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martinroell meinte am 5. Dez, 13:28:
Du darfst in mein Seminar kommen. ;-)
Im Artikel stecken zwei verschiedene Elemente drin: Die Unterbrechung durch anderen und die Unterbrechung durch einen selbst ("Wer sich schon minutenlang mit Aufgabe A beschäftigt hat, fragt sich bald, ob er sich jetzt nicht so langsam mal um B und C kümmern sollte.") Ich lehre normalerweise, erst das zweite beherrschen zu lernen - wer schon, wenn er alleine und ununterbrochen abschweift, wird auch, wenn er Störungen vermeidet, nicht wahnsinnig effektiver. Wer aber sich selbst auf eine Aufgabe konzentriert halten kann, reagiert auf Unterbrechungen sensibler und kann dann besser Veränderungen schaffen, um sie zu stoppen.

Handy-Ausschalten ist dabei wirklich eine gute Übung. ;-) Oder mal 24 Stunden ohne E-Mail.

Eine andere Sache ist, dass man beim Multi-Tasken eigentlich den Überblick über die _Tasks_ verliert. Man macht sehr viel - zu viel - und weiß eigentlich gar nicht mehr, was alles und warum. Die Unterbrechungen lassen uns dann von Mikroaufgabe zu Mikroaufgabe springen, aber die großen Sachen erledigen wir nie. Das baut dann einen Druck auf und... Ich glaube deshalb, dann man ein Selbstorganisationssystem braucht, das einem hilft, in den ganzen Aufgaben und Unterbrechungen noch den großen Plan, seine Projekte und übergeordneten Ziele zu sehen. Wenn man darüber Klarheit hat, werfen einen Unterbrechungen nicht gleich aus der Bahn. Man kommt nach einer Unterbrechung schneller wieder zurück zur Arbeit. So wie ich mich jetzt wieder an die Arbeit mache. ;-) 
Sierra antwortete am 5. Dez, 14:03:
OK, darüber reden wir noch ;-) 

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