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Man mag von Andreas Wabl halten was man will - Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hat Andreas Wabl zu seinem Klimaschutzbeauftragten gemacht.

Alle laufen geschlossen dagegen Sturm. Eine beleidigte ÖVP/Josef Pröll sowieso, auch Grüne, BZÖ und sogar die eigene Partei regt sich auf.

Ich kann darüber nur den Kopf schütteln! Als Teil der Marktwirtschaft ist man netzwerkorientiertes Denken und Handeln gewohnt - Niemand ist weiter davon entfernt als die Politik, ein wesentlicher Grund dafür warum die aktuelle politische Situation so verdrossen macht. Hier regiert noch immer Proporz, Protektionismus und Postenschacher in den eigenen Reihen.

Würde ein (v.a. kleines) Unternehmen so handeln, es würde in kürzester Zeit zu Grunde gehen - Heute ist nur mehr erfolgreich wer seine Kernkompetenzen kennt und in unterschiedlichsten Bereichen erfolgreich mit Spezialisten zusammenarbeitet.

Alfred Gusenbauer setzt hier ein deutliches Signal - zumindest den Versuch einer Abkehr einer Apparatschikpolitik und eine Öffnung um Fachleute von außen ins Boot zu holen.

Deshalb ist es müssig über den Namen Wabl zu diskutieren, jeder der nicht aus den eigenen Reihen gekommen wäre, wäre Zielscheibe von Kritik gewesen.

Bei mir genießt diese Entscheidung allerhöchsten Respekt!
anton (anonym) meinte am 10. Aug, 10:07:
anscheinend..
.. ist der herr wabl ja nicht wirklich _der_ umweltexperte schlechthin. zumindest nicht wenn man dem hier glaubt: http://zib.orf.at/zib2/wolf/stories/213685/ 
Sierra antwortete am 10. Aug, 10:46:
interessantes posting von armin wolf - dabei fällt auf, dass die "Weblogs" der ZIB wirklich interessant sind und Sinn machen. Sie werden erfolgreich als Feedbackkanal genützt - dazu Hut ab. Aber wie ich eben schrieb. Mir geht es weniger darum ob Wabl nun DER Klimaschutzexperte ist. Das kann man diskutieren und das kann ich ohnehin nicht beurteilen. Es geht um das grundsätzliche Signal und das gefällt mir.