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Im Standard gibt es ein sehr interessantes Interview mit Hemma Kocher, Österreicherin (noch besser, Steirerin!) und Mitarbeiterin der erfolgreichen Londoner Social Software Firma Headshift.

Sie bringt es schön auf den Punkt und spricht darüber wie man mit Hilfe von Social Software Kaffeepausen sinnvoll nutzbar machen kann. Das gesamte Interview ist lesenswert!

Am Ende erwähnt sie auch freundlicherweise die Partnerschaft zwischen Knallgrau und Headshift - nur zur Klarstellung: Twoday.net ist nicht die größte Blogging Plattform im deutschen Sprachraum. Vielleicht die beste oder die schönste ;-)

Und derStandard macht gleich weiter und bringt eine Analyse der aktuell bloggenden PolitikerInnen in Österreich - scharf unter die Lupe genommen von Helge und Petra Köstinger.

Traurig zu sehen, dass es hinter den erfolgreichen Beispielen von Christoph Chorherr und Marie Ringler, wenig bis nichts gutes gibt...
Markus Pirchner (Gast) meinte am 2. Aug, 12:39:
Wieso traurig?
Positiv sehen: Da gibt es noch eine Menge für uns zu tun :-) 
Sierra antwortete am 2. Aug, 13:06:
Ertappt ;-) bevor ich auf publisch gedrückt habe stand da "Sehr erfreulich" - ehrlich. Aber wie gesagt - aus Dienstleister Sicht erfreulich, aus einer Meta Sicht, eigentlich schade... 
muesli meinte am 2. Aug, 13:51:
pilz, rauch und wutzlhofer würde ich auch noch zu den erfolgsbeispielen zählen. in summe ist die bilanz allerdings traurig, bzw. natürlich erfreulich ;-). 
hugo (Gast) meinte am 2. Aug, 21:51:
read or write?
wäre nicht eigentlich zu fragen, ob politik ein geeignetes feld für blogs ist? ich würde politiker lieber als leser haben wollen denn als schreiber. wenn blogs für citizen schörnalism stehen, für unbefangene ehrlichkeit, civilcoruragierten einsatz und so, dann ist eine firma/eine partei vielleicht doch kein so guter absender (obwohl die geld u. ressourcen für design, contenterstellung haben)? als vom staat unsubventionierter ersatz für parteizeitungen sollten uns aber politiker-"privat"-blogs recht sein! vielleicht findet eine agentur eine möglichkeit, das gap zwischen "wählt meine partei" und "hab mir vor dem schlafen gehen die zähne geputzt" zu füllen. knallbunt? ein fall für graustufen-experten. 
Sierra antwortete am 3. Aug, 09:45:
berechtigte Frage
ja, diese Frage kann man stellen. Und diese ist mit NEIN zu beantworten, so lange Politiker sich damit begnügen es nur als einen weiteren Outputkanal zu betrachten "to spread the same stupid message over and over again". Wenn Politiker und auch Unternehmen daran Interesse zeigen dann primär als Sender, nicht als Empfänger - diese Möglichkeit wird unterschätzt. und was die graustufen betrifft, wir bleiben dran.