Und in den vergangenen Tagen gab es auch noch Erkenntnis-Highlights von den billigen Rängen. Zum einen verkündete der Service pressetext.at:
Marketing-Potenzial Weblogs: enttäuschende Reichweiten
Hoher Bekanntheitsgrad schützt vor geringer Nutzung nicht
Aha? Man erklärt also weiter:
Die vom Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß http://www.fittkaumaass.de unter 100.000 Internetusern in Österreich, Deutschland und der Schweiz durchgeführte Untersuchung hat herausgefunden, dass der Bekanntheitsgrad des Phänomens mit 75 Prozent sehr hoch ist. Zum weitesten Nutzerkreis zählt der Studie zufolge allerdings nur jeder fünfte Nutzer, regelmäßige Besucher und aktive Betreiber finden sich mit vier bzw. zwei Prozent überhaupt nur ganz wenige.
Soso...
"Die Ergebnisse rücken die Bedeutung von Weblogs für Marketingzwecke wieder in das richtige Licht", meint Susanne Fittkau, Geschäftsführerin von Fittkau & Maaß, im Gespräch mit pressetext.
Na, da hat sich Susi aber richtig schlau gemacht. Ob die, die richtigen Fragen gestellt haben? Was ist der Nutzerkreis? Was ist Nutzung (lesen, kommentieren, bloggen?)? Was ist regelmässig, etc... Also irgendwie ist das alles so sehr in den Wind gereimt, dass man es am besten ignorieren sollte. Egal.
Den Vogel schießt aber N-TV ab und titelt:
Weblogs völlig überschätzt.
Das ist genau die Schlagzeile, die vollmundige tiefe Auseinandersetzung mit einem Medium das man weder kennt noch im Ansatz versteht, wie ich sie von einem Medienunternehmen des ältesten Schlages liebe und erwarte.
Noch besser die Bildunterschrift zu einem Screenshot vom geschätzten BILDBlog:
Das vermutlich einzige deutsche Weblog, dessen Lektüre lohnt: BILDblog von FAZ-Autor Stefan Niggemeier.
Einfach herrlich. Wenn Ihr könntet, Ihr Pressetexts und N-TVs, dann würdet Ihr die Millionen anderen, weniger lohnenswerten Weblogs doch am liebsten verbieten oder? Die machen zwar keinen Sinn, die liest eh kein Schwein aber irgendwie rauchen bei euch schon die Köpfe ob Ihr nicht umdenken müsst... tricky situation hä?
Marketing-Potenzial Weblogs: enttäuschende Reichweiten
Hoher Bekanntheitsgrad schützt vor geringer Nutzung nicht
Aha? Man erklärt also weiter:
Die vom Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß http://www.fittkaumaass.de unter 100.000 Internetusern in Österreich, Deutschland und der Schweiz durchgeführte Untersuchung hat herausgefunden, dass der Bekanntheitsgrad des Phänomens mit 75 Prozent sehr hoch ist. Zum weitesten Nutzerkreis zählt der Studie zufolge allerdings nur jeder fünfte Nutzer, regelmäßige Besucher und aktive Betreiber finden sich mit vier bzw. zwei Prozent überhaupt nur ganz wenige.
Soso...
"Die Ergebnisse rücken die Bedeutung von Weblogs für Marketingzwecke wieder in das richtige Licht", meint Susanne Fittkau, Geschäftsführerin von Fittkau & Maaß, im Gespräch mit pressetext.
Na, da hat sich Susi aber richtig schlau gemacht. Ob die, die richtigen Fragen gestellt haben? Was ist der Nutzerkreis? Was ist Nutzung (lesen, kommentieren, bloggen?)? Was ist regelmässig, etc... Also irgendwie ist das alles so sehr in den Wind gereimt, dass man es am besten ignorieren sollte. Egal.
Den Vogel schießt aber N-TV ab und titelt:
Weblogs völlig überschätzt.
Das ist genau die Schlagzeile, die vollmundige tiefe Auseinandersetzung mit einem Medium das man weder kennt noch im Ansatz versteht, wie ich sie von einem Medienunternehmen des ältesten Schlages liebe und erwarte.
Noch besser die Bildunterschrift zu einem Screenshot vom geschätzten BILDBlog:
Das vermutlich einzige deutsche Weblog, dessen Lektüre lohnt: BILDblog von FAZ-Autor Stefan Niggemeier.
Einfach herrlich. Wenn Ihr könntet, Ihr Pressetexts und N-TVs, dann würdet Ihr die Millionen anderen, weniger lohnenswerten Weblogs doch am liebsten verbieten oder? Die machen zwar keinen Sinn, die liest eh kein Schwein aber irgendwie rauchen bei euch schon die Köpfe ob Ihr nicht umdenken müsst... tricky situation hä?
Aurisa meinte am 11. Dez, 14:15:
Hallo sierra,erstmal danke für das Willkommen!
Und ja, man staunt schon wieviel Mühe sich die Medien geben, das Phänomen Weblogs klein zu schreiben.
Fragt sich nur, warum sie sich dann überhaupt sosehr mit uns beschäftigen, wenn wir doch sooo unwichtig sind ;)...
Na ja, es ist ja nichts neues, daß man nicht alles glauben sollte, was so geschrieben und gesagt wird...
Oder wie Auris (OHNE -a am Ende!) sagen würde:
Das werden wir ja sehen - ob Blogs wirklich so unwichtig sind, wie diese Herrschaften es gerne hätten...
Viele Grüßle
Aurisa
Sierra antwortete am 12. Dez, 09:37:
Hi Aurisa!Du sagst es... man wird sehen und viele werden überrascht sein ;-) guten Start in die Woche...
scenic meinte am 14. Dez, 12:30:
Konspirative Theorien?
Hallo Weblog-Verfechter,bitte malt nicht gleich den Teufel an die Wand. Ich vermute hinter diesen Artikeln keine Anti-Weblog-Strategie bei den Medien. Ich meine, ok, verständlich wärs. Schließlich könnten gut gemachte Weblogs den Print- und Online-Redaktionen in Summe ernsthafte Konkurrenz machen oder zumindest etwas unter Druck setzen. Dennoch: Ich glaube einfach, dass sich hier das typische Journalistenproblem zeigt: Eine Studie als Basis, ein Fachgebiet über das man keine Ahnung hat, und schnell eine Story gezimmert, die beim Leser Aufmerksamkeit erzeugt. Dass Blogs keine Massenmedien sind, sondern jeweils ihre kleine, feine Zielgruppe haben, kleine Online-Networks bilden und dies für den Blog-Betreiber und seine Leser Wert generiert, das wissen diese Journalisten doch garn nicht. Glaube ich zumindest.
lg Andreas
http://networking.twoday.net
