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Gestern gab es großes Wahlkampfgetöse im Parlament und unter anderem wurden in einem Akt letztklassigen Populismus die Studiengebühren abgeschafft.

Die Damen und Herren die das beschlossen haben waren wohl noch nie oder schon Jahrzehnte nicht mehr auf einer Universität. Ich habe mein Studium an der WU-Wien vor knapp 4 Jahren abgeschlossen. Schon damals waren die Betreuungsverhältnisse eine Katastrophe - teilweise mehrere hundert Menschen und 1 Vortragender ... Genauso Engpässe bei Prüfungen, Diplomarbeitsbetreuungen usw.

Ein großer Teil der Studenten an der WU Wien hatte nicht das geringste Interesse an diesem Studium aufgebracht und hat all jene die interessiert waren und zügig studiert haben aufgehalten. Ich habe unzählige Prüfungen erlebt wo Prüfungstermine einfach nicht wahrgenommen wurden.

Ich habe 1 Semester an der GSM der UCI studiert - wo zigtausende Dollar Studiengebühren zu zahlen sind. Dort gab es ausschließlich hochmotivierte und ambitionierte Studenten. Jede Gruppenarbeit war eine Freude und hat Spaß gemacht. Das Betreuungsverhältnis war großartig. Jeder Absolvent hat tolle Jobaussichten.

Wir schaffen gerade Universitäten 2. Klasse an denen Nivellierung nach unten erfolgreich implementiert ist. In Zukunft ist ein Studienabschluß in Österreich nichts mehr wert und für den Arbeitsmarkt nicht mehr einschätzbar. Darunter leiden vor allem ambitionierte junge Menschen.

Ich hätte für folgendes plädiert:

* eine deutliche Anhebung der Studiengebühren.

* Die Mittel daraus zweckgebunden den Unis zur Verfügung gestellt.

* Weiters massive Mittelerhöhung für die Unis in Österreich in Richtung schweizer Verhältnisse.

* Ausbau der Finanzierungmöglichkeiten des Studiums für sozial schwache Studenten durch zinsenfreie Darlehen.

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