Wow. Ein Unternehmen bekommt Venture Capital, wird merklich immer schlechter und wird trotzdem ziemlich genau ein Jahr später um fette EUR 93 Mio verkauft. Manchmal versteh ich das Business überhaupt nicht.
Österreich bekommt einen neuen landesweiten Telekom- und TV-Anbieter. Der Kabel-TV-Betreiber UPC, ein Tochterunternehmen des US-Konzerns Liberty Global, das bisher mit Telekabel nur in den österreichischen Ballungsräumen vertreten war, kauft zur Gänze den Internetanbieter Inode. Telekabel will damit sein Geschäft nun auf ganz Österreich ausweiten. Der Kaufpreis beträgt laut UPC knapp 95 Mio. Euro. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden ist noch ausständig. Der endgültige Abschluss des Deals (Closing) wird für Februar erwartet. [more]
* Bewertungsrichtlinie:
Laut UPC entspricht der bezahlte Kaufpreis etwa dem 6,6-fachen des für das Jahr 2006 geschätzten operativen Cash-Flows vor Synergien.
Vor allem die INODE Gründer Gredenberg und Augustin machen dabei ganz enorme Kasse:
Die Inode-"Erfinder", Michael Gredenberg (30) und Peter Augustin (30), die das Unternehmen gemeinsam 1996 gegründet haben, werden damit zu Millionären. Laut Firmenbuch halten Gredenberg und Augustin noch 42,5 Prozent des Unternehmens und verdienen somit durch den Verkauf zusammen rund 40 Mio. Euro. Gredenbergs Vorstandskollegen Nikolaus Offner und Robert Rotman werden ebenfalls zu Millionären. Sie haben ihre Anteile von 4,36 bzw. 6,36 Prozent vor wenigen Wochen in Privatstiftungen deponiert.
Congrats dazu [und mehr dazu].
Die VCs (GCP und GEP) machen einen Schnitt von rund 340% binnen Jahresfrist. Mich würde interessieren, ob der Wert auch in dem Ausmaß gesteigert werden konnte?
Fraglich ist in der Tat, wie sich INODE nun weiterentwickeln wird? Und für mich ist die Frage ob INODE auch in Zukunft der Provider unseres Vertrauens sein wird? (Nachdem Ihnen schon die letzte Veränderung so überhaupt nicht gut getan hat...)
Österreich bekommt einen neuen landesweiten Telekom- und TV-Anbieter. Der Kabel-TV-Betreiber UPC, ein Tochterunternehmen des US-Konzerns Liberty Global, das bisher mit Telekabel nur in den österreichischen Ballungsräumen vertreten war, kauft zur Gänze den Internetanbieter Inode. Telekabel will damit sein Geschäft nun auf ganz Österreich ausweiten. Der Kaufpreis beträgt laut UPC knapp 95 Mio. Euro. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden ist noch ausständig. Der endgültige Abschluss des Deals (Closing) wird für Februar erwartet. [more]
* Bewertungsrichtlinie:
Laut UPC entspricht der bezahlte Kaufpreis etwa dem 6,6-fachen des für das Jahr 2006 geschätzten operativen Cash-Flows vor Synergien.
Vor allem die INODE Gründer Gredenberg und Augustin machen dabei ganz enorme Kasse:
Die Inode-"Erfinder", Michael Gredenberg (30) und Peter Augustin (30), die das Unternehmen gemeinsam 1996 gegründet haben, werden damit zu Millionären. Laut Firmenbuch halten Gredenberg und Augustin noch 42,5 Prozent des Unternehmens und verdienen somit durch den Verkauf zusammen rund 40 Mio. Euro. Gredenbergs Vorstandskollegen Nikolaus Offner und Robert Rotman werden ebenfalls zu Millionären. Sie haben ihre Anteile von 4,36 bzw. 6,36 Prozent vor wenigen Wochen in Privatstiftungen deponiert.
Congrats dazu [und mehr dazu].
Die VCs (GCP und GEP) machen einen Schnitt von rund 340% binnen Jahresfrist. Mich würde interessieren, ob der Wert auch in dem Ausmaß gesteigert werden konnte?
Fraglich ist in der Tat, wie sich INODE nun weiterentwickeln wird? Und für mich ist die Frage ob INODE auch in Zukunft der Provider unseres Vertrauens sein wird? (Nachdem Ihnen schon die letzte Veränderung so überhaupt nicht gut getan hat...)
Karl (Gast) meinte am 4. Apr, 10:08:
mich haben sie nur abgezockt!
Nachdem ich mich ja angeblich mit der Firma geeinigt habe, bekomme ich jetzt trotzdem die Rechnung präsentiert!In einem Email war einmal die Rede davon, daß ich eine Gutschrift bekommen würde!
Diese Gutschrift ist aber nie gekommen, daher habe ich den Provider gewechselt!
Der KSV hat mir einen Mahnung geschickt und Inode nocheinmal eine Rechung über die Volumensüberschreitung.
Ich habe in mehreren eMails dargelegt, daß ich die Daten immer mit dem Turbo Button runtergeladen und daher diese Leistung schon bezahlt!
Dennoch bekomme ich eine Rechnung! Das ist gegen das BGB! Denn man darf die eine Leistung nur einmal verrechnen!...
Und dieser Argumentation hat mir Inode auch nicht wiedersprochen.
Sie meinten nur lapidar ich bekäme eh ein Warn- email! Jedoch bekam ich das email nie, weil ich diese email adresse nicht mehr gibt! Und ich solle die Stammdaten warten!!! Also das kommt mir alles sehr nach einer Abzocke vor! Nachdem ich eingewendet habe, dass die email nicht mehr funktioniere, meinte inode nur es ist nicht Bestandteil des Vertrages eine Warn- Mail zu schicken! Jedoch nehme ich mir ja ein Produkt mit allen seinen Features..! nicht um dann zu hören das funktioniert nur unter der und der Voraussetzung, dass das email Alarm auch funktioniert!
23.03.06 Habe heute einen Inkasso Brief über 600 EUR bekommen! Ich weiß nicht wie man von 300 auf 600 EUR kommt.
