jupe (anonym) meinte am 28. Jun, 13:47:
blablabla
ich glaub, der alte spruch "jedeR hört nur, was er/sie hören will" trifft hier wohl sehr gut zu. Wenn man nur die blabla-Seiten im web2.0 sucht und sehen will, dann wird man nichts anderes finden (wollen). Klar hat man dann ein ganz schön irrationales Bild von der web-welt. Mich interessiert in diesem Zusammenhang: warum wollen die (zB von dir angesprochenen Personen) die Möglichkeiten nicht wahrnehmen? Woran zweifeln sie und wovor haben sie Angst? Und was sagt das über die Unternehmen und deren Kulturen aus?
WIeso haben so viele Firmen Angst vor der Meinung ihrer MitarbeiterInnen und KundInnen? Ist hier ein essenzieller Wiederspruch versteckt - nämlich dass ein erfolgreiches Unternehmen (hinsichtlich Geld und Macht) einer bestimmten Größe per se keine zufriedenen MitarbeiterInnen haben kann (und sich demnach vor deren Meinung fürchtet und sie daher lieber unterdrückt)? Muss man am Weg zu Ruhm, Geld und Einfluß (Macht) tatsächlich über Leichen gehen oder so viele Hände waschen, bis irgendwann zu viele Abhängigkeiten entstehen und lieber niemand was sagen kann/will/darf?
Kann sich eine erfolgreiche WIrtschaft Meinungsfreiheit überhaupt leisten?
Markus Pirchner (anonym) antwortete am 28. Jun, 16:34:
Keine Frage der Größe ...
... sondern der Unternehmenskultur. Sonst dürfte es die tausenden Blogger bei SUN, IBM, Microsoft usw. nicht geben.
Sierra antwortete am 2. Jul, 22:19:
@ jupe: wichtige Fragen die uns aufzeigen, dass es um weitaus mehr geht als den angesprochenen Firlefanz im Netz sondern eine wachsende Anzahl an Menschen die sich mit einfachen Antworten nicht zufrieden geben.
