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Ein interessantes Gespräch im heutigen Medianet in der VISIONS Beilage zum Thema IT und Ihre Zukunft. Dabei ein feines Zitat von Johannes Zeitelberger:

Die IT hingegen hat die Aufgabe Routinearbeiten zu erledigen, Zahlenkolonnen zu addieren. Programmierer sind so gesehen die Künettengräber der Informationsgesellschaft. Es sind dies jene Menschen, für die in Zukunft die Hacklerregelung gelten wird.
Sicher polarisierend, weil ich auch schon gehört habe, dass programmieren die höchste Kunst sei.

auch interessant war:

IT ist Kommunikation. Wenn ich eine Programmiersprache erlerne, ist dies eben eine Sprache, die ein ganzes Universum begründet, das in sich logisch ist, aber nicht zurückredet. Dieses Universum von allen Fehlern, den Bugs, zu befreien kann zur Sucht werden. Programmierer haben das Bedürfnis, diese Ihre Fähigkeit an einer Problemstellung zu messen. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, solange es eine Schicht über dem Programmierer gibt, die dafür sorgt, dass der Output der Programmierung etwas ist, was tatsächlich gebraucht wird.
Klingt für mich irgendwie bekannt zum einen, und voll nachvollziehbar.
chris meinte am 30. Sep, 16:14:
wenn der zeitelberger wüsst', wie dieses universum zurückredet ... ;-)

seriously, nur weil man schwachsinn glaubt oft gehört zu haben wird er deswegen nicht weniger schwachsinnig - und für einen mit dermassen langer branchenzugehörigkeit zeugen seine statements von erstaunlich unkreativem zugang zur technologie. ob's ein gebranntes kind sein mag? 
Sierra antwortete am 30. Sep, 16:29:
gebranntes kind sicherlich. ich denke mal, es sollte ganz bewusst überzeichnet werden. im prinzip glaub ich nicht an gute produkte/services unter der annahme dieses unkreativen zugangs...