communication?
* Wie sind die Partner der Wertschöpfungskette durch entsprechende Lösungen tangiert (z.B. Agenturen, Technologieanbieter, Unternehmen, Kunden der Unternehmen, etc.)?
* Wie lassen sich Web 2.0-basierte Kommunikationslösungen in Corporate Communcation und Marketing umsetzen?
* Welche Formen der Umsetzung sind in Bezug auf Web 2.0 orientierte Kommunikationslösungen sinnvoll und möglich?
* Wie stark sind derartige Lösungen bereits in der Praxis umgesetzt?
* Welche Erfolgsfaktoren sind für die Umsetzung wesentlich?
Ich darf auf der Konferenz einen Workshop zum Thema Social Media Strategie halten:
Social Media Strategie
Dieter Rappold (vi knallgrau GmbH)
Was ist eine Social Media Strategie und was kann sie bewirken? Welche Abteilungen sind involviert und wo liegen die Verantwortlichkeiten? Welche internen und welche externen Zielgruppen kann ich mit den sozialen Medien erreichen, welche Ziele sind zu definieren und welche Kennzahlen sind daraus abzuleiten. Ist diese Herausforderung mit internen Ressourcen zu bewältigen oder benötigt ein Unternehmen dazu externe Unterstützung, und wenn ja an welchen neuralgischen Punkten. Wie muss sich eine Organisation systemisch entwickeln um soziale Medien erfolgreich in die Regelkommunikation integrieren zu können? Fragen wie diese werden in diesem Workshop anhand unterschiedlicher Blitzlichter aus der Praxis angerissen und im Anschluss diskutiert.
Ich freue mich auf einen sehr spannenden Tag und auf weiterer sehr interessante Gäste und Vortragende wie zum Beispiel Uwe Knaus der über die Erfahrungen mit dem Daimler Blog berichten wird!

Die Ergebnisse dieser Social Media Kampagne sind auch aus heutiger Sicht richtungsweisend! Die Universität St. Gallen verfolgt dieses Thema, vertreten von Herrn Dr. Alexander Rossmann, nunmehr weiter und veranstaltet den Kongress Next Corporate Communication am kommenden Donnerstag dem 25.03.2010 in St. Gallen.
Folgende Fragestellungen werden wissenschaftlich fundiert bearbeitet:
* Welche Chancen und Risiken entstehen aus der Anwendung der Möglichkeiten des Web 2.0 in Marketing und Corporate Communication?
* Wie sind die Partner der Wertschöpfungskette durch entsprechende Lösungen tangiert (z.B. Agenturen, Technologieanbieter, Unternehmen, Kunden der Unternehmen, etc.)?
* Wie lassen sich Web 2.0-basierte Kommunikationslösungen in Corporate Communcation und Marketing umsetzen?
* Welche Formen der Umsetzung sind in Bezug auf Web 2.0 orientierte Kommunikationslösungen sinnvoll und möglich?
* Wie stark sind derartige Lösungen bereits in der Praxis umgesetzt?
* Welche Erfolgsfaktoren sind für die Umsetzung wesentlich?
Ich darf auf der Konferenz einen Workshop zum Thema Social Media Strategie halten:
Social Media Strategie
Dieter Rappold (vi knallgrau GmbH)
Was ist eine Social Media Strategie und was kann sie bewirken? Welche Abteilungen sind involviert und wo liegen die Verantwortlichkeiten? Welche internen und welche externen Zielgruppen kann ich mit den sozialen Medien erreichen, welche Ziele sind zu definieren und welche Kennzahlen sind daraus abzuleiten. Ist diese Herausforderung mit internen Ressourcen zu bewältigen oder benötigt ein Unternehmen dazu externe Unterstützung, und wenn ja an welchen neuralgischen Punkten. Wie muss sich eine Organisation systemisch entwickeln um soziale Medien erfolgreich in die Regelkommunikation integrieren zu können? Fragen wie diese werden in diesem Workshop anhand unterschiedlicher Blitzlichter aus der Praxis angerissen und im Anschluss diskutiert.
Ich freue mich auf einen sehr spannenden Tag und auf weiterer sehr interessante Gäste und Vortragende wie zum Beispiel Uwe Knaus der über die Erfahrungen mit dem Daimler Blog berichten wird!
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Montag, 8. März 2010

