Dirk Ippen einer der Grandseigneure der deutschen Verlagsbranche und sehr erfolgreich mit seinen dutzenden Lokalblättern spricht in der Süddeutschen. Und sagt dabei einige interessante Sachen:
Ippen: Auf dem Land und in kleineren Städten ist der gesellschaftliche Zusammenschluss noch sehr eng. Da interessiert sich auch der Doktor und die junge Familie für das Schulsportfest, wo die Tochter oder die seines Patienten den ersten Preis gemacht hat. Das steht in der örtlichen Zeitung. Wir sind nicht im Nachrichtengeschäft, unser Geschäft ist es, Teil lokaler Gemeinschaften zu sein.
Ippen: Zeitungen dürfen nicht mehr so gemacht werden wie ein Bergwerk, wo ich mir die Mühe machen muss, einzufahren, mühsam vor Ort zu kriechen, um endlich Schätze zu finden. Sie müssen leicht zugänglich sein, denn in der jungen Generation gibt es immer weniger Menschen, die es auf sich nehmen, in dieses Bergwerk einzusteigen.
Ippen: Das Internet ist ein Serienkiller und ist für alle Massenmedien beides: Eine Gefahr und eine große Chance, die größte Medienrevolution seit Gutenberg vor 550 Jahren.
SZ: Sie haben einmal gesagt: Das Internet muss man umarmen. Um es zu erdrücken?
Ippen: Nein, erdrücken können wir es ja nicht. Unsere einzige Chance ist doch, unsere Reichweiten und unsere guten Inhalte - Text wie Werbung - auch auf digitalen Wegen zu verbreiten.
Da hat jemand schon sehr viel verstanden und teilt durchaus seine Erfahrung und Lebensweisheit - schön sowas zu lesen. (via eMail)
Ippen: Auf dem Land und in kleineren Städten ist der gesellschaftliche Zusammenschluss noch sehr eng. Da interessiert sich auch der Doktor und die junge Familie für das Schulsportfest, wo die Tochter oder die seines Patienten den ersten Preis gemacht hat. Das steht in der örtlichen Zeitung. Wir sind nicht im Nachrichtengeschäft, unser Geschäft ist es, Teil lokaler Gemeinschaften zu sein.
Ippen: Zeitungen dürfen nicht mehr so gemacht werden wie ein Bergwerk, wo ich mir die Mühe machen muss, einzufahren, mühsam vor Ort zu kriechen, um endlich Schätze zu finden. Sie müssen leicht zugänglich sein, denn in der jungen Generation gibt es immer weniger Menschen, die es auf sich nehmen, in dieses Bergwerk einzusteigen.
Ippen: Das Internet ist ein Serienkiller und ist für alle Massenmedien beides: Eine Gefahr und eine große Chance, die größte Medienrevolution seit Gutenberg vor 550 Jahren.
SZ: Sie haben einmal gesagt: Das Internet muss man umarmen. Um es zu erdrücken?
Ippen: Nein, erdrücken können wir es ja nicht. Unsere einzige Chance ist doch, unsere Reichweiten und unsere guten Inhalte - Text wie Werbung - auch auf digitalen Wegen zu verbreiten.
Da hat jemand schon sehr viel verstanden und teilt durchaus seine Erfahrung und Lebensweisheit - schön sowas zu lesen. (via eMail)
