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so oder so ähnlich könnte der Arbeitstitel für Erwin Buchingers Weblog gelautet haben. So weit nicht tragisch, in den meisten Weblogs wird ja banales kommuniziert - Besagter Herr Dr. Erwin Buchinger ist aber seit neuestem Bundesminister für Soziales und Konsumentenschutz.

Was liest man denn so im spannenden Weblog vom Herrn Bundesminister:

20. April 2007 - Wie gewohnt bin ich um 07.00 Uhr im Büro und widme mich dem elektronischen Pressespiegel sowie den mails...[more]

19. April - Heute ist ein Tag im Burgenland angesetzt. Um 07.00 Uhr werde ich von zuhause abgeholt. Wir fahren zur Landesregierung, wo uns Landesrat Peter Rezar bereits erwartet....[more]

18. April - Der Arbeitstag beginnt wie üblich um 07.00 Uhr...[more]

Wow - der muß aber immer früh aufstehen, wirklich fleissig der Kerl. Naja bisher hat er ja vor allem durch öffentliche Friseurinszenierungen geglänzt - ein Grasser für Arme?

Herr Buchinger hat hier anscheinend allzu sehr seinen ahnungslosen Kommunikationsberatern und windigen Spin Doktoren vertraut und führt hier wirklich sein "Tagebuch" - es fehlt nur der Bericht vom Wurstbrot in der 10:00 Uhr Pause.

Weniger verstanden hat er vom Einsatz eines Blogs als ein proaktives politisches Kommunikationsinstrument, wie es erfolgreich von Barack Obama, Margot Wallström oder man höre und Staune von Christoph Chorherr in Österreich eingesetzt wird.

Und btw - ich glaube nicht, dass Erwin Buchinger dieses Blog selbst schreibt. In den bisherigen TV Auftritten und Kommentaren in Zeitungen/Zeitschriften kam er nicht annähernd so dilettantisch, banal und belanglos rüber wie in seinem Weblog.
blundstone (anonym) meinte am 26. Apr, 15:51:
hehe
http://www.dilbert.com/comics/dilbert/archive/dilbert-20070426.html 
Pirchner meinte am 26. Apr, 16:18:
wie bestellt
ist der dilbert von heute. :-) 
MasterOfDesaster meinte am 26. Apr, 17:26:
http://twitter.com/ waehr echt besser fuer den content. 
Jürgen (anonym) meinte am 26. Apr, 23:21:
Ich dachte auch an
Twitter.com. Dann "las" ich aber den Text, naja und das ist wohl dann auch nichts für Twitter. Eher für die Würst. 
Heinz Wittenbrink (anonym) meinte am 1. Mai, 11:12:
Dein letzter Absatz ist wirklich nobel ;-)

Er hat wie die meisten Politker nicht verstanden, dass da eine komplett neue Art von Öffentlichkeit auf ihn zukommt. Leute wie Buchinger sind Akteure innerhalb der herkömmlichen Massenmedien, deshalb sind ihre Weblogs auch so trist wie die von Chefredakteuren, die man zum Bloggen zwingt (siehe Kleine Zeitung).

"Grasser für Arme" werde ich mir merken... 
Karin (anonym) meinte am 11. Mai, 09:25:
Banales auch woanders
Hand aufs Herz, ist das nicht gleich banal wie Brigitte Janks Blog? 
Sierra antwortete am 15. Mai, 17:53:
ja - vollkommen richtig. ich habe nichts entgegenzusetzen ;-)