Herrlich. Selten so gelacht. Martin Röll erzählt vom fabelhaften Mister Geffroy:
Liebes Tagebuch,
heute habe ich gelernt, dass in 5 Jahren in der Wirtschaft "nichts mehr so sein wird, wie wir das die letzten 50 Jahre gelernt haben".
Das hat der Herr Geffroy gesagt, der einen Vortag in dem schiefen Haus vor ganz vielen Leuten gehalten hat. Seinen Namen habe ich mir gemerkt, weil der auf jeder Folie dreimal draufstand. Folien hatte der Herr Geffroy sehr viele. [...]
Der Herr Geffroy hat dann über einen Herrn Kondratieff geredet, der schon vor ganz langer Zeit ganz doll über Wirtschaft nachgedacht hat und rausgefuden hat, dass alle 50 Jahre etwas Großes passiert. Vorher geht es der Wirtschaft 25 Jahre gut und danach 25 Jahr schlecht. Im Moment sind wir gerade 2 Jahre nach einem Höhepunkt, dem "Internet"-Höhepunkt, nämlich, sagt der Herr Geffroy. Das ist natürlich blöd, weil man sich dann ja am besten in einen Kühlschrank stellen und warten könne bis es wieder gut geht, sagt er (da haben die Leute gelacht). [...]
Der Herr Geffroy hat dann ein bisschen mit seinen Kunden angegeben und gaaaanz lange über ganz alte Leute geredet, weil wir von denen schon ganz bald gaaaaanz viele haben werden.[...]
Dann hat er noch mit einem Investment in eine Leasingfirma geprahlt, dass er mal vor 10 Jahren getätigt hat und das wohl gut gelaufen ist. Die Firma macht ganz viel mit Partnern und das ist wohl gut.[...]
Er hat dann noch gesagt, dass man jetzt die Kunden begeistern muss, weil Kundenzufriedenheit nicht mehr hilft und ganz langweilig wäre. Früher hieß es "ein zufriedener Kunden empfiehlt dich drei anderen Kunden weiter", aber heute müssen die "begeistert" oder "verblüfft" sein. Und eigenlich muss man auch gar nicht die Kunden verblüffen, sondern die Partner. Aber das ist schon wieder en anderes Thema und dazu stand nichts auf der Folie, also ging es weiter [...]
Der Herr Geffroy hat dann ein bisschen gelacht und ins Mikrofon gepustet und dann nochmal über Beziehungen und so geredet. Ich bin dann gegangen, weil es schon spät war und ich mir überlegt hatte, dass meine Kernkompenz eigentlich nicht ist, solchen Vorträgen zuzuhören. Ich schicke jetzt meinen Partner hin und lasse meinen Beziehungsmanager den Rest machen.
So liebes Tagebuch, jetzt weißt Du wie die Zukunft ist und wie man seine eigene Konjunktur macht. Das war nämlich der Titel des Vortrags. Und wenn Du jetzt ganz erfolgreich wirst, dann erkläre mit bitte, wie Du das gemacht hast.
Dein Martin.
Der ganze Spaß. Und das beste ist, Martin gewinnt so gleich neue Kunden. ;-)
Liebes Tagebuch,
heute habe ich gelernt, dass in 5 Jahren in der Wirtschaft "nichts mehr so sein wird, wie wir das die letzten 50 Jahre gelernt haben".
Das hat der Herr Geffroy gesagt, der einen Vortag in dem schiefen Haus vor ganz vielen Leuten gehalten hat. Seinen Namen habe ich mir gemerkt, weil der auf jeder Folie dreimal draufstand. Folien hatte der Herr Geffroy sehr viele. [...]
Der Herr Geffroy hat dann über einen Herrn Kondratieff geredet, der schon vor ganz langer Zeit ganz doll über Wirtschaft nachgedacht hat und rausgefuden hat, dass alle 50 Jahre etwas Großes passiert. Vorher geht es der Wirtschaft 25 Jahre gut und danach 25 Jahr schlecht. Im Moment sind wir gerade 2 Jahre nach einem Höhepunkt, dem "Internet"-Höhepunkt, nämlich, sagt der Herr Geffroy. Das ist natürlich blöd, weil man sich dann ja am besten in einen Kühlschrank stellen und warten könne bis es wieder gut geht, sagt er (da haben die Leute gelacht). [...]
Der Herr Geffroy hat dann ein bisschen mit seinen Kunden angegeben und gaaaanz lange über ganz alte Leute geredet, weil wir von denen schon ganz bald gaaaaanz viele haben werden.[...]
Dann hat er noch mit einem Investment in eine Leasingfirma geprahlt, dass er mal vor 10 Jahren getätigt hat und das wohl gut gelaufen ist. Die Firma macht ganz viel mit Partnern und das ist wohl gut.[...]
Er hat dann noch gesagt, dass man jetzt die Kunden begeistern muss, weil Kundenzufriedenheit nicht mehr hilft und ganz langweilig wäre. Früher hieß es "ein zufriedener Kunden empfiehlt dich drei anderen Kunden weiter", aber heute müssen die "begeistert" oder "verblüfft" sein. Und eigenlich muss man auch gar nicht die Kunden verblüffen, sondern die Partner. Aber das ist schon wieder en anderes Thema und dazu stand nichts auf der Folie, also ging es weiter [...]
Der Herr Geffroy hat dann ein bisschen gelacht und ins Mikrofon gepustet und dann nochmal über Beziehungen und so geredet. Ich bin dann gegangen, weil es schon spät war und ich mir überlegt hatte, dass meine Kernkompenz eigentlich nicht ist, solchen Vorträgen zuzuhören. Ich schicke jetzt meinen Partner hin und lasse meinen Beziehungsmanager den Rest machen.
So liebes Tagebuch, jetzt weißt Du wie die Zukunft ist und wie man seine eigene Konjunktur macht. Das war nämlich der Titel des Vortrags. Und wenn Du jetzt ganz erfolgreich wirst, dann erkläre mit bitte, wie Du das gemacht hast.
Dein Martin.
Der ganze Spaß. Und das beste ist, Martin gewinnt so gleich neue Kunden. ;-)
maximus meinte am 2. Feb, 11:50:
das mit dem martin und seinen spammer-fans ist schon eine lustige geschichte ;-)übr4igens: wenn ich mich nicht irre, so ist doch heute der zweite geburtstag von twoday.net, oder? wird das nicht gefeiert, so á la readme.txt, lesungen, o.ä.?
smarts meinte am 2. Feb, 17:29:
lol! hab sehr gelacht! erinnert mich vom stil her irgendwie stark an den bericht über die jamba-brüder.... der ist ja nicht vom martin, oder war er dort ghostwriter? ;-)
