Ist die ganze Geschichte, ist die typisch österreichische Verniedlichung, die dann versuchte Opferrolle, bis zu vollkommener Naivität (Unzrechnungsfähigkeit?), das dann erfolgte Bauernopfer und das viel zu späte halbherzige Bekenntnis ein katastrophales Krisenmanagement geliefert zu haben. Die verantwortlichen Funktionäre, egal ob sie nun durch napoleonisches Verhalten ("So etwas habe ich noch nie erlebt, einen so einen internationalen Auftritt hatte ich noch nie"!!)oder durch dümmliches Dauerlächeln glänzen sollten die Konsequenzen ziehen und den Hut nehmen. Und besonders leid tut es mir um die sehr erfolgreichen österreichischen Sportler. Erinnern wird man sich an den Dopingskandal. Und Salzburg 2014 sollte morgen seine Kandidatur zurückziehen und das Geld in Drogenaufklärungskampagnen investieren....
Update: fantastisches von smi
Update: fantastisches von smi
scenic meinte am 23. Feb, 14:13:
hmm....typische österreichische verniedlichung würde ich das nicht nennen, eher einzigartige internationale aggressivität. wann zuvor wurde ein komplettes olympisches team derart verleumdet, bevor überhaupt ein gedopter nachgewiesen werden konnte? nach wie vor (23.02. um 14:07 uhr) gibt es keine Ergebnisse, konnte also noch nichts nachgewiesen werden - und dennoch attakiert der IOC den OÖC und alle Aktiven. Und das wegen möglicherweise 2 Personen. Im Laufe der Olympischen Spiele hier in Turin gab es bereits eine positive Dopingprobe (http://www.kleine.at/sport/turin2006/35290/index.do), warum weiß davon fast keiner? Ansonsten: Dass das Krisenmanagement von Schröcksnadel bestenfalls "Worst-Practice" ist, ist natürlich auch klar.