Das ist sehr cool. Ashton Kutcher, a.k.a. "Mr. Twitter" himself, twittert über das neue Video von BMW Motorrad auf YouTube wo der immer wieder faszinierende Tischtuchtrick vorgeführt wird.
Das sind dann +300.000 Videoviews in 3 Tagen ;-)
Sonntag, 7. März 2010
Am Samstag, beim ausgiebigen Schlendern über den Naschmarkt, trotz "bitterkalt", fand ich ganz am Ende das "Bioeck" (fast schon bei der Kettenbrückengasse). Das war nachdem wir uns im Nippon-Ya mit japanischen Lebensmitteln günstig eingedeckt hatten.
Dort fand ich unter anderem die Fischbauern aus Mühlreith deren Fisch sehr schmackhaft aussah - leider brauchte ich an dem Tag keinen Fisch mehr.
Begeistert hat mich aber der Stand vom Ochsenherz Gärtnerhof nahe Gänserndorf. Dort gabs jede Menge Wurzelgemüse von dem ich noch nie gehört habe, das ich noch nie gesehen habe (Zuckerwurz, Knollen-Ziest, etc.). Ich durfte von allem kosten und hab dann auch gleich zugeschlagen.

Herrlich süß und sehr gschmackig - zwischen Zuckermöhre und Radieschen.

Auch das Grünzeug kann man essen!

Die Zuckerwurz, wunderbar zum knabbern!
Heute Sonntag hab ich das mal versucht zuzubereiten. Ich wollte den Geschmack dabei so unmittelbar wir möglich belassen. Das eine Gemüse nur mit Walnußöl vom Fandler, frischem Ingwer, Rosmarin, Salz und Pfeffer kurz angebraten, mit wenig Wasser aufgegossen, 2min dünsten - fertig. Dazu ein Butterbrot. hmmm, ein Gedicht:

Das andere Gemüse nur mit bestem französischen Olivenöl vom Olivarium und Salz und Pfeffer angebraten - fertig. Wieder dazu ein Butterbrot!

Ich habs genossen! Das ganze Gemüse hat natürlich keine "billigen" Kilopreise (von 4,- bis 6,- Euro), aber es ist so schmackhaft und unvergleichlich gut, dass es das in jedem Fall lohnt. Ich hab von allem was zu kosten genommen und da können 2 Leute je 2 Mal Beilagen essen und gekostet hats in Summe EUR 2,10! Beim Ochsenherz Gärtnerhof am Naschmarkt kauf ich bestimmt öfter ein. Weitere wertvolle Hinweise als Alternative zu wässrigem und geschmacklosen Supermarktgemüse gibts in der Arche Noah.
Hier noch der Link zu meinem Wurzelgemüse Flickr Set
Dort fand ich unter anderem die Fischbauern aus Mühlreith deren Fisch sehr schmackhaft aussah - leider brauchte ich an dem Tag keinen Fisch mehr.
Begeistert hat mich aber der Stand vom Ochsenherz Gärtnerhof nahe Gänserndorf. Dort gabs jede Menge Wurzelgemüse von dem ich noch nie gehört habe, das ich noch nie gesehen habe (Zuckerwurz, Knollen-Ziest, etc.). Ich durfte von allem kosten und hab dann auch gleich zugeschlagen.

Herrlich süß und sehr gschmackig - zwischen Zuckermöhre und Radieschen.

Auch das Grünzeug kann man essen!

