Markus Hübner (anonym) meinte am 15. Aug, 13:00:
Das für mich Schlimmste daran ...
Diese wirklich Schlimme an derlei Projekten ist nicht, dass sich hier größere Unternehmen die Hörner abstoßen und sich vielleicht in einem Lernprozessden Dingen annähern. Sich vielleicht auch dadurch animiert mit wirklichen Experten auf diesem Gebiet austauschen um es anschließend besser zu machen.
Nein. Diese stümperhaften Versuche führen dann dazu, dass man anschließend das Thema Web 2.0 & Co. (was man alles sonst noch mit dem vergeudeten Budget und der Marke angestellt hat) verurteilt.
Es bedarf dazu eines Umdenkens. In den Zeiten der vorwiegend klassischen Markenführung und Werbung war es für Marketingverantwortliche eine einfachere Sache. Wiederkehrende Muster, von Mediaplanung über Kampagnenentwicklung usw. Man fühlte sich als Herr der Dinge und hatte alles selber in der Hand.
Inzwischen hat sich eine Menge getan. Technisch, gesellschaftlich bis hin zur Markenführung. Deshalb braucht es einen Ansatz der auch diese Dynamik integriert. Keinen Marketingentscheider der alles selbst versucht zu überblicken, keine Agentur die möglichst viel vom Marketingbudget abhaben möchte usw. User Generated Content, social communities usw. sind verdichtete Ausdrücke, dass Kunden heute ihre Marke mehr denn je aktiv selbst mitgestalten wollen, ein Teil davon zu sein.
Dieter, ich freue mich sehr wenn wir hier als Botschafter diesen Prozess begleiten.
Sierra antwortete am 16. Aug, 21:02:
Markus, du weißt du rennst da bei mir offene Türen ein! Wir teilen sichtlich die Mission... ich wünsch uns ein gutes Gelingen ;-)
