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Das klingt gut und danach, dass sich mit dem PC vielleicht doch so einiges anfangen lassen könnte. Laden nicht gerade die neuen "Tagebuch"-Formen, die im Web als "Blogs" verbreitet werden, dazu ein, im therapeutischen Einsatz gegen Alzheimer eingesetzt zu werden - als eine Form der "ausgelagerten Gedächtnisstütze"?

Doch bloggende Alzheimer-Patienten, die jede Tätigkeit in Ihrem Weblog notieren und jederzeit zur eigenen Kontrolle nachlesen können, ob man die Tabletten heute genommen und die Blumen bereits gegossen hatte, sind eher die Ausnahme. Das dürfte vor allem an der abstrakten und lebensfernen Bedienung heutiger Computer liegen: "Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet, ist der PC der Alzheimer-Erkrankung wenig angemessen", urteilt Professor Frölich und gibt zur Tagebuch-Idee zu bedenken, dass bei fortschreitender Krankheit "das Vergessen einfach vergessen wird".

Der Spiegel mit einem interessanten Artikel. Heute wirklich unglaubwürdig weil der PC nicht in den Alltag der heute alten Generation integriert ist. Was ist jedoch dann, wenn die Generation alt ist, die mit dem PC aufgewachsen ist, wir Weblogs nicht mehr Weblogs nennen, sondern jeder eins hat und ausserdem permanent online sind?

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