Die Zuckerwurz, wunderbar zum knabbern!
Heute Sonntag hab ich das mal versucht zuzubereiten. Ich wollte den Geschmack dabei so unmittelbar wir möglich belassen. Das eine Gemüse nur mit Walnußöl vom Fandler, frischem Ingwer, Rosmarin, Salz und Pfeffer kurz angebraten, mit wenig Wasser aufgegossen, 2min dünsten - fertig. Dazu ein Butterbrot. hmmm, ein Gedicht:

Das andere Gemüse nur mit bestem französischen Olivenöl vom Olivarium und Salz und Pfeffer angebraten - fertig. Wieder dazu ein Butterbrot!

Ich habs genossen! Das ganze Gemüse hat natürlich keine "billigen" Kilopreise (von 4,- bis 6,- Euro), aber es ist so schmackhaft und unvergleichlich gut, dass es das in jedem Fall lohnt. Ich hab von allem was zu kosten genommen und da können 2 Leute je 2 Mal Beilagen essen und gekostet hats in Summe EUR 2,10! Beim Ochsenherz Gärtnerhof am Naschmarkt kauf ich bestimmt öfter ein. Weitere wertvolle Hinweise als Alternative zu wässrigem und geschmacklosen Supermarktgemüse gibts in der Arche Noah.
Hier noch der Link zu meinem Wurzelgemüse Flickr Set
Montag, 22. Februar 2010
Am Sonntag war ich auf dem Perschkogel, fast. Leider hatte Mika Rückenschmerzen (vom Yoga!) und wir mussten ca. 150 Höhenmeter unter dem Gipfel aufgeben.

Ich hab auch die Rahmenbedingungen ziemlich falsch eingeschätzt - ich hab mit deutlich mehr Schnee gerechnet. Auf der Skitour (Fotoalbum auf Flickr) geht man zuerst in Richtung Gippel auf dem Mariazeller Wallfahrtsweg wo man dann auch gleich wieder Kunden über den Weg läuft ;-)

Ich war eigentlich wegen dem verpassten Gipfel sehr unrund (ich war am Nachmittag deshalb mit meinem Bruder im Fitnessstudio, weil unausgelastet), aber das wunderschöne Wetter und die lustige Abfahrt durch den Wald machten vieles wett. War auch die genau richtige Tour um meine nagelneuen Scarpa Tempest Tourenschuhe auszuprobieren! Ich bin sehr happy mit dem Schuh - gar nicht klassisch aufstiegsorientiert, sondern ein knallfester 4Schnaller der alpinbindungsfähig ist. Mit dem macht jede Abfahrt Spaß und 6 Stunden Aufstiege mache ich eh nicht ;-)

Den Perschkogel geh ich das nächste Mal glaub ich bei 30cm Neuschnee, da macht der Berg richtig Spaß! Die Anfahrt ist von Wien aus über Gloggnitz und die S6, bzw. über Wr. Neustadt und Gutenstein ziemlich gleich lang ...

Ich hab auch die Rahmenbedingungen ziemlich falsch eingeschätzt - ich hab mit deutlich mehr Schnee gerechnet. Auf der Skitour (Fotoalbum auf Flickr) geht man zuerst in Richtung Gippel auf dem Mariazeller Wallfahrtsweg wo man dann auch gleich wieder Kunden über den Weg läuft ;-)

Ich war eigentlich wegen dem verpassten Gipfel sehr unrund (ich war am Nachmittag deshalb mit meinem Bruder im Fitnessstudio, weil unausgelastet), aber das wunderschöne Wetter und die lustige Abfahrt durch den Wald machten vieles wett. War auch die genau richtige Tour um meine nagelneuen Scarpa Tempest Tourenschuhe auszuprobieren! Ich bin sehr happy mit dem Schuh - gar nicht klassisch aufstiegsorientiert, sondern ein knallfester 4Schnaller der alpinbindungsfähig ist. Mit dem macht jede Abfahrt Spaß und 6 Stunden Aufstiege mache ich eh nicht ;-)

Den Perschkogel geh ich das nächste Mal glaub ich bei 30cm Neuschnee, da macht der Berg richtig Spaß! Die Anfahrt ist von Wien aus über Gloggnitz und die S6, bzw. über Wr. Neustadt und Gutenstein ziemlich gleich lang ...
Donnerstag, 18. Februar 2010
Das finde ich sehr spannend - Der ORF bzw. einzelne Journalisten berichten ab und an von Interventionsversuchen der Mächtigen dieses Landes, sei es aus der Wirtschaft oder der Politik. Als unabhängiges öffentlich rechtliches Medium, sollte der ORF auch unbedingt gegen "Interventionismus" auftreten und das am besten in der Organisation kulturell verankert.

