Ich hab Ihn gesehen. Per Zufall weil eine Karte frei wurde. Hm. Weiss nicht genau was ich denken soll aber mein bisheriges Resumee sieht so aus:
Bowling for Colombine war ein Bravourstueck. Wirklich gelungen, polemisch, aufruettelnd, gut. Stupid White Man war auch gut aber schon nicht mehr von der selben Qualitaet. Nun Michael Moore live... Nicht besonders toll. Ehrlich gesagt ziemlich enttaeuschend. Er lebt von der Selbstinszenierung. Er brachte routiniert einige "Kalauer", Sager zu denen man eben lachen muss/soll. Das Publikum spielte brav mit. Nichtes neues, alles schon mal gehoert, nicht einmal in einer anderen Form, sondern genau so. Michael Moore ist oberflaechlich, aber das weiss man. Recherchefehler sind aber nicht so tragisch, denn die sind Teil der Polemik. Auch wenn nur 20% von dem was er sagt wahr sind ist es schlimm... Aber er kann den Ami nicht verbergen und er sollte es tunlichst vermeiden ueber Europa und die Situation in Europa zu sprechen. Denn er hat sichtlich keine Ahnung davon. Die Methode ist simpel: Man krieche dem Publikum in den Arsch und erklaere Ihnen dann wofuer sie sein sollten und wie das Leben am besten funktioniert. Zusammenhaenge werden sehr simpel konstruiert und Dinge werden nicht hinterfragt.
Michael Moore bleibt was er ist, KlischeeAmerikaner. Und als solcher bleibt er oberflaechlich, seicht und nicht sehr hintergruendig. Eben nur links statt rechts. Aber ganz unterhaltsam unter dem Strich...
Bowling for Colombine war ein Bravourstueck. Wirklich gelungen, polemisch, aufruettelnd, gut. Stupid White Man war auch gut aber schon nicht mehr von der selben Qualitaet. Nun Michael Moore live... Nicht besonders toll. Ehrlich gesagt ziemlich enttaeuschend. Er lebt von der Selbstinszenierung. Er brachte routiniert einige "Kalauer", Sager zu denen man eben lachen muss/soll. Das Publikum spielte brav mit. Nichtes neues, alles schon mal gehoert, nicht einmal in einer anderen Form, sondern genau so. Michael Moore ist oberflaechlich, aber das weiss man. Recherchefehler sind aber nicht so tragisch, denn die sind Teil der Polemik. Auch wenn nur 20% von dem was er sagt wahr sind ist es schlimm... Aber er kann den Ami nicht verbergen und er sollte es tunlichst vermeiden ueber Europa und die Situation in Europa zu sprechen. Denn er hat sichtlich keine Ahnung davon. Die Methode ist simpel: Man krieche dem Publikum in den Arsch und erklaere Ihnen dann wofuer sie sein sollten und wie das Leben am besten funktioniert. Zusammenhaenge werden sehr simpel konstruiert und Dinge werden nicht hinterfragt.
Michael Moore bleibt was er ist, KlischeeAmerikaner. Und als solcher bleibt er oberflaechlich, seicht und nicht sehr hintergruendig. Eben nur links statt rechts. Aber ganz unterhaltsam unter dem Strich...
woelfin meinte am 25. Nov, 14:58:
unterhaltsam und doch nicht zu ernst zu nehmen
fragwürdig ist nämlich auch wie er über die ösis herzog, als er in deutschland war!er holt die leute immer auf die seite die er braucht
Sierra antwortete am 25. Nov, 17:10:
naja, in meiner ehre als oesi fuehl ich mich da weniger bekleckert weils ja nicht wirklich ernst gemeint ist. aber es ist einfach platt wenn man sich ueber arnie nur lustig machen kann, wenn man ganz schlecht seinen netten akzent zu imitieren versucht. da muss er schon vorher steirisch lernen. das waere genauso platt wenn in 100 jahren in oesterreich ein gebuertiger tuerke landeshauptmann wird und ein kabarettist macht sich ueber seinen akzent lustig....es gaebe so viel feineren humor.
miss.understood antwortete am 25. Nov, 17:28:
aber, sierra,
du bist nicht ernsthaft zu michael moore gegangen und hast dir feinen humor erwartet, oder ??mike ist wie alles im leben. man sollte zuhören, sich gedanken machen und mitnehmen, was man für richtig hält.
tuneman meinte am 26. Nov, 08:19:
hehe, hätt ich mir denken können, daß so eine Veranstaltung nicht ohne Hrn. Sierra abläuft ;-) have a nice day...
