Ich habe ausführlich über meine Eindrücke der Lokalrundfunktage 2008 in Nürnberg berichtet. Was mich in meinen Überlegungen am meisten beschäftigt hat ist folgendes:
Neue Möglichkeiten stehen offen!
Den Lokalradios und LokalTVs dieser Welt stehen durch die neuen Ausprägungen des Internet (Blogs, Wikis, Podcasts, Communities, etc.) viele neue Möglichkeiten offen. Aktive Content Distribution, Leser/Seher/Hörerbindung durch Konversationen und Involvement usw.
Welche Rahmenbedingungen braucht es?
Wenn man mit den Verantwortlichen spricht ist deren erster Gedanke die initialen Kosten die teilweise als hoch empfunden werden. Aus meiner Sicht relativ unbeachtet aber viel wichtiger sind die notwendigen Ressourcen im laufenden Betrieb. Gibt es Prozesse, Workflows, Know-How und Engagement um diese neuen Chancen auch zu nützen. Lokale Radiosender werden zB mit sehr wenigen Leuten (oft nur 3-4) geführt. Die Leute dort drehen auch nicht Däumchen - und nachhaltige Beziehungspflege erfordert Aufwand und Input.
Spätestens dann winken die Verantwortlichen gerne ab. Ich glaube oftmals, weil man sich im Vorfeld zu wenig mit konkreten Zielen (quantifizierbaren) auseinandersetzt und einen klaren ROI rechnet. Möglich ist es, aber vielfach regiert leider Aktionismus.
Neue Möglichkeiten stehen offen!
Den Lokalradios und LokalTVs dieser Welt stehen durch die neuen Ausprägungen des Internet (Blogs, Wikis, Podcasts, Communities, etc.) viele neue Möglichkeiten offen. Aktive Content Distribution, Leser/Seher/Hörerbindung durch Konversationen und Involvement usw.
Welche Rahmenbedingungen braucht es?
Wenn man mit den Verantwortlichen spricht ist deren erster Gedanke die initialen Kosten die teilweise als hoch empfunden werden. Aus meiner Sicht relativ unbeachtet aber viel wichtiger sind die notwendigen Ressourcen im laufenden Betrieb. Gibt es Prozesse, Workflows, Know-How und Engagement um diese neuen Chancen auch zu nützen. Lokale Radiosender werden zB mit sehr wenigen Leuten (oft nur 3-4) geführt. Die Leute dort drehen auch nicht Däumchen - und nachhaltige Beziehungspflege erfordert Aufwand und Input.
Spätestens dann winken die Verantwortlichen gerne ab. Ich glaube oftmals, weil man sich im Vorfeld zu wenig mit konkreten Zielen (quantifizierbaren) auseinandersetzt und einen klaren ROI rechnet. Möglich ist es, aber vielfach regiert leider Aktionismus.
barbara (anonym) meinte am 3. Jul, 23:36:
radio stimme
bei dieser gelegenheit kann ich mal ein bisschen werbung für radio stimme, eine sendung der initiative minderheiten http://www.initiative.minderheiten.at/ machen, das meine freundin melanie derzeit leitet. hier das sendungsarchiv http://minderheiten.at/index.php?option=com_content&task=view&id=57&Itemid=60auch zu hören auf radio orange 94.0 am donnerstag 13:00-14:00
wrnr (anonym) meinte am 9. Jul, 10:39:
Kooperationen
Beratung, Infrastruktur und Contentvermittlung kann ein spezialisierter Dienstleister machen. Damit könnte der Content von den verschiedenen Portalen (täglicher Lokaltipp, kleine interessante Veranstaltungen, Musikempfehlungen in Blogs, ... ) auch in mehreren Regionen gezielt verbreitet werden. Radiostationen als "Contentflächen", die einen Themenbedarf anmelden und von den Portalen/Blogs bedient werden. Gefiltert und gebündelt (geographisch, thematisch) vom Dienstleister. Vorteile für die Contentlieferanten: Bekanntheit steigern in "konventionellen" Medien, ohne zeitaufwändig selbst einzelne Deals verhandeln zu müssen.