Nun zeigt sich aber, dass der ORF selbst interveniert, wenn ihm was nicht passt. Zum Beispiel die Dokumentation der offensichtlichen Englisch-Inkompetenz der ORF Mitarbeiterin Claudia Reiterer. Von Claudia Reiterer als Opernballmoderatorin gab es einen Videomitschnitt auf YouTube wo sie in verzweifeltem Öttinger-englisch einen Opernball Gast interviewt.

Nun zeigt sich aber, dass der ORF selbst interveniert, wenn ihm was nicht passt. Zum Beispiel die Dokumentation der offensichtlichen Englisch-Inkompetenz der ORF Mitarbeiterin Claudia Reiterer. Von Claudia Reiterer als Opernballmoderatorin gab es einen Videomitschnitt auf YouTube wo sie in verzweifeltem Öttinger-englisch einen Opernball Gast interviewt.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Bei meinem ersten (und leider seither einzigem) Besuch in unserem Office in Freiburg habe ich auch die lieben KollegInnen aus der dortigen Gestaltung kennen gelernt. Die haben mir keine 3 Tage nach meinem Besuch eine riesengroße Freude gemacht indem sie mir die vielen Facetten meiner selbst aufgezeit haben. Und das kam dabei raus ...
hier sieht man meine große Nähe zu meinem lieben Kollegen Udo Möbes! Ich bin der Möppold ...

Ganz deutlich herausgearbeitet meine weibliche Seite - danke fürs role Model Kirsten! Ich bin Dirsten ...

Wenns sein muß mach ich auch gern den Spielmacher! Ganz der Breitpold ...

Ein paar Hits hab ich auch schon gelandet, fast wie Dieter ;-) Ich bin der Rohlen ...

Ja und so wäre ich gerne - ein Schwarm der Frauen. Dabei schwärm ich ja nur mehr für eine, als Prespold ...

Danke! Ich hab herzlich gelacht!
hier sieht man meine große Nähe zu meinem lieben Kollegen Udo Möbes! Ich bin der Möppold ...

Ganz deutlich herausgearbeitet meine weibliche Seite - danke fürs role Model Kirsten! Ich bin Dirsten ...

Wenns sein muß mach ich auch gern den Spielmacher! Ganz der Breitpold ...

Ein paar Hits hab ich auch schon gelandet, fast wie Dieter ;-) Ich bin der Rohlen ...

Ja und so wäre ich gerne - ein Schwarm der Frauen. Dabei schwärm ich ja nur mehr für eine, als Prespold ...

