Sehr fein. Martin Bredl wundert sich über einige Aussagen vom T-Mobile Österreich CEO Georg Pölzl:
Na dann sollten wir die alten Kupferkabeln doch aus dem Boden herausholen. Man könnte sie ja einschmelzen und dann schöne Dinge daraus machen. Schmuck zum Beispiel. Niemand braucht heute mehr Kupferkabel im Boden.
und verlangt Erklärung:
Wie wollen Sie denn, sehr geehrter Herr Pölzl, ihre vielen Basistationen ohne Festnetz versorgen?
Was sagt denn Herr Rene Obermann, Ihr 100% Eigentümer dazu, dass Sie ihm aus Österreich mitteilen, dass seine milliardenschweren Investitionen in den VDSL Ausbau (der letzte Anschlussbereich geht über Kupfer) keiner mehr braucht?
Wie erklären Sie dem neuen Investor Ihrer Muttergesellschaft Blackstone, dass das Investment in die Deutsche Telekom doch nicht so zukunftsicher ist, da die doch noch immer ansehlichen Umsätze des Festnetzes Geschichte sind?
Ich, aber sicher auch einige andere Bloggerkollegen würden uns über eine Antwort als Kommentar freuen.
Das ist starker Tobak! und prompt gab es eine Antwort die auch gebloggt wurde:
Da ich im Ausland bin habe ich die Aussage im Emedia nicht gelesen. Sie ist wie von ihnen wiedergegeben jedoch nicht richtig. Ich würde nicht soweit gehen, die "Kupferleitungen als Bodenschatz" zu bezeichen oder "Das Festnetz als eine in jeder Hinsicht überragende Technologie" , wiewohl das Festnetz auch zukünftig eine Bedeutung haben wird, genau in den von ihnen beschriebenen Feldern. Sie werden aber auch sicherlich erkennen, das in Österreich in nahezu allen Bereichen der Mobilfunk eine starke Konkurrenz für das Festnetz darstellt. Ich betone deswegen in Österreich, weil im Gegensatz zu anderen Ländern wir hier den höchsten Preis für viele Festnetzleistungen und das tiefste Preisniveau in nahezu allen Mobilfunkbereichen haben. Dieses Gefälle ist der Hauptgrund für die hohe Festnetzsubstitution in Österreich. Ich bin sicher, das wir beide mit Spannung die weitere Entwicklung der Relation von Festnetz und Mobilfunk verfolgen werden und sende Ihnen liebe Grüße,
Georg Pölzl
Hm. Also die Medien haben was falsch gebracht... schade, das klingt zu billig ist aber natürlich ein einfacher Ausweg...
btw. Gratulation an Martin Bredl zur Aufnahme in die Top100 Business Blogs Liste.
Na dann sollten wir die alten Kupferkabeln doch aus dem Boden herausholen. Man könnte sie ja einschmelzen und dann schöne Dinge daraus machen. Schmuck zum Beispiel. Niemand braucht heute mehr Kupferkabel im Boden.
und verlangt Erklärung:
Wie wollen Sie denn, sehr geehrter Herr Pölzl, ihre vielen Basistationen ohne Festnetz versorgen?
Was sagt denn Herr Rene Obermann, Ihr 100% Eigentümer dazu, dass Sie ihm aus Österreich mitteilen, dass seine milliardenschweren Investitionen in den VDSL Ausbau (der letzte Anschlussbereich geht über Kupfer) keiner mehr braucht?
Wie erklären Sie dem neuen Investor Ihrer Muttergesellschaft Blackstone, dass das Investment in die Deutsche Telekom doch nicht so zukunftsicher ist, da die doch noch immer ansehlichen Umsätze des Festnetzes Geschichte sind?
Ich, aber sicher auch einige andere Bloggerkollegen würden uns über eine Antwort als Kommentar freuen.
Das ist starker Tobak! und prompt gab es eine Antwort die auch gebloggt wurde:
Da ich im Ausland bin habe ich die Aussage im Emedia nicht gelesen. Sie ist wie von ihnen wiedergegeben jedoch nicht richtig. Ich würde nicht soweit gehen, die "Kupferleitungen als Bodenschatz" zu bezeichen oder "Das Festnetz als eine in jeder Hinsicht überragende Technologie" , wiewohl das Festnetz auch zukünftig eine Bedeutung haben wird, genau in den von ihnen beschriebenen Feldern. Sie werden aber auch sicherlich erkennen, das in Österreich in nahezu allen Bereichen der Mobilfunk eine starke Konkurrenz für das Festnetz darstellt. Ich betone deswegen in Österreich, weil im Gegensatz zu anderen Ländern wir hier den höchsten Preis für viele Festnetzleistungen und das tiefste Preisniveau in nahezu allen Mobilfunkbereichen haben. Dieses Gefälle ist der Hauptgrund für die hohe Festnetzsubstitution in Österreich. Ich bin sicher, das wir beide mit Spannung die weitere Entwicklung der Relation von Festnetz und Mobilfunk verfolgen werden und sende Ihnen liebe Grüße,
Georg Pölzl
Hm. Also die Medien haben was falsch gebracht... schade, das klingt zu billig ist aber natürlich ein einfacher Ausweg...
btw. Gratulation an Martin Bredl zur Aufnahme in die Top100 Business Blogs Liste.
