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Am Dienstag gab es eine sehr wichtige Veranstaltung - aus zweierlei Hinsicht. Zum einen wurde die k-Werkstatt eröffnet - naja noch nicht so, dass man dort arbeiten könnte, aber unsere erste Veranstaltung dort fand statt.

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Das Knallgrau Quarterly

Wir werden gößer, unübersichtlicher - das erhöht den Kommunikationsbedarf und die Anforderungen an Unternehmenskultur und Teambuilding. Deshalb haben wir die Idee der Knallgrau Quarterlys ins Leben gerufen. Vierteljährlich gibt es ein ausgedehntes (~ 1/2 Tags) Informations- und Kommunikationsevent. Da sollen Geschäftsführung, Teamleiter und andere dann von Zahlen, Zielen, Strategien, Projekten, Produkten und wichtigen Entwicklungen berichten. Und alle sollten viele Fragen stellen, diskutieren, Feedback geben. Damit Kontext entsteht, damit sich jede/r eingebunden fühlt und sieht wie er/sie Teil eines großen Ganzen ist.

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Das ist ein riesengroßer und wichtiger Schritt für uns (die Geschäftsführung) und ich hoffe auch für die MitarbeiterInnen. Wir werden uns müssen uns mehr disziplinieren Aufwand in interne Kommunikationsarbeit zu stecken. Wir glauben das ist wichtig.

Ich finde es war ein guter Start - für mich persönlich gabs noch zu wenig Fragen, zu wenig Feedback, zu wenig Bewegung. Aber das kann werden bis zum nächsten Mal...
f.enzenhofer (Gast) meinte am 20. Apr, 09:57:
wie wärs mit
blogs für die interne kommunikation?;-)

ansonsten noch ein tip aus einer derzeitigen erfahrung vom aufbau einer abteilung: formulare (papier oder digital) sind keine lösung. formulare neigen dazu sich wie kanninchen fortzupflanzen. weil in einem formular nie die ganzheit erfasst werden kann, ziehen sie immer folgehandlungen (und folgeformulare) nach sich. (gott, ich hasse formulare)

ich persönlich gehe derzeit nach ruby on rails (was auch für alle anderen prozesse gelten kann): konvention über konfiguration. nur muss die konvention mehr als genügend freifraum lassen um damit kreativproduktive sachen zu machen.

und um fragen stellen zu können, müssen dinge unklar sein, du bist ein mensch der recht gut sachen auf den punkt bringt, zwischendurch eine dadaistische handlung wäre ev. ganz nützlich.

nur die 5c meinung eines aussenstehenden 
jupe (Gast) antwortete am 20. Apr, 10:28:
fragen stellen
... will man nur, wenn man einerseits nicht fürchten muss, dass man sich blamiert und andererseites muss das klima auch freundlich und offen genug sein dafür (ist es doch bei euch, oder?). Wenn keine Fragen gestellt werden und nix diskutiert wird, dann ist das gähnend langweilig für alle - also musst du halt von dir aus was erzählen oder selber fragen stellen (oder eine dadaistische Handlung setzen - super Idee!), glaub ich.
Und interne Kommunikation: willkommen! Mein Lied ist schon mehrstimmig :-) Ab einer bestimmten Größe ist das wohl eines der wichtigsten Dinge, um die man sich extra und mit viel Hingabe kümmern muss. Interne Kommunikation geht niemals nur nebenbei und ist niemals selbstverständlich.... 
Sierra antwortete am 20. Apr, 13:20:
ich bin da ja ganz offen und versuch auch mich zu hinterfragen und vielleicht sehe nur ich es so, dass man eh jederzeit jede Frage stellen kann. Das mit der dadaistischen Handlung finde ich gut - wir versuchen immer alles perfekt hinzubekommen, das kann auch einschüchtern. Und nebenbei weiß ich, dass ich ein ungeduldiger und emotionaler Mensch bin und manchmal eben impulsiv reagiere. Das kann auch abschrecken. Deshalb fand ich auch das Interview mit Eric Schmidt (Google CEO) so klasse, weil er den großen Wert von Dissens herausgestrichen hat - das muß man halt nur auch erkennen wenn man grad unter Zeitdruck ist, noch 100.000 Sachen zu tun hat und endlich eine Entscheidung will... schwierig das alles, aber man lernt...

danke für euer Feedback!