Danke! Ich hab herzlich gelacht!
... ist eine tägliche spannende Herausforderung und bietet permanente Entwicklungschancen. Ich habe (erst) heute mit Begeisterung ein Interview mit Edit Schlaffer in der Presse am Sonntag gelesen. Edit Schlaffer ist auch Gründerin der Organisation Frauen ohne Grenzen, deren Website auch ein Blog, einen YouTube Channel und eine Facebook Page hat. Inhaltlich hat mich v.a. fasziniert:
Halb zogen Sie ihn, halb sank der Mann also?
Die Männer hatten in ihrer Fantasie, nicht in der Realität, mehr zu verlieren als zu gewinnen. Die Männer haben sich wenig versprochen von Gleichberechtigung. Frauen sind natürlich eine neue Konkurrenz, weil sie ein sehr belesenes, lernwilliges und innovationsbereites Geschlecht sind. Frauen sind nicht die besseren Menschen, aber noch mit viel Elan ausgestattet, weil sie ja im Aufbruch sind. Gleichzeitig kamen bei Männern persönliche Ängste auf. Denn Frauen versuchten nicht nur, sich ökonomisch abzusichern. Sie verlangten plötzlich, dass Männer auch Partner in der Alltagsrealität und im Familienleben werden. Die revolutionäre Erkenntnis, dass das Persönliche politisch ist, hat alles durchgerüttelt.
[...] Führt das nicht zu wahnsinnig viel Verunsicherung und Konflikten?
Absolut. Ich glaube aber, dass Konflikte und Verunsicherungen positiv sind. Konflikte sind der treibende Motor für Veränderung. Wenn wir uns den Konflikten stellen und sie nicht verdrängen, können wir nur gewinnen.
Sie schrieben über Frauen, Partnerschaft, Erziehung. Wie kamen Sie aufs Terrorthema?
(Lacht:) Ich habe mich zuerst mit persönlichem Terror auseinandergesetzt. Wie wir Gesellschaft bauen, hat immer eine interpersonelle Komponente. Und deshalb haben wir auch die erste Anti-Terror-Organisation für Frauen geschaffen. Terroristen fallen nicht vom Himmel. Sie werden in Familien gemacht. Und da haben Frauen eine unglaublich wichtige Rolle.
Zurück zum privaten Dialog in der Familie: Was ist für Sie eine ideale Partnerschaft zwischen einem Mann und einer Frau?
Ein langes Gespräch, eine Kette freier Assoziationen, wo man aussprechen kann, was man denkt, ohne sofort auf Widerstand zu stoßen. Der Test ist der Alltag. Es geht in jeder Beziehung – privat oder beruflich – um Arbeitsaufteilung.
[...]Dafür müssten Eltern zunächst aber über sich selbst nachdenken.
Kindererziehung bedeutet auch Auseinandersetzung mit sich selbst. Sonst ist es schwer, Orientierung zu geben. Daher kommt auch die Verunsicherung. Ganz schlecht ist es, Probleme zu tabuisieren. Nur aus Widersprüchen entsteht Neues. Ich liebe Widersprüche. Das ist meine Lebensmaxime.
Tolle Gedanken - viel Zustimmung! Es gibt einen Punkt wo ich Sie gar nicht verstanden habe:
Sie haben in „Die Emotionsfalle“ Frauenempfohlen, Gefühle im Kühlschrank aufzubewahren, wenn sie vorwärts kommen wollen. Wie soll so eine Gefrieraktion funktionieren?
Mit Disziplin. Ich führe ein sehr diszipliniertes Leben. Nicht immer gern. Aber in dem Chaos und der medialen Ausgesetztheit, in der wir leben, ist es wichtig, den eigenen Kurs beizubehalten und sich zu fragen, was man eigentlich möchte. Ich reise ja viel, das erzeugt Unruhe. Und da sind Inseln der Disziplin und kontinuierlicher Tagesorganisation ja im Grunde eine Rettung, um etwas weiterzubringen.
