Da man in 6 Wochen ausser dem Lonelyplanet auch sonstwas zum lesen braucht, bzw. die Zeit zum Lesen geniesst gibs folgende Leseliste, die sich als Volltreffer herausstellte:
Fabian
von Erich Kästner. Eher bekannt als Autor von Kinderbüchern schreibt er hier ein Sozialkritisches Buch über das Leben im Berlin der 30er Jahre: Fabian ist ein arbeitsloser Germanist, der durch die Großstadt Berlin zieht auf der Suche nach Arbeit, auf der Suche nach Kontakten. Wir erleben mit, wie er Menschen trifft, die ihn kaufen wollen, wie sich seine Freundin prostituiert, um Schauspielerin zu werden. Sein bester Freund begeht Selbstmord wegen einer lächerlichen Bemerkung. Ein Erfinder tritt auf, der seine Erfindungen, die Arbeitsplätze vernichtet haben, zurücknehmen will, was nicht geht. Die Stadt ist in Auflösung begriffen, die Menschen leben wie in einem Irrenhaus, einem hoffnungslosen, unbarmherzigen Labyrinth. Eines der besten Bücher die mir in den letzten Jahren untergekommen sind.
Auf dem schwarzen Berg
Von Bruce Chatwin, der eigentlich eher als Autor von Reiseliteratur bekannt ist. Ein anfänglich eigenartiges aber umso interessanteres Buch vom Leben der beiden Zwillinge Benjamin und Lewis Jones auf einem Bauernhof in Wales. In archaischen Zuständen verbringen sie gemeinsam ein Leben abseits der Welt. Der Rhythmus der Jahreszeiten, Landschaften, Natur und die Auseinandersetzung mit dem anderen bestimmen ein ganzes Leben. Angenehm zu lesen...
Herzklopfen heisst das Spiel
von Wang Shou. Ein sehr interessantes Buch über eine Generation junger Chinesen im Zuge der Öffnung nach Westen. "... Seine Helden sind Hochstapler und Betrüger, verkrachte Studenten und liebenswerte Gauner. Sie reden nicht über Politik und mit den hehren Werten des Sozialismus sind sie schon lange nicht mehr zu beeindrucken" schreibt die FAZ über das Buch. Gespickt mit Vergleichen und Anekdoten liest sich das Buch im Zick Zack Kurs und offenbart dabei vielleicht auch ein bisschen über chinesische Denkweise... Auf jeden Fall weniger flüssig aber umso spannender mit interessanten Wendungen.
Fabian
von Erich Kästner. Eher bekannt als Autor von Kinderbüchern schreibt er hier ein Sozialkritisches Buch über das Leben im Berlin der 30er Jahre: Fabian ist ein arbeitsloser Germanist, der durch die Großstadt Berlin zieht auf der Suche nach Arbeit, auf der Suche nach Kontakten. Wir erleben mit, wie er Menschen trifft, die ihn kaufen wollen, wie sich seine Freundin prostituiert, um Schauspielerin zu werden. Sein bester Freund begeht Selbstmord wegen einer lächerlichen Bemerkung. Ein Erfinder tritt auf, der seine Erfindungen, die Arbeitsplätze vernichtet haben, zurücknehmen will, was nicht geht. Die Stadt ist in Auflösung begriffen, die Menschen leben wie in einem Irrenhaus, einem hoffnungslosen, unbarmherzigen Labyrinth. Eines der besten Bücher die mir in den letzten Jahren untergekommen sind.
Auf dem schwarzen Berg
Von Bruce Chatwin, der eigentlich eher als Autor von Reiseliteratur bekannt ist. Ein anfänglich eigenartiges aber umso interessanteres Buch vom Leben der beiden Zwillinge Benjamin und Lewis Jones auf einem Bauernhof in Wales. In archaischen Zuständen verbringen sie gemeinsam ein Leben abseits der Welt. Der Rhythmus der Jahreszeiten, Landschaften, Natur und die Auseinandersetzung mit dem anderen bestimmen ein ganzes Leben. Angenehm zu lesen...
Herzklopfen heisst das Spiel
von Wang Shou. Ein sehr interessantes Buch über eine Generation junger Chinesen im Zuge der Öffnung nach Westen. "... Seine Helden sind Hochstapler und Betrüger, verkrachte Studenten und liebenswerte Gauner. Sie reden nicht über Politik und mit den hehren Werten des Sozialismus sind sie schon lange nicht mehr zu beeindrucken" schreibt die FAZ über das Buch. Gespickt mit Vergleichen und Anekdoten liest sich das Buch im Zick Zack Kurs und offenbart dabei vielleicht auch ein bisschen über chinesische Denkweise... Auf jeden Fall weniger flüssig aber umso spannender mit interessanten Wendungen.
