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Ich hatte gestern einen sehr interessanten Nachmittag. Ich wurde von der Donau Universtität Krems, Zentrum für Journalismus, eingeladen um einen Workshop zum Thema Web 2.0 im Kommunikationsumfeld (+Praxisbeispiele) zu halten. Die Teilnehmer waren 11 Vertreter der internen u externen Kommunikationsabteilungen des Bundesfinanzministeriums.

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Die Teilnehmer hatten schon einen dichten Vormittag mit vielen Infos was denn Web 2.0 überhaupt ist. Mein Job am Nachmittag war es dann die Brücke zur Praxis bzw. zum Business zu bauen.

Ich hatte vor dieser Aufgabe sehr großen Respekt! V.a. auch weil in einer ersten Vorstellungsrunde auch mehrmals geäussert wurde, dass alles was sie nun über Web 2.0 wüssten erschütternd, bzw. beänstigend ist - dies bezog sich auf die bekannten "Auswüchse" im Web 2.0. Ich war sehr froh über diese Offenheit!

Ich habe versucht diese Dinge sehr ernst zu nehmen und auch bewusst zu adressieren und die Veränderungen die Web 2.0 bewirkt in die 3 Dimensionen:

persönlich - organisational - gesellschaftlich

aufzuteilen. Das hat ziemlich gut funktioniert.

Die 4,5 Stunden waren sehr diskursiv trotz der nachmittäglichen Futternarkose. Am Ende haben wir 1:15 an konkreten eigenen Überlegungen gearbeitet. Drei Teams haben sich in 15min jeweils eine Projektidee überlegt. Dabei war der Rahmen:

>> Ziel (Was wollen wir erreichen?)
>> Aufgabe (Was ist dazu zu tun?)
>> Funktionen (Welche Funktionen müssen im Projekt abgedeckt werden?)
>> Ressourcen (Welche Ressourcen müssen investiert werden?


vorgegeben um das Projekt auch zu definieren und abzugrenzen. Das hat ganz großartig funktioniert und die Leute hatten tolle Ideen - die vielfach 1:1 tolle Projekte sein könnten.

Wir haben den Tag mit einer Feedbackrunde beschlossen, wo ich sehr schöne Rückmeldungen bekommen habe über die ich mich sehr gefreut habe. Ich wünsche allen TeilnehmerInnen, dass Sie Ihren Geist, Ihre Ideen und Ihren Drive bewahren und Möglichkeiten finden diese auch aktiv in die Tat umzusetzen!