Diese Frage und die Aussage bieten zu wenig Kontext, ich vermute ein Missverständnis durch mangelnden Kontext. Man könnte das so lesen, dass sie meint es wäre von Vorteil sich von seinen Gefühlen abzuschneiden - ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das ernsthaft meint.
Halb zogen Sie ihn, halb sank der Mann also?
Die Männer hatten in ihrer Fantasie, nicht in der Realität, mehr zu verlieren als zu gewinnen. Die Männer haben sich wenig versprochen von Gleichberechtigung. Frauen sind natürlich eine neue Konkurrenz, weil sie ein sehr belesenes, lernwilliges und innovationsbereites Geschlecht sind. Frauen sind nicht die besseren Menschen, aber noch mit viel Elan ausgestattet, weil sie ja im Aufbruch sind. Gleichzeitig kamen bei Männern persönliche Ängste auf. Denn Frauen versuchten nicht nur, sich ökonomisch abzusichern. Sie verlangten plötzlich, dass Männer auch Partner in der Alltagsrealität und im Familienleben werden. Die revolutionäre Erkenntnis, dass das Persönliche politisch ist, hat alles durchgerüttelt.
[...] Führt das nicht zu wahnsinnig viel Verunsicherung und Konflikten?
Absolut. Ich glaube aber, dass Konflikte und Verunsicherungen positiv sind. Konflikte sind der treibende Motor für Veränderung. Wenn wir uns den Konflikten stellen und sie nicht verdrängen, können wir nur gewinnen.
Sie schrieben über Frauen, Partnerschaft, Erziehung. Wie kamen Sie aufs Terrorthema?
(Lacht:) Ich habe mich zuerst mit persönlichem Terror auseinandergesetzt. Wie wir Gesellschaft bauen, hat immer eine interpersonelle Komponente. Und deshalb haben wir auch die erste Anti-Terror-Organisation für Frauen geschaffen. Terroristen fallen nicht vom Himmel. Sie werden in Familien gemacht. Und da haben Frauen eine unglaublich wichtige Rolle.
Zurück zum privaten Dialog in der Familie: Was ist für Sie eine ideale Partnerschaft zwischen einem Mann und einer Frau?
Ein langes Gespräch, eine Kette freier Assoziationen, wo man aussprechen kann, was man denkt, ohne sofort auf Widerstand zu stoßen. Der Test ist der Alltag. Es geht in jeder Beziehung – privat oder beruflich – um Arbeitsaufteilung.
[...]Dafür müssten Eltern zunächst aber über sich selbst nachdenken.
Kindererziehung bedeutet auch Auseinandersetzung mit sich selbst. Sonst ist es schwer, Orientierung zu geben. Daher kommt auch die Verunsicherung. Ganz schlecht ist es, Probleme zu tabuisieren. Nur aus Widersprüchen entsteht Neues. Ich liebe Widersprüche. Das ist meine Lebensmaxime.
Tolle Gedanken - viel Zustimmung! Es gibt einen Punkt wo ich Sie gar nicht verstanden habe:
Sie haben in „Die Emotionsfalle“ Frauenempfohlen, Gefühle im Kühlschrank aufzubewahren, wenn sie vorwärts kommen wollen. Wie soll so eine Gefrieraktion funktionieren?
Mit Disziplin. Ich führe ein sehr diszipliniertes Leben. Nicht immer gern. Aber in dem Chaos und der medialen Ausgesetztheit, in der wir leben, ist es wichtig, den eigenen Kurs beizubehalten und sich zu fragen, was man eigentlich möchte. Ich reise ja viel, das erzeugt Unruhe. Und da sind Inseln der Disziplin und kontinuierlicher Tagesorganisation ja im Grunde eine Rettung, um etwas weiterzubringen.
