Fragt und erklärt jemand der es wissen muss. Der Schweizer Werbeguru Jean Etienne Aebi (hat der eigentlich was mit dem ehemalige LOWE GGK Ger Aebi zu tun?).
Werbung funktioniert nicht!
Gleich einleitend gab Aebi zu verstehen, dass die Werbebranche ein Wirtschaftzweig ist, der nicht mehr funktioniert, immerhin sehen sich ein Viertel der Fernsehkonsumenten keine Werbung mehr an. Davon erinnern sich nur noch acht Prozent an den Spot, den sie zuvor gerade gesehen haben, also ein Recall von insgesamt zwei Prozent. An großformatige Anzeigen erinnern sich nur sieben Prozent der Konsumenten und 50 Prozent schließen Pop-Ups noch bevor sie fertig geladen sind. Ein Drittel aller Haushalte hat an ihren Briefkästen einen Vermerk, dass Werbung unerwünscht ist.
Wie macht mans besser?
1. ...Der Schweizer Werber zielte darauf, verständlich zu machen, dass der Durchschnittskonsument keine schulmeisterlichen Belehrungen will, er will ja schließlich nicht dumm dastehen. Werbung soll den Intellekt fordern, nicht überfordern.
2. Was Aebi als nächstes kritisierte, war die Annahme vieler Werbetreibender, dass Werbung Information sein soll, vielmehr sollte Werbung eine Stimulation sein...
3. ...Nachdem immer mehr Produkte auf den Markt kamen, die sich ähnelten, war es an der Zeit sich von den anderen zu unterscheiden, und das am besten durch die Werbung. Werbung ging weg vom Produkt und erregt anders Aufmerksamkeit. Werbung wurde Entertainment. Aebi brachte diverse Beispiele, voll von kurioser Parodie und Nonsense, um zu bestätigen, dass der Trend zum Ablösen von den eigentlichen Produkteigenschaften geht.
Nicht Information sondern Stimulation (Apple) und völliges abheben vom Produkt (XXX Lutz)!
[via derStandard.at]
Werbung funktioniert nicht!
Gleich einleitend gab Aebi zu verstehen, dass die Werbebranche ein Wirtschaftzweig ist, der nicht mehr funktioniert, immerhin sehen sich ein Viertel der Fernsehkonsumenten keine Werbung mehr an. Davon erinnern sich nur noch acht Prozent an den Spot, den sie zuvor gerade gesehen haben, also ein Recall von insgesamt zwei Prozent. An großformatige Anzeigen erinnern sich nur sieben Prozent der Konsumenten und 50 Prozent schließen Pop-Ups noch bevor sie fertig geladen sind. Ein Drittel aller Haushalte hat an ihren Briefkästen einen Vermerk, dass Werbung unerwünscht ist.
Wie macht mans besser?
1. ...Der Schweizer Werber zielte darauf, verständlich zu machen, dass der Durchschnittskonsument keine schulmeisterlichen Belehrungen will, er will ja schließlich nicht dumm dastehen. Werbung soll den Intellekt fordern, nicht überfordern.
2. Was Aebi als nächstes kritisierte, war die Annahme vieler Werbetreibender, dass Werbung Information sein soll, vielmehr sollte Werbung eine Stimulation sein...
3. ...Nachdem immer mehr Produkte auf den Markt kamen, die sich ähnelten, war es an der Zeit sich von den anderen zu unterscheiden, und das am besten durch die Werbung. Werbung ging weg vom Produkt und erregt anders Aufmerksamkeit. Werbung wurde Entertainment. Aebi brachte diverse Beispiele, voll von kurioser Parodie und Nonsense, um zu bestätigen, dass der Trend zum Ablösen von den eigentlichen Produkteigenschaften geht.
Nicht Information sondern Stimulation (Apple) und völliges abheben vom Produkt (XXX Lutz)!
[via derStandard.at]
