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Am Montag stand ich also bei der Straßenbahnhaltestelle um den 9er zu nehmen, 1 Station zu fahren und in die Firma zu gehen. Das zahlt sich nur aus, wenn der 9er sofort kommt, sonst bin ich zu Fuß schneller. Der 9er kam nicht und als ich um die Ecke bog wußte ich auch warum:

Olli-Orkan-live

Weil dieses Baugerüst quer über die Straße lag. War eigentlich ein ziemlich imposanter Anblick (auch wenn das auf meinem Handyfoto evtl nicht so rauskommt). Ich hab echt kurz überlegt ob ich das jetzt nicht bei einer der Tageszeitungen schnell einschicken soll. Den Fotografen vom Standard hab ich jeden falls nicht gesehen:

Olli-Orkan-Standard

Titelbild im Standard am DI. Naja, in dem Fall wurde es doch nix mit dem citizen journalism ;-) In der selben Ausgabe wurden wir auch erwähnt:

Unternehmen in der Web-2.0-Welt
Wer glaubt, mit einer vor vielen Jahren eingerichteten "Homepage" Internet im Griff zu haben, sollte sich mit der neuen Welt von "Web 2.0" vertraut machen. Auch an Firmen wird sie nicht vorübergehen - und bietet viele neue Chancen.
Was große Konzerne wie IBM oder Microsoft seit geraumer Zeit entdeckt haben - [...] hat hierzulande noch Seltenheitswert und kommt meist aus der Branche: wie bredlbloggt.telekom.at von Telekom-Austria-Pressemann Martin Bredl oder tlutz.spaces.live.com von Microsoft-Sprecher Thomas Lutz oder von Knallgrau, den Gründern der Blogging-Community twoday.net.
jupe (anonym) meinte am 1. Feb, 11:36:
und was hätte das mit citizen journalism zu tun? 
Sierra antwortete am 1. Feb, 13:46:
na hätte ich mein foto an zb "Heute" geschickt, dann wäre das foto am nächsten Tag in der Zeitung gewesen - so die Theorie. und das wäre dann wohl citizen journalism gewesen ;-) 
jupe (anonym) antwortete am 1. Feb, 14:18:
ich glaub wir haben da eine andere auffassung von citizen journalism. denn was hat "nur ein foto irgendwo hinschicken" mit journalismus zu tun?

aber immerhin wärst du womöglich um 100 euro reicher geworden. 
Sierra antwortete am 1. Feb, 14:36:
hm, ich hoffe das lesen jetzt nicht allzu viele pressefotografen die sich da sehr beleidigt fühlen könnten ;-) siehe auch zB http://www.worldpressphoto.nl/ nicht dass ich mich damit vergleiche, es geht um die kategorie/disziplin, die ich im kontext von "journalism" sehr zentral sehe und deren bedeutung ich im kontext von "citizen journalism" umso höher einschätze... erklärt es das besser?