Diese Frage und die Aussage bieten zu wenig Kontext, ich vermute ein Missverständnis durch mangelnden Kontext. Man könnte das so lesen, dass sie meint es wäre von Vorteil sich von seinen Gefühlen abzuschneiden - ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das ernsthaft meint.
Mittwoch, 10. Februar 2010
Ralf Schwartz schreibt im Werbeblogger kürzlich ausführlich darüber, warum das Thema ROI aus seiner Sicht im Kontext von Social Media überbewertet ist.
Vorweg - der Analyse kann ich nicht ganz folgen und ich bin anderer Meinung.
Ist es nicht (immer noch) zu früh, um über RoI oder Währung gar im Zusammenhang mit Social Media zu sprechen? [...] Verschenkt man damit nicht ein immenses Potential zur Annäherung der Marke an ihren Markt, an die Menschen dort draussen? Verpasst man damit nicht die immensen Chancen der Konversation und Partizipation?
... ich glaube wir rechtfertigen die Möglichkeiten der Annäherung indem wir messen!
... ich glaube wir sichern erst die Chance zu Konversation und Partizipation ab indem wir messen!
Tun wir das nicht, dann sind die Rahmenbedingungen für Projekte im Bereich sozialer Medien nur abhängig von den eloquenten Heilsversprechen der Apologeten und vom Bauchgefühl der Entscheider. Wenn ich die Wahl habe sichere ich meine Projekte doch lieber über Zahlen ab und schaffe fundamental haltbare Rahmenbedingungen?
Zu den einzelnen Thesen, die ich als Begründungen für die These "warum ROI nicht so wichtig ist" verstanden habe:
01 – Social Media ist Dialog auf Augenhöhe
Ja, Zustimmung. Das ist ja wertvoll, deshalb sollten wir die Wirkung messen.
02 – Social Media kann man nicht mit der Medienlatte messen
Ja, Zustimmung, deshalb sollten wir Wechselkurse anbieten.
03 – Social Networking muß man von der Pike auf lernen
Ja, natürlich - ich versteh nur nicht, warum uns das vom Messen aufhalten sollte?
04 – Social Media ist der Verzicht auf das Medium
Diskussionswürdig - aber warum sollte ich deshalb nicht messen?
05 – Social Media hat (noch) keinen währungs-relevanten ROI
"Zudem frustriert das Messen und Vergleichen jeden Anfänger." Sorry - da muß man wohl durch. Und nur ein klares Measurement Setup macht die handelnden Personen unabhängig von Ihren emotionalen Momentaufnahmen. Und gerade weil es den allgemeintgültigen ROI noch nicht gibt (nie geben wird?) ist das Messen umso wichtiger!
06 – Der frühe ROI verhindert seine eigene Optimierung!
Völlige Fehleinschätzung. Das Vorgehen führt zum allseits beliebten Reverse Engineering - schauen wir mal die Daten an, und dann tun wir die rückwärts interpretieren ... Wer vorab kein klares Bild entwickelt kann das noch weniger nach hinten raus.
07 – Social Media hat einen Nutzen
Social Medias Nutzen schlägt jeden heute verfügbaren ROI! ?? Das klingt nach purer Verzweiflung. Erinnert an Dinge wie "Es gibt nur einen Gott!" (Vorsicht, Fundamentalismus!).
NUR WEIL ES NOCH KEINE WELTFORMEL ZUM ROI VON SOCIAL MEDIA GIBT SOLLTEN WIR DAS MESSEN UND BEWERTEN VON AKTIVITÄTEN NICHT ÜBER BORD WERFEN!
Wir haben diese Weltformel auch nicht - ich glaube auch, die gibts nicht, die ist auch nicht notwendig. Was es aber braucht ist ein strukturiertes Setup - das könnte so aussehen:

