Ein ehemaliger Kunde (erfolgreicher Unternehmer) und mittlerweile Freund sitzt derzeit in Afrika und ist Entwicklungshelfer in Mosambique. Mutig ist er und bewundernswert - und faszinierend ist was er so schreibt (leider per Mail, leider laesst er sich von einem Weblog nicht ueberzeugen). Und weil man das nicht vorenthalten kann, hier ein paar Auszuege:
also wir (jaja, schon voll identifiziert!) bei magariro (das is die organisation für die ich hier tätig bin) machen ausschliesslich projekte im campo, wie sie das hier nennen – also am land. meistens sind des weit von der zivilisation abgeschnittene dörfer irgendwo im tiefsten busch, wo infrastruktur nicht nur ein fremdwort im engeren sinne is. das leben spielt sich dort noch in den oft als idyllisch betrachteten strohhütten ab, der nächste wasseranschluss ist 20km weit weg, die schule ebenso. versorgen tun sich die leut mit dem was hinterm haus wächst (der fachman oder eben die fachfrau nennt des subsistenzwirtschaft) oder die fao oder wfp (world food programm) hin und wieder in grossen weissen säcken vorbeibringt - des is dann meistens mais, bohnen, soja oder reis. [...]
ähnlich is des in anderen bereichen, wie der hiv/aids aufklärung, wo man einfach ein bewusstsein auf allen ebenen schaffen will. meist fängt des bei kindern an, die zwar mit den an sie verteilten kondomen einen fussball basteln (mit dem man richtig kicken kann ob der sprungqualitäten – ich war begeistert) aber trotzdem keiner weiss, wo das “lustige gummiding” eigentlich hingehört. aber wenn man bedenkt, dass in manchen provinzen jedes zweite/dritte kind aufgrund von aids ohne eltern ist und das kurz in die zukunft denkt, dann is das eine katastrophe, weil trotzt des zusammengehörigkeitsgefühls in diesen dörfern schafft es der rest einfach nicht mehr, diese kinder zu ernähren und zu erziehen.
Einfach unglaublich fuer mich, weil er sein Leben so radikal umgekrempelt hat. Ich bewundere das!
also wir (jaja, schon voll identifiziert!) bei magariro (das is die organisation für die ich hier tätig bin) machen ausschliesslich projekte im campo, wie sie das hier nennen – also am land. meistens sind des weit von der zivilisation abgeschnittene dörfer irgendwo im tiefsten busch, wo infrastruktur nicht nur ein fremdwort im engeren sinne is. das leben spielt sich dort noch in den oft als idyllisch betrachteten strohhütten ab, der nächste wasseranschluss ist 20km weit weg, die schule ebenso. versorgen tun sich die leut mit dem was hinterm haus wächst (der fachman oder eben die fachfrau nennt des subsistenzwirtschaft) oder die fao oder wfp (world food programm) hin und wieder in grossen weissen säcken vorbeibringt - des is dann meistens mais, bohnen, soja oder reis. [...]
ähnlich is des in anderen bereichen, wie der hiv/aids aufklärung, wo man einfach ein bewusstsein auf allen ebenen schaffen will. meist fängt des bei kindern an, die zwar mit den an sie verteilten kondomen einen fussball basteln (mit dem man richtig kicken kann ob der sprungqualitäten – ich war begeistert) aber trotzdem keiner weiss, wo das “lustige gummiding” eigentlich hingehört. aber wenn man bedenkt, dass in manchen provinzen jedes zweite/dritte kind aufgrund von aids ohne eltern ist und das kurz in die zukunft denkt, dann is das eine katastrophe, weil trotzt des zusammengehörigkeitsgefühls in diesen dörfern schafft es der rest einfach nicht mehr, diese kinder zu ernähren und zu erziehen.
Einfach unglaublich fuer mich, weil er sein Leben so radikal umgekrempelt hat. Ich bewundere das!
