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Am SO lief im ZDF auch ein Beitrag über Oda Immendorf. Die junge und bildschöne Frau vom deutschen Malerfürsten Jörg Immendorf. Jenem Immendorf der vor nicht allzu langer Zeit mit 9 Nutten und Koks von der Polizei in eine Hotelsuite überrascht wurde - die waren nicht Teil der Party.

Nun hat Oda Ihre erste Einzelausstellung. Ist im Mittelpunkt, bewundert, begafft. Und Jörg sitzt daneben, der arme alte Mann. Sie, viel zu jung und ohne wirklich grosse Werke, ein talent vielleicht, aber eine Künstlerin? Warum wird Sie aus dem Nichts zur Künstlerin stilisiert, zur Ikone gemacht? Und schon werden boulevardeske Vergleiche gezogen - Oda und Jörg wie einst Frida Kahlo und Diego Rivera. Einfach lächerlich...

Eine mediale Inszenierung um der Schlagzeile Willen. Dazu wahre Worte von der Passauer Neue Presse:

Bunte, Brigitte und Bild. Wenn’s im bundesrepublikanischen Blätterwald so heftig über eine Künstlerin rauscht wie über Oda Jaune, ist meist etwas im Spiel, was wenig mit Kunst, viel aber mit Boulevard zu tun hat.
Nur warum macht ein Mensch wie Immendorf, der alles hatte, so etwas. Und warum akzeptiert es seine Frau? Ist der Ruhm auf Basis dieser Inszenierung soviel Wert?

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