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Unfassbare Realität die in einem der jüngsten Wiener Prügel-Polizei Prozeße ans Tageslicht kommt [via derStandard]:

Mit einem Knalleffekt hat am Mittwoch der Prozess gegen vier Beamte der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) um die Misshandlung eines Schubhäftlings am Wiener Landesgericht begonnen. Alle Angeklagten bekannten sich entgegen ihrer früheren Verantwortungen schuldig, den Afrikaner Bakary J. am 7. April geprügelt und schwer verletzt zu haben. [...] Das Opfer erlitt komplexe Brüche im Gesicht, von denen das Stirnbein, das Jochbein und die rechte Augenhöhle betroffen waren. Weiters gab es mehrere Prellungen und Zerrungen, laut einem psychiatrischen Gutachten ist Bakary J. zudem traumatisiert. [...] [Richter:] "Wollten Sie nicht ein bisschen den Frust rauslassen?" - "Ja", erklärte der 38-Jährige [Hauptangeklagte]. Seine beiden Kollegen bestätigten die Version von Christian C., der das Kommando am 7. April hatte. "Es sind uns die Nerven durchgegangen"
Da kann man ja nur hoffen bei der nächsten Verkehrskontrolle auf ausgeruhte und gut gelaunte Polizisten zu treffen.

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