Diese Woche gabs jede Menge zum fürchten. Endlich wurden wir wieder daran erinnert wie gefährlich das Internetz und Blogs und Corporate Blogs im speziellen sein können - also lasst den Humbug und geht endlich was ordentliches arbeiten!
Der Daimler-Blog verspricht sogar den "Einblick in einen Konzern". Zählt also die Meinung des Verbrauchers doch? Kann er hier auf die Politik des Unternehmens einwirken, wenn es um Umweltschutz oder Kinderarbeit geht? Nein. Was den Anschein eines öffentlichen Raumes erweckt, ist in Wahrheit ein Marketinginstrument. Das hängt mit der monologischen Struktur des Blogs zusammen.
Die Süddeutsche entdeckt also in erstmal Blogs monologische Strukturen, soso - dann sollte die Süddeutsche mal zu bloggen beginnen, was Monologe angeht habe die doch jede Menge Erfahrung?
Ein eigenes Blog ist schick, birgt aber auch Risiken: Im Webtagebuch von Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld empörten sich etliche Mitarbeiter über die Erhöhung der Vorstandsbezüge. (...) "Das Problem des Kleinfeld-Blogs war, dass er nicht vernünftig moderiert wurde", meint der auf Weblogs spezialisierte Kommunikationsberater Klaus Eck gegenüber manager-magazin.de.
Auch das Manager Magazin ruft uns in Erinnerung wie CEO-Blogs Konzernchefs vermeintlich stolpern lassen können - Da stell ich mir die Frage ob Moderation hilft kritische Kommentare aus dem Weg zu schaffen? Ist das Versprechen, dass Moderation prinzipielle kulturelle und strukturelle Probleme lösen kann? Das hielte ich ja dann doch für maßlos übertrieben ...
Und am Ende des Tages meine ich:
seid froh, wenn Ihr negatives Feedback bekommt, hofft, dass Ihr negatives Feedback bekommt. Denn schlimmer ist es, kein Feedback zu bekommen. Wer kein Feedback gibt, dem ist man egal ...
Der Daimler-Blog verspricht sogar den "Einblick in einen Konzern". Zählt also die Meinung des Verbrauchers doch? Kann er hier auf die Politik des Unternehmens einwirken, wenn es um Umweltschutz oder Kinderarbeit geht? Nein. Was den Anschein eines öffentlichen Raumes erweckt, ist in Wahrheit ein Marketinginstrument. Das hängt mit der monologischen Struktur des Blogs zusammen.
Die Süddeutsche entdeckt also in erstmal Blogs monologische Strukturen, soso - dann sollte die Süddeutsche mal zu bloggen beginnen, was Monologe angeht habe die doch jede Menge Erfahrung?
Ein eigenes Blog ist schick, birgt aber auch Risiken: Im Webtagebuch von Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld empörten sich etliche Mitarbeiter über die Erhöhung der Vorstandsbezüge. (...) "Das Problem des Kleinfeld-Blogs war, dass er nicht vernünftig moderiert wurde", meint der auf Weblogs spezialisierte Kommunikationsberater Klaus Eck gegenüber manager-magazin.de.
Auch das Manager Magazin ruft uns in Erinnerung wie CEO-Blogs Konzernchefs vermeintlich stolpern lassen können - Da stell ich mir die Frage ob Moderation hilft kritische Kommentare aus dem Weg zu schaffen? Ist das Versprechen, dass Moderation prinzipielle kulturelle und strukturelle Probleme lösen kann? Das hielte ich ja dann doch für maßlos übertrieben ...
Und am Ende des Tages meine ich:
seid froh, wenn Ihr negatives Feedback bekommt, hofft, dass Ihr negatives Feedback bekommt. Denn schlimmer ist es, kein Feedback zu bekommen. Wer kein Feedback gibt, dem ist man egal ...
flog meinte am 19. Dez, 16:47:
CEO Clemens als Blogger
Der neue CEO von T-Systems, Herr Reinhard Clemens bloggt im Intranet der DTAG, das darf nun auch öffentlich bekannt gemacht werden (was ich hiermit getan habe: http://www.flog.in/stories/4547813 ) - Finde ich super. Buhh Macher wie die Süddeutsche und das MMagazin lassen mich kalt, es gibt aber bestimmt einige Dinge zu beachten, keine Frage. Habe hier bei PR-SQUARED ein gute Diskussion gesehen (etwas konstruktiver als die oben zitierten Medien): http://www.pr-squared.com/2007/12/open_letter_to_ceo_bloggers.html Check it out.
