Man neigt anfänglich immer dazu das eigene Schicksal und das seiner Nächsten für einzigartig zu halten, so wie ein kleines Kind schließlich verwundert feststellt, dass sein guter Freund Wuschel in Wirklichkeit zur allgemeinen Kategorie Hund gehört.
Aus Stanislav Komarek, Kaplans Traum. Wunderbares Zitat. Ich freu mich schon wenn ich mir das Buch von meinem Bruder ausborgen kann. Ich beginne mal inzwischen mit Der Schatten des Windes (Carlos Ruiz Zafon) das großartig anfängt und dann Fleisch ist mein Gemüse von Heinz Strunk.
und inzwischen ist dies die Herausforderung meines heutigen Tages...
Aus Stanislav Komarek, Kaplans Traum. Wunderbares Zitat. Ich freu mich schon wenn ich mir das Buch von meinem Bruder ausborgen kann. Ich beginne mal inzwischen mit Der Schatten des Windes (Carlos Ruiz Zafon) das großartig anfängt und dann Fleisch ist mein Gemüse von Heinz Strunk.
und inzwischen ist dies die Herausforderung meines heutigen Tages...
Pirchner meinte am 25. Dez, 15:03:
Konsumierend oder produzierend?
> HerausforderungDie Zubereitung von Gänseleber kann ebenso belastend sein wie ihr Verzehr. Aber wenn ich zwischen "Der Schatten des Windes" und Gänseleber wählen müsste, würde ich trotz allem zur letzteren greifen. Beim Zafon-Roman habe ich mir den Kiefer vor lauter Gähnen ausgerenkt.
Bei GänseSTOPFleber allerdings müsste ich mir die Reihung noch einmal überlegen.
In beiden Fällen bin ich mir bewusst, eine Minderheitenposition einzunehmen :-))
Der Strunk-Hinweis war indirekt sehr hilfreich - ich bin dadurch auf den äußerst viel versprechenden Titel "Populärmusik aus Vittula" von Mikael Niemi gestoßen. Steht schon auf der Lieferliste.
muesli antwortete am 25. Dez, 16:16:
mir geht's genau umgekehrt: den schatten habe ich verschlungen und in folge gleich mehrmals verschenkt, ein echter pageturner. auf missionierung bezüglich federvieh'scher ausscheidungsorgane warte ich noch.
Pirchner antwortete am 25. Dez, 19:16:
idealzustand
hey, das ist ja ideal: alle bekommen, was sie wollen :-)
Sierra antwortete am 27. Dez, 17:26:
also - die Gänseleber war herrlich, lag aber in der Tat ziemlich im Magen herum. Und Der Schatten des Windes begeistert mich bisher ziemlich... mal sehen wies weitergeht.
Susi meinte am 25. Dez, 19:38:
DEN HEINZ STRUNK
konnte man letzten frühsommer im wuk live sehen, es ist extraklasse, wenn er aus seinem buch vorliest!er zog mit nem kitsch-orchester durch deutsche lande und erlebte enorm pittoreske situationen, viel handelt von der vergeblichen suche nach frauen, von pickeligen jungs, die nicht und nicht attraktiv werden, von falschen hoffnungen und letztendlich von enorm viel spass
ich hoff sehr dass er wieder mal nach wien kommt um zu lesen und dass du diese live-gelegenheit dann wahrnehmen kannst!
in der lakonischen art seiner scherze wäre er entfernt mit ster/grissemann vergleichbar. viel spass mit dem buch!
dolasti meinte am 27. Dez, 12:12:
gänseleber mit apfel
hatte am samstag eine ganz hervorragende gänseleber mit apfelspalten und calvados abgeschmeckt. Mal davon abgesehen, dass Gänseleber essen politisch inkorrekt ist, war sie sehr lecker. Unbedingt Beerenauslese dazu trinken!
Sierra antwortete am 27. Dez, 17:25:
;-) da spricht die kennerin also ich hab sie schlussendlich auf 2 arten zubereitet.
* einmal als Gänseleber gebraten mit warmen apfelspalten auf kaltem apfelpürree, wobei selbiges ganz fein mit zitronenschalen und apfelsessig sowie gemahlenen gewürznelken abgeschmeckt war.
* und dann als Gänseleber im Prosciuttomantel in einer Portwein Sauce (zuerst in Cognac eingelegt, dann 2min scharf braten, mit Port aufgiessen, schwarze Nüsse, in Port eingelegte Feigen dazu, 5min schmoren, Pfeffer, Salz, Muskat und dann raus mit der Leber - Die Sauce mit Obers, Sauerrahm und Preiselbeeren aufkochen, anrichten mit Toastbrot, fertig. ein Gedicht!)
siehe http://www.moday.at/DieterRappold/stories/24156/