Entscheidend ist auch noch die Frage WO versuche ich einen ROI festzustellen?
... sicher nicht über die Anzahl der Fans
... sicher nicht über die Anzahl der Follower
... sicher nicht über die PIs
Wo und wie könnte ich also ansetzen einen ROI zu messen? Ich muß mit dem Kunden Ziele definieren (Was will ich erreichen). Daraus basierend kann ich Kennzahlen / KPIs definieren und ableiten (fließt in Tracking ein).
Einen ROI kann ich nur nahe am Prozeß festmachen der
- Kosten verursacht (Customer Care, Marketing, Werbung, etc.)
- Einnahmen erzeugt (Kauf, Wiederkauf, etc.)
Das heißt um einen ROI zu messen, müssen wir viel viel tiefer in die Prozesse auf Kundenseite denken und uns dort auch integrieren. Das ist aufwändig, komplex, teuer. Deshalb scheuen es Kunden oft, aber anders gehts nicht - der Rest ist wertlos, weil nicht messbar.
Vorweg - der Analyse kann ich nicht ganz folgen und ich bin anderer Meinung.
Ist es nicht (immer noch) zu früh, um über RoI oder Währung gar im Zusammenhang mit Social Media zu sprechen? [...] Verschenkt man damit nicht ein immenses Potential zur Annäherung der Marke an ihren Markt, an die Menschen dort draussen? Verpasst man damit nicht die immensen Chancen der Konversation und Partizipation?
... ich glaube wir rechtfertigen die Möglichkeiten der Annäherung indem wir messen!
... ich glaube wir sichern erst die Chance zu Konversation und Partizipation ab indem wir messen!
Tun wir das nicht, dann sind die Rahmenbedingungen für Projekte im Bereich sozialer Medien nur abhängig von den eloquenten Heilsversprechen der Apologeten und vom Bauchgefühl der Entscheider. Wenn ich die Wahl habe sichere ich meine Projekte doch lieber über Zahlen ab und schaffe fundamental haltbare Rahmenbedingungen?
Zu den einzelnen Thesen, die ich als Begründungen für die These "warum ROI nicht so wichtig ist" verstanden habe:
01 – Social Media ist Dialog auf Augenhöhe
Ja, Zustimmung. Das ist ja wertvoll, deshalb sollten wir die Wirkung messen.
02 – Social Media kann man nicht mit der Medienlatte messen
Ja, Zustimmung, deshalb sollten wir Wechselkurse anbieten.
03 – Social Networking muß man von der Pike auf lernen
Ja, natürlich - ich versteh nur nicht, warum uns das vom Messen aufhalten sollte?
04 – Social Media ist der Verzicht auf das Medium
Diskussionswürdig - aber warum sollte ich deshalb nicht messen?
05 – Social Media hat (noch) keinen währungs-relevanten ROI
"Zudem frustriert das Messen und Vergleichen jeden Anfänger." Sorry - da muß man wohl durch. Und nur ein klares Measurement Setup macht die handelnden Personen unabhängig von Ihren emotionalen Momentaufnahmen. Und gerade weil es den allgemeintgültigen ROI noch nicht gibt (nie geben wird?) ist das Messen umso wichtiger!
06 – Der frühe ROI verhindert seine eigene Optimierung!
Völlige Fehleinschätzung. Das Vorgehen führt zum allseits beliebten Reverse Engineering - schauen wir mal die Daten an, und dann tun wir die rückwärts interpretieren ... Wer vorab kein klares Bild entwickelt kann das noch weniger nach hinten raus.
07 – Social Media hat einen Nutzen
Social Medias Nutzen schlägt jeden heute verfügbaren ROI! ?? Das klingt nach purer Verzweiflung. Erinnert an Dinge wie "Es gibt nur einen Gott!" (Vorsicht, Fundamentalismus!).
NUR WEIL ES NOCH KEINE WELTFORMEL ZUM ROI VON SOCIAL MEDIA GIBT SOLLTEN WIR DAS MESSEN UND BEWERTEN VON AKTIVITÄTEN NICHT ÜBER BORD WERFEN!
Wir haben diese Weltformel auch nicht - ich glaube auch, die gibts nicht, die ist auch nicht notwendig. Was es aber braucht ist ein strukturiertes Setup - das könnte so aussehen:

Entscheidend ist auch noch die Frage WO versuche ich einen ROI festzustellen?
... sicher nicht über die Anzahl der Fans
... sicher nicht über die Anzahl der Follower
... sicher nicht über die PIs
Wo und wie könnte ich also ansetzen einen ROI zu messen? Ich muß mit dem Kunden Ziele definieren (Was will ich erreichen). Daraus basierend kann ich Kennzahlen / KPIs definieren und ableiten (fließt in Tracking ein).
Einen ROI kann ich nur nahe am Prozeß festmachen der
- Kosten verursacht (Customer Care, Marketing, Werbung, etc.)
- Einnahmen erzeugt (Kauf, Wiederkauf, etc.)
Das heißt um einen ROI zu messen, müssen wir viel viel tiefer in die Prozesse auf Kundenseite denken und uns dort auch integrieren. Das ist aufwändig, komplex, teuer. Deshalb scheuen es Kunden oft, aber anders gehts nicht - der Rest ist wertlos, weil nicht messbar.
