Stefan Sagmeister, Guru, Werber oder doch nicht Werber, auf jeden Fall Designer des Stones Covers "Bridges to Babylon" sagt:
STANDARD: Was werfen Sie der Werbung vor?
Sagmeister: Dass sie mir das Fernsehen verleidet zum Beispiel. Man hat danach einen leeren vollen Bauch, eine Verschlechterung des täglichen Lebensgefühls, für mich als Konsument. Wir haben aufgehört, für Werbeagenturen zu arbeiten, weil zu viel Bullshit die Arbeit stört. Zu viel Leerlauf in Meetings, zu viel Agenturpolitik.
[...]
STANDARD: Ihr Lagebericht zur Stimmung der Kreativszene in New York?
Sagmeister: Nicht gut. Ich möchte nicht über die Werbeszene sprechen, da kenne ich mich zu wenig aus. Aber zum Beispiel in den Neuen Medien sehe ich jetzt bessere Sachen als während des Hypes. Gute Leute haben wieder Zeit für gute Arbeiten und sind nicht mehr nur damit beschäftigt, Geld zu scheffeln.
Das Interview im Standard
Wer die Schaefchen schon im trockenen hat tut sich leicht ein bisschen auf sozialromantik zu machen...
STANDARD: Was werfen Sie der Werbung vor?
Sagmeister: Dass sie mir das Fernsehen verleidet zum Beispiel. Man hat danach einen leeren vollen Bauch, eine Verschlechterung des täglichen Lebensgefühls, für mich als Konsument. Wir haben aufgehört, für Werbeagenturen zu arbeiten, weil zu viel Bullshit die Arbeit stört. Zu viel Leerlauf in Meetings, zu viel Agenturpolitik.
[...]
STANDARD: Ihr Lagebericht zur Stimmung der Kreativszene in New York?
Sagmeister: Nicht gut. Ich möchte nicht über die Werbeszene sprechen, da kenne ich mich zu wenig aus. Aber zum Beispiel in den Neuen Medien sehe ich jetzt bessere Sachen als während des Hypes. Gute Leute haben wieder Zeit für gute Arbeiten und sind nicht mehr nur damit beschäftigt, Geld zu scheffeln.
Das Interview im Standard
Wer die Schaefchen schon im trockenen hat tut sich leicht ein bisschen auf sozialromantik zu